Empfohlener Beitrag

SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Montag, 25. Mai 2020

Neues Denken braucht das Land!

Die Zeit rennt und rennt! Uns Oldies fällt das besonders auf, da uns die letzten Jahre unseres Lebens besonders schnell an den Ohren vorbeifliegen. Mein letztes Posting ist schon wieder einen ganzen Monat her.

Doch wie so oft habem offensichtliche Nachteile auch die berühmte Kehrseite der Medaille. Wir üben schon seit März freiwillige Quarantäne im Sinne von zu Hause bleiben - natürlich unterbrochen von langen Spaziegängen im Wald - um Dinge anzupacken, die ganz real mindestens zehn Jahre darauf gewartet haben, dass wir irgendwann 'mal Zeit hätten. Nun haben wir sie, die Zeit und ganz viel davon!

Da wird natürlich nicht nur gewerkelt, repariert und geräumt, sondern man redet auch viel und kehrt dabei den gedanklich Müll weg, dieses fatale Wunschdenken, dass doch noch auf  Wunder hofft.
Nein, es kommt kein Geld aus dem Nichts, die Selbstständigkeit hat ein jähes Ende gefunden und damit ein ziemlich gutes Leben. Das zwingt zu kreativem Leben in völlig neuen Bahnen. Und ganz nebenbei vergeht die Zeit im Flug - wie schon oben beklagt.

Aber nun bringt uns jeder Tag der Impfung entgegen - hoffentlich. Ganz sicher können wir da nicht sein, weil unser Immunsystem zuweilen recht wählerisch ist, wenn es darum geht, gegen welche Erreger es vorgeht.Noch ist z.B. noch gar nicht geklärt, welche Organe und Gewebe Corona befällt. Sollten da Teile des Immunsystems betroffen sein, wie bei HIV, können wir lange warten. Bis jetzt warte ich noch auf die frohe Botschaft der Immunologen, dass es eine starke Immunität der Betroffenen gibt. Also Daumen drücken und hoffen. Solange wir noch was zu tun haben, vergeht die Zeit ziemlich schnell. Also kein wehmütiger Blick zurück, sondern Helm auf, Kinnriemen festegzurrt und auf in die nicht sehr rosig aussehende Zukunft.

Da wäre z.B. unsere  Leidenschaft, die in meinen Posts seit einiger Zeit ziemlich zu kurz kommt. Wie im Header angedeutet, werden wir wohl kreativ sein müssen, solange es keine Impfung geben wird. Aber auch die Impfung bietet keinen totalen Schutz. Was immer von den Verantwortlichen verschwiegen wird, ist das Dananch - nach der Impfung! Im Augenblick hofft jeder von uns auf das Serum. Das ist ja auch richtig. Doch wir haben z.B. das Grippe Virus, das jedes Jahr Tausende tötet. Jeder vernünftige Mensch lässt sich im Herbst dagegen impfen, aber kann trotzdem sehr handfeste grippale Infekte bekommen. Also darf man auch trotz der Corona Impfung nicht gedankenlos der Gefahr in die Arme laufen. Corona wird auch für Geimpfte nicht harmlos sein.

Was führt uns nun bezüglich der Spanking Aktivitäten zurück in die Spur. Körperkontakt wird es vermutlich nicht mehr uneingeschränkt geben, z.B. OTK mit der Hand auf den Nackten, beide Akteure in einer gemischten Atemwolke, ganz besonders nicht die üblichen erotischen Spielchen drum herum.

Für sehr machbar halte ich die Züchtigung mit Instrumenten, die schon kraft ihrer Länge einen ordentlichen Abstand garantieren. da gibt es praktisch keine Einschränkung.

Aber nun kommt der Stolperstein: der geschlossene Raum, in dem die Aerosole wie die Nebelschwaden in der Luft hängen. Da helfen auch Masken in keiner Weise. Man kann argumentieren, dass es bald nicht mehr sehr viele Infizierte geben wird. Wahrscheinlich ja. Idealerweise wird es vielleicht bis dahin sogar einen preiswerten und sicheren Schnelltest geben, den jeder anwenden muss, der an einem Event teilnehmen will. Vielleicht kann Randy die in Großpackungen billiger erwerben ;-).

Für private Parties gilt das ebenso. Wir kennen unsere Freunde gut und trauen ihnen, aber das hilft gar nicht, wenn sie selber nicht wissen, dass sie Überträger sind. Wir werden künftig nicht übertrieben vorsichtig sein müssen, aber wachsam.

Als ich über die Zukunft des SGH nachdachte - sehr oft auf verwunschenen Forstwegen in den Illerauen, kam mir ein Gedanke, der möglicherweise ausbaufähig ist:

Alle Welt benutzt ein Kommunikations-Werkzeug wie Skype, Zoom oder Team, um Kontakt zu Kollegen während des Home Office zu halten. Man kann das auch in Gruppen benutzen. Klar, so viel spontanen Spaß wie beim Präsenz Event wird es nicht geben. Man könnte aber die Gerichtsverhandlungen mittels Zoom durchführen. Wahrscheinlich wird das Ganze wesentlich nüchtener und damit auch wirksamer bzw. eindrucksvoller ablaufen. Am Ende gibt es jedenfalls ein Urteil.
Wo vollstrecken? Natürlich im Grünen! Es gibt das auf vielen lauschigen Plätzen sehr stabile Hochsitze von Jägern. Da führen recht ordentliche Leitern hinauf. Wer die einschlägigen Bilder aus dem Netz kennt, der weiss um die Nützlichkeit solch einer Leiter. Oben im Hochsitz gib es einen Wächter, der den recht verschlungenen und windungsreichen Forstweg von oben überwachen kann. Freilich ist mir da draußen noch nie jemand begegnet. Man könnte den Weg aber mit einem gängigen Absperrband und einem frei erfundenen Schild zusätzlich an beiden Seiten kurzfristig sperren, um Missverständnisse zu vermeiden. Niemand will die Polizei auf den Plan rufen, oberwohl wir nichts Verbotenes tun würden. Doch im Freistaat sind die Sheriffs besonders eifrig.  Die Größe von Gruppen wird demnächst wohl kein Hindernis mehr sein. Nicht einmal in Bayern. Im Übrigen setze ich auf lange Schön-Wetter Perioden, so leid es mir tut, wenn ich an die kommende Klima Katastrophe denken muss.
Diese Option des Spankings im Freien habe ich schon vor Jahrzehnten mit meiner Frau praktiziert; auf einem Hochsitz. War aber zu eng da oben! Doch man könnte diese Form des Spielens durchaus auch in kleinerem Kreis organisieren. Im Umkreis meines "Spielbezirks" gäbe es sogar Biergärten!

Allerdings fällt mir schon ein Nachteil ein. Im Wald gibt es unangenehm laute Echos; weithin hörbar, wenn auch schwer zu lokalisieren. Wir müssten also ein wenig leise sein, z.B. die ringsum  im Überfluss wachsenden Ruten benutzen; sorry Spankees, das wird weh tun! Doch da gibt es ja auch ball-gags. Lol.

Es würde mich interessieren, was meine Leser grundsätzlich von der Idee halten: nicht umsetzbar, idiotisch, denkbar, toll.






Montag, 27. April 2020

Wann kippt die Stimmung?

Entgegen der Zielrichtung dieses Blogs, liebe Leser, sehe ich mich immer mehr dazu gedrängt, zur Tagespolitik Stellung zu nehmen.
Dazu sah ich noch keinen Grund, als absolut notwendige Maßnahmen getroffen wurden. Sie waren logisch und auch nicht überzogen. 
Aber je länger der Lock Down anhielt, umso klarer wurde jedem, dass sowohl die unfreiwillige wie auch die freiwillge Quarantäne sehr unterschiedliche Belastungen bedeutete, je nach Größe der Wohnungen, nach Zahl und Alter der Kinder und nach Freiraum außerhalb der Behausungen. Kamen dann auch noch finanzielle Sorgen dazu, wie z.B. bei Kurzarbeit oder gar Job Verlust und Exitenzängste, so blickte man umso kritischer auf die deutlich unterschiedlichen Gangarten des Föderalismus in unserem schönen Land.

Zentral dabei ist natürlich die Freiheitsberaubung, ein Grundrecht mit extrem hohem Wert. Es war notwendig, diese einzuschränken, um die exponentielle Vermehrung des Virus zu bekämpfen. Das geschah anfangs mit "Hammer und Brechstange", als man weder sehr viel über das Virus selber wusste, noch über die Hotspots seiner explosiven Vermehrung, noch über die Dunkelziffer der Leute die unerkannt herumliefen und andere ansteckten.
Besonders gefährdet war und ist Bayern. Aber trotz des "Ischgel" Faktors und der Ansteckungsorgie in anderen Skiorten hat auch hier das Verbot gewirkt, das Haus nur für wichtige Erledigungen zu verlassen, Abstand zu halten und strikte Hygiene einzuhalten.
So weit, so gut! Herr Söder hat hier bemerkenswerten Mut gezeigt, das seiner Meinung nach Notwendige sofort zu tun und nicht erst später, im Schatten der anderen Landesfürsten. 

Doch, nachdem erst einmal ein Durchschnaufen allenthalben zu spüren war, kam auch das Nachdenken über die Einschränkungen von Grundrechten und vor allem, über die Beibehaltung von massiven Einschränkungen. Es steht nun zur Debatte - nachdem die ersten Läden wieder geöffnet haben - welche Sinnhaftigkeit manche Maßnahmen haben und welche Rolle die Polizei in welcher Art und Weise zum Teil total überzogen spielt. Man spürt hier deutlich die Lust ihrers obersten Chefs, Innenminister Herrmanns, eher robust zu agieren. 

Mein letzer Post war der Versuch, einige eher überzogene Aktionen der Politik in eher belustigter Form zu dokumentieren, eben auch deswegen so, weil die Notwendigkeit strenger Maßnahmen noch absolut angebracht war. Doch nun schlägt der Obrigkeisstaat Bayern, der so manches Mal kein Freistaat ist, wieder auf eine Weise los, die einem Angst machen kann.

BEISPIEL 1:
Nehmen wir einmal in der Stadt I. in Bayern und dort einen sehr beliebten Spielplatz, der natürlich gesperrt war und ist. Aber als sehr beliebten Treffpunkt, gab es dort gelegentlich einzelne Kinder, die zwar nicht spielten, sich aber dort aufhielten. Mit einiger Mühe hätte man auch Gruppenbildung diagnostizieren können, zumindest in einzelnen Fällen. Muß man deswegen einen einzelnen Achtjährigen so zusammensch.... wie man das nur vom Exerzierplatz vom Spieß gewohnt ist? Muß man mit 3 (in Worten drei) Mannschaftswagen anrücken, um eine kleine Gruppe Jugendlicher zu jagen? Wo ist da die Verhältnismäßigkeit bzw. von wem wird so etwas angeordnet?

Woher ich das weiß? Von meiner Enkelin, die mit dem Familiehund dort regelmäßig unterwegs ist, also wahrscheinlich ein authentischer Bericht und kein seltenes Vorkommnis.

BEISPIEL 2:
Seit Anfang der Krise war es verboten, Bayern zu verlassen. Es mag ganz am Anfang diesen psychologischen Zwang der Abschottung gegeben haben, aber bei näherem Nachdenken eigentlich nicht. Denn dank St. Föderalissimus war der umgekehrte Weg offen! Das führte zu folgender Situation:
Die Polizei der Stadt D. in Baden-Würtemberg hatte allen Ernstes die Nummernschilder der Autos aus der Stadt I. in Bayern zu fotografieren und die Fotos per "Amtshilfe" nach Bayern zu funken, wo es dann natürlich Anzeigen gab.  Beide Städte sind nur durch die Iller getrennt. Und wozu das Ganze?
Es geschah vor einem der Supermärkte in D., wo einige Leute aus I. gerne und gewohnheitsmäßig ihre Lebensmittel einkaufen. Dies wohl gemerkt, weil diese Märkte in D. neu, besser durchlüftet und ganz generell einladender sind als die Pendants in I, in die man nicht gerne einkaufen geht. 
An dieser Stelle hakt es bei mir aus und ich frage mich, wozu bei Luftlinie drei Kilometer und absolut keiner Gefährdung für den Besucher selber, noch für die Besuchten solche Einschränkungen der persönlichen Freiheit hingenommen werden müssen?

Nun wird mir jemand entgegenhalten, offizielle Beschränkungen der Bewegungsfreiheit seien halt Sache der Länder und bindend. Das ist juristisch völlig richtig. Auch könnte man solchermaßen Umweltpolitik durch die Hintertür betreiben.

DOCH: Virologen wie Karl Lauterbach und der tief in der Entwicklung eines Impfstoffes involvierte Bill Gates hören nicht auf zu betonen, bis zur Marktreife wirksamer Anit-Virus Mittel sei es ein Marathon und nicht ein Sprint.
Für ein Marathon braucht man Kondition, in unserem Fall Compliance mit verordneten Maßnahmen. Über die Zeit wird uns diese Compliance ganz sicher schwerer fallen. Daher müssen alle Maßnahmen mit Augenmaß verordnet werden, sonst hält sie niemand mehr ein.