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SGH und WGH

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Dienstag, 30. Dezember 2014

Gardé

(Schach ist wie das Leben. Boris Spassky)

Lasst mich mal über Schach schreiben, liebe Leser. Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin eher das Gegenteil eines Experten, habe aber in meinen jungen Jahren viel und sehr unbedarft gespielt. In anderen Worten, ich habe meistens verloren!

Meine Gegner waren in der Rangfolge meiner Niederlagen ein guter Freund, ein Abiturient, vier Jahre älter. Danach kam ich vom Regen in die Traufe, nämlich gegen meinen Vater, dessen einzige Freizeitbeschäftigung im Laufe von 8 Jahren russischer Kriegsgefangenschaft das – richtig geraten – Schachspiel war und das auch noch mit echten Experten. Ich hatte nie eine Chance! Nach dieser Erfahrung ließ bei mir das Interesse mächtig nach, und mein nächstes Waterloo kam viele Jahre später gegen einen Kollegen, der im Laufe einer Nacht so ganz nebenbei fast im Alleingang eine Flasche Cognac schaffte und mich dazu.

Da ich mir selber eine durchschnittliche Portion Intelligenz zubillige, musste es einen tieferen Grund für meine Niederlagen geben. Nach langem Grübeln kam ich zu dem Schluss, dass es an meinem Temperament liegen müsste. Mein Stil konnte mit einem einzigen Wort beschrieben werden: Attacke! Das gab wunderbare Anfangserfolge – und immer wieder die Vernichtung in irgendwelchen vermeidbaren Fallen!

Aber offenbar war ich damit nicht alleine. In einer kurzen Historie des Schachspiels fand ich folgenden Passus:

Die pendelartige Gegenbewegung zum analytisch-systematischen Schachverständnis ließ nicht lange auf sich warten. Das romantische Schach war ein Spielstil, der sich nicht um den strategischen Aufbau einer Partie kümmerte, sondern vom ersten Zug an auf "Matt" spielte. Das Opfer spielt hierbei eine zentrale Rolle: Dem romantischen Ideal des "Einzigwahren" zu folgen, entsprach einem "draufgängerischen" Stil mit atemberaubenden Opferkombinationen, bei denen oftmals nur die zum Mattsetzen nötigen Figuren auf dem Spielbrett verblieben.

Na also! Soweit zu meinen Lebenserfahrungen bezüglich eines zugegeben schönen Zeitvertreibs, bzw. einer lebenslangen Passion, wenn man das Spiel ernsthaft betreibt.

Das Schachspiel ist seit seiner Entstehung irgendwo im nördlichen Indien immer missbraucht worden, hat Reiche zerstört, Menschen gebrochen, Vermögen verdient und verloren und zu allerlei Unfug verführt.

Die Weizenkorn-Saga kennt fast jeder, der mit diesem anschaulichen Bild die Wucht von Exponentialfunktionen kennen lernte: 2 hoch 64 sagt noch wenig, aber ein Güterzug, der in jedem Wagen 20 Tonnen geladen hat, würde 730 Jahre brauchen, um an Dir vorbei zu fahren!
Das macht die Sache deutlich.

Eher rustikal war die Schachpartie in „Unser Mann in Havanna“, wo die Schachfiguren durch Fläschchen aus der Hotelbar ersetzt wurden. Jede geschlagene Figur musste ausgetrunken werden.

Sapientia ferulae und justitia dolorem facit, die Leitsätze meines Blogs, können durchaus im Kontext zum Schachspiel, den Konsequenzen nach verlorener Partien und der Ungerechtigkeit des Lebens schlechthin gesehen werden.

Darüber hinaus gibt es einen fast eleganten Übergang zum neuen Event, dem Spanking-Schach. Denn das Herausnehmen einer Figur vom Schachbrett nennt man bekanntlich „Schlagen“, sowohl direkt als auch „en passant“, gewissermaßen der Klaps auf den Hintern im Vorbeigehen. Seit einiger Zeit denke ich an eine neue Spielform, die den Spanking Gerichtshof ablösen, oder alternativ mit diesem im Wechsel stattfinden  soll.

In Ludwigs Blog „Rohrstock-Palast“ hat er einmal ein Schachspiel mit lebenden Figuren erwähnt. Das wird ja schon hier und da gespielt. Ein Kommentar zu diesem Post enthielt ganz konkrete Vorschläge, wie man das ins Spankoland übertragen könnte. Für unsere hiesigen Verhältnisse waren die nicht praktikabel, doch die Wiederentdeckung dieser Vorschläge unter meinem Material für Spanking Geschichten zündete die Idee, wie man Spanking in das Schach-Spiel integrieren könnte.

Das will ich mit Euch, liebe Leser im neuen Jahr diskutieren. Ich hoffe, die Idee zündet wie eine Rakete. Die pyrotechnischen werdet Ihr ja erst einmal zünden wollen, ehe wir in die Diskussion um die virtuellen eintreten. Also guten Rutsch, immer schön vorsichtig sein beim Feuerwerken und ein erfolgreiches neues Jahr Euch allen.



Sonntag, 21. Dezember 2014

Fröhliche Weihnacht

und ein erfolgreiches Jahr 2015 wünsche ich allen meinen Lesern. Möge die Neigung Euch allen erhalten bleiben und es viele schöne Momente geben, sowohl von unten als auch von oben!


Glücklicher Santa Claus


Im neuen Jahr werde ich dann näher zum neuen Event Stellung nehmen, dem SPANKING-SCHACH

Freitag, 12. Dezember 2014

Oh Sancta Justitia....

möchte man mit van Bett singen. Man könnte mal wieder rasen und aus der Haut fahren! 

Als ich vor über 30 Jahren im Janus Shop in Soho ein Spanking Video kaufen wollte, war der Verkauf verboten - wohlgemerkt nicht der von erotischer Literatur, inklusive Hochglanz Magazinen, in denen für solche Videos ganz legal geworben wurde. Damals musste der Ladeninhaber einen reitenden Boten in mein Hotel schicken, um das Ding in unvefänglicher Verpackung abzuliefern.

Das war vor rund 30 Jahren. Nun haben die politischen Heuchler in England wieder zugeschlagen und wollen die unmündigen Bürger vor ganz speziellen Produkten schützen, die sie aber gerne besitzen dürfen.

Das neue Gesetz richtet sich gegen "Video on Demand" und verbietet weder das Praktizieren bestimmter, ausgewählter Freizeitbeschäftigungen, noch die Herstellung relevanter Produkte dazu, sondern nur deren Verkauf. Pandora Blake hat es so kommentiert:

With these restrictions, distributing images of acts which are legal to consensually practice – such as piss play, bondage and fisting – becomes illegal. It’s fine to do it, but not to sell images of it. Obscenity legislation is meant to prevent the publication of images which might corrupt those watching – in other words, stop people from being tempted to try something that is deemed “extreme”. But quite aside from whether porn does in fact corrupt (and the evidence shows that it doesn’t), if trying it would not actually be illegal, why do the images matter?

und ein anderer Hersteller einschlägiger Videos, Hywel Phillips (www.Restricted Elegance) schreibt:

Let’s just be clear about how ludicrous the very concept is before we get on to the grossly offensive nature of the restrictions they impose. We’re talking about acts which are entirely legal to do – like doing a BDSM scene with someone where someone is bound and gagged. Or spanking. Or female ejaculation. Or face-sitting. So it’s legal to do it. It’s legal to own pictures and videos of it. It’s legal to make pictures and videos of it. It’s legal to download it from a site outside the UK, even if the customer is in the UK.

But as of 1st December, it is no longer legal for a UK production team to show it to you.

If you downloaded exactly the same material from a non-UK based site it would be legal for them to sell it to you and legal for you to buy it, watch it and keep it.


Das erinnert mich schon sehr an mein oben beschriebenes Erlebnis. Man fragt sich unwillkürlich: Haben die nichts gelernt? Ist Internet für englischePolitiker etwas, das in England nicht stattfindet? 

Ich möchte sie, meine lieben Leser, bitten, qualitativ hochwertige Pornographie wie die von Pandora oder Hywel zu kaufen. Erstens lohnt sich das Anschauen (z.B. der wundervollen Amelia Jane Rutherford), und zweitens unterstüzen sie unsere britschen Freunde in ihrem Kampf um künstlerische Freiheit.

Vergessen Sie bitte nicht, in Deutschland kopieren sie sehr gerne den Blödsinn anderer Länder. Unseren eigenen "Personenschützern" (warum muss ich immer an unsere bayerischen Helden denken?) sind schon dümmere Sachen eingefallen. Wenn man also die Briten unterstützt, beugt man möglicherweise potenzieller Zensur dieser Art in unserem Lande vor.

Donnerstag, 27. November 2014

Zurück in die Zukunft?

Ich hatte nun einige Wochen Zeit, über die Ereignisse des Herbstes und meine eigenen Pläne nachzudenken. Es war für mich selber ganz spannend herauszufinden, ob ich sofort oder nach kurzer Zeit "Entzugsprobleme" bekommen würde, wenn mir dieser endgültige Verzicht auf den Gerichtshof, der ja sehr spontan war, richtig bewußt würde.

Tatsächlich habe ich keinerlei Probleme. Interessant war nur, dass die Reaktionen der Community und meiner engeren "Freunde" außerordentlich sparsam waren. Ich hatte daher nach einiger Zeit ohne irgendwelche Kontakte (mit ganz wenigen Ausnahmen) das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Selbst von Menschen, die zum engen Kreis des Gerichtshofes gehörten, habe ich nichts mehr gehört.


Ich habe den Gerichtshof nicht aufgegeben, weil ich mein unmittelbares Ende vor Augen hatte, sondern ich wollte schon länger persönlich etwas kürzer treten. Die Panne des Gerichtshofs 5 war ein Anlass, nicht der Grund.  Im Augenblick denke ich über etwas anderes nach, es kann aber auch der Gerichtshof in anderem Gewande sein, auf jeden Fall intimer und eher auf weibliche Teilnehmer abgestimmt.




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Der SGH hat seine Pforten geschlossen ...



 ….es bleibt abzuwarten, ob und von wem sie wieder geöffnet werden.

Am vergangenen Wochenende begann der 5. SGH viel versprechend, aber es zeigte sich schnell, dass wir zu unvorbereitet für sensible Gemüter etwas härtere SM-Praktiken eingeführt hatten. Das ist von Anfang an ein Webfehler im Geflecht des SGH gewesen: wir haben immer wieder den Spagat versucht, Spanker und SM-ler unter einen Hut zu bringen. Es geht nicht. Das wurde jetzt sehr deutlich.

Dazu kam noch das immer klarere Übergewicht von Solo-Männern und deren Anspruch an recht harte Bestrafungen. Bei den Bemühungen, das zu realisieren, konnten wir ganz einfach nicht mehr alle Teilnehmer mitnehmen. Dementsprechend waren auch Zustimmung und Ablehnung extrem gestreut.

Der persönliche Vorwurf, mit SSC zu liberal umgegangen zu sein, hat dann bei uns beiden zu den notwendigen Reaktionen geführt:  hape hat sich öffentlich entschuldigt und mich von jeder Verantwortung frei gesprochen; ich habe mich dennoch von den Vorwürfen getroffen gefühlt und den Entschluss gefasst, das SGH zu „beerdigen“. Trotz aller Ehrenerklärungen ist mein Ruf beschädigt.

Ich denke, es würde auch nicht damit getan sein, den hard-core Jungs ihr eigenes Event an einem Sondertermin zu bieten. Sicherlich gibt es einige, die solch einen Rollenspiel Unterbau für die ersehnte Tracht Prügel durchaus begrüßen würden, aber wer soll das organisieren?

Es ist überdies durchaus so, dass möglicherweise das Gesamtkonzept des SGH auf falschen Vorstellungen beruht. Ursprünglich hatten wir die „Vision“, mit dieser Veranstaltung ein ausgewogenes Publikum anzusprechen bzw. anzulocken. Gedacht war an Frauen und Männer, vorzugsweise Paare. Das hat aber nie richtig funktioniert. Und die Veranstaltung driftete dann mehr und mehr in die falsche Richtung, obwohl mit zunehmendem Erfolg.

Ich hoffe sehr, dass sich jemand finden wird, der den SGH ganz neu auf die Schiene setzt, z.B. in einer Region wie NRW, die weitaus mehr aktiv tätige Spanking Klientel aufweist als Süddeutschland und auch noch Leute aus Norddeutschland anzieht..

Dieser Blog wird auf jeden Fall bleiben und auch weiterhin dem SGH und anderen Events eine Plattform bieten.

Samstag, 18. Oktober 2014

Selbstläufer?

Nun steht der fünfte Spanking Gerichtshof an, und wir sind am Limit der Teilnehmerzahl angekommen, deren Fälle wir noch in einem einzigen Tag abwickeln können. Ganz nebenbei wollen wir alle ja auch unseren Spaß haben, die Teilnehmer genau so wie die Organisatoren, Richter und Büttel. Wenn aus Unterhaltung richtiger Stress würde, hätten wir unser Ziel aus den Augen verloren.

Es war bisher immer notwendig, die Werbetrommel zu rühren, ein wenig von einigen Konflikten in den Foren zu profitieren und auch am Format zu arbeiten. Noch kein Gerichtshof lief ab wie der vorhergehende. Ist die Veranstaltung bei 100% Ausbuchung nun doch ein Selbstläufer?

Ganz klar nicht. Viele der kleineren Veranstaltungen in der Spanking Szene leben von ihrem Stammpublikum. Das ist auch bei uns so. Zwar kommen immer wieder neue Gesichter hinzu, aber dafür bleiben auch einige weg, weil sie z.B. Terminkonflikte haben. Es ist auch nicht unwichtig, uns nicht gegenseitig zu kannibalisieren: Klar würden überzeugte Spanker so viele Events besuchen, wie angeboten werden, aber dem stehen  meist begrenzte Geldmittel und andere Hindernisse entgegen. Die Interessenten müssen sich zwangsläufig für das entscheiden, was ihnen besonders zusagt. Dennoch darf man als Organisator nicht über längere Zeit darauf verrtauen, dass die "üblichen Verdächtigen" schon kommen werden, ohne dass man ihnen etwas Neues bieten muss.

Einfach ausgedrückt: Man muss sich Nischen suchen, Alleinstellungsmerkmale. Auch Gerichtshöfe werden inzwischen kopiert. Daher wird unser Spanking Gerichtshof auf eine etwas härtere Gangart für diejenigen umgestellt, die harte Strafen wünschen und das Gefühl von Ohnmacht und Willkür besonders intensiv auskosten mögen.

Unsere Klienten, die nach wie vor die etwas entspanntere Art unserer bisherigen Veranstaltungen bevorzugen, müssen aber nicht wegbleiben, sondern sie können sich auf Kontinuität verlassen. 

Zum ersten Mal werden wir die Praktiken von Unrechtsregimen übernehmen und Leute mit Beschuldigungen konfrontieren, die wir selber erfunden haben. Selbstverständlich wissen alle, die dieses Ausgeliefert sein  erleben wollen, dass wir am Ende ein Geständnis für etwas bekommen, das sie nicht getan haben. Ganz ohne Nachdruck wird das nicht gehen. Doch die Beteiligten wollen genau das und ihr Kopfkino wird in den Turbo-Modus schalten, wenn sie sich der Willkür ausliefern. Dieses Spiel ist keine Gewaltorgie, sondern auf die Bedürfnisse und Erwartungen der zu Unrecht Beschuldigten abgestimmt. Auch ein Aufenthalt über dem Bock wird erwartet. Die Ohnmacht gegenüber einem seelenlosen Staatsapparat können und wollen wir nicht simulieren, aber doch so ein ganz klein wenig erahnen lassen. Wenn nach kurzer Hauptverhandlung dann das Urteil vollstreckt wird, sind alle Erwartungen hoffentlich voll erfüllt.

Wir sind sehr gespannt auf die Erlebnisberichte der Beteiligten. Es sind übrigens nicht nur Männer, sondern auch zwei Frauen dabei.

Der reguläre Spanking Gerichtshof findet natürlich ebenfalls statt. Es gibt sehr interessante Anzeigen. Da die Mehrheit der Angemeldeten Solo-Männer sind, mussten wir etwas tun, um die Verfahren nicht zu einem langweiligen Dialog zwischen Richter und Angeklagten verkommen zu lassen. In einigen Fällen treten reale Paare auf, und einer klagt den anderen an.  In den Fällen der Solisten haben diese sich jeweils einen Mitspieler ausgewählt, der die Anklage gegen den Beschuldigten vorbringt. Er oder sie kann als Freund, Kollege, Freundin oder Polizist auftreten. Das Rollenspiel wird dadurch enorm bereichert. In einem weiteren Verfahren werden dann die Rollen getauscht und aus dem Ankäger wird ein Angeklagter.

Wir haben das schon einmal praktiziert und es kam sehr gut an. Wir sind wieder sehr gespannt auf die Berichte und das Feedback der Beteiligten.

Noch eine Woche, dann geht es los! Wir, das Team, freuen uns auf die Mitspieler.



Samstag, 4. Oktober 2014

Noch 7 Tage

dann ist Anmeldeschluss für den Spanking-Gerichtshof. Anmeldungen für den Untersuchungs-Gerichtshof nehmen wir nicht mehr an. Wir müssen erst einmal herausfinden, wie lange die Abwicklung dieser Verfahren insgesamt dauern.

Mittwoch, 24. September 2014

WICHTIG *** Neuerungen beim Spanking Gerichtshof



Der Termin für unsere Teilnehmer rückt näher, und wir haben eine Reihe von Neuerungen beschlossen, die - wie wir hoffen - allen gefallen werden.

Ganz wichtig: Der Beginn der Veranstaltung am 25. Oktober wird um zwei Stunden vorverlegt, wir beginnen um 11 Uhr vormittags!

Diese Vorverlegung ist für solche Teilnehmer gedacht, die an unserem neuen Angebot interessiert sind, dem Untersuchungs-Gerichtshof. Was ist das?

Es gibt eine Reihe von regulären Teilnehmern, denen es nicht reicht, einmal am Tag vor Gericht zu stehen und "nur" mit einer einzigen Strafe bedacht zu werden. Diese Teilnehmer würden gerne auch zusätzliche, strenge Maßnahmen genießen. Daher werden sie nicht wie bisher von einem Partner angeklagt, oder reichen eine Selbstanklage ein, sondern sie werden vom Gericht selber einer Missetat bezichtigt. Diese Anklage erhalten sie wenige Tage vor der Verhandlung. Daher müssen sie am 25.10. um 11 Uhr vormittags wegen dieser Anklage vor dem Untersuchungs-Gerichtshof antreten, wo ihnen ein Geständnis mit den Verhör-Methoden wie bei früheren Unrechtssystemen, insbesondere aber mit denen des Spanking-Gerichtshofes abgepresst wird. Dabei wird der Strafbock eine wichtige Rolle spielen. Nachdem sie das erzwungene Geständnis unterzeichnet haben, findet am Nachmittag pro forma die Verhandlung statt, bei der auf der Basis des bereits gestandenen Vergehens das Urteil verkündet und vollstreckt wird. Wer dabei mitmacht, kann sicher sein, voll auf seine Kosten zu kommen :-)).

Wer bei diesem Untersuchungs-Verfahren mitmachen will, bitte umgehend bei mir melden (donpascual@aol.com). Teilnehmer, die nicht am Untersuchungs-Gerichtshof teilnehmen bzw. zuschauen wollen, können alternativ gegen 12:30 zum Imbiss erscheinen, Beginn der üblichen Gerichtsverhandlungen ist auf 13:30-14:00 angesetzt.

Eine weitere Neuerung ist die Strafverschärfung durch Pranger-Strafe. Dabei dürfen die Passanten (Zuschauer) durchaus Hand anlegen, allerdings in einem vom Richter festgelegten Rahmen.

Wie wir das schon einmal hatten, können die Richter Bewährungsstrafen verhängen, die noch am gleichen Tag vollstreckt werden, falls die Verurteilten gegen die Auflagen verstoßen. Sollte die Vollstreckung nicht mehr möglich sein, wird sie auf den nächsten Gerichtstermin verschoben.

Die Büttel sollen die Straffläche der Verurteilten etwas vorwärmen, ehe das eigentliche Urteil vollstreckt wird. Für diesen Zweck hat uns Vin einen speziellen Flogger gebastelt, der im Herbst zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Der Spanking-Gerichtshof nimmt dieses Geschenk gerne an.

Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Verhandlungen für die jeweiligen Richter zu gruppieren, in der Regel drei Verhandlungen, gefolgt von der Urteilsvollstreckung. Jede Gruppe wird vor den Verhandlungen in in Strafroben, Handschellen und Fußketten vorgeführt.

Der seit den Anfängen unseres Gerichtshofes übliche Zettel, auf dem jeder Angeklagte Wünsche und Tabus eintragen konnte, wird abgeschafft. Er hatte zu sehr den Charakter einer Wunschliste. Es soll das Gefühl deutlich verstärkt werden, dem Gericht ausgeliefert zu sein. Absolute Tabus z.B. gesundheitlicher Art können den Richtern vorab mündlich mitgeteilt werden. Diese werden natürlich berücksichtigt. Umgekehrt sind aber auch Wünsche nach Strafverschärfung möglich, z.B. Schläge auf andere Körperteile zusätzlich zum nackten Po, nackt zur Vollstreckung antreten usw. Statt Formalismus soll direkte Kommunikation mit dem Richter gefördert werden.

Strafen werden prinzipiell auf den völlig nackten  Po vollstreckt. Auch wenn der/die Verurteilten auf dem Bock liegen, können sie von ihrem Wahl-Recht Gebrauch machen, Unterwäsche/Strings zu tragen, die vom Büttel entweder entfernt werden, oder nicht. Entscheiden sich die Verurteilten für das Tragen von Unterwäsche, erhöht sich das Strafmaß um 50%.

Wir bemühen uns, Büttel beiderlei Geschlechts einzusetzen. In der Regel werden die Strafen vom Büttel des anderen Geschlechtes ausgeführt. Davon nicht betroffen sind die Verhör-Methoden des Untersuchungs-Gerichtshofes und die so genannten Gerichtsstrafen, die vom Richter spontan ausgesprochen werden.

Nach wie vor hat jeder passive Teilnehmer die Möglichkeit, mehrfach angeklagt zu werden, so kann er/sie außer dem Verfahren beim Untersuchungs-Gerichtshof auch noch vor dem regulären Gerichtshof angeklagt werden.


Montag, 8. September 2014

Noch einen Monat bis zum Anmeldeschluss

nun ist es nur noch einen guten Monat bis zum Ablaufen der Anmeldefrist für den V. SANKING GERICHTSHOF. Die Zeit verrinnt schnell, und wir haben schon mehr als 70 Prozent Anmeldungen. Da unsere Gastgeberin nur eine begrenzte Zahl von Gästen versorgen kann, müssen wir leider eine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmer festsetzen. Also bitte nicht bis zum 10.10. abwarten, es könnte zu spät sein!

Es hat sich gezeigt, dass nicht jeder bei der Anmeldung seine Kontodaten preisgeben will, obwohl das Konto von Yoko und Randy diskret ist und keine Rückschlüsse zulässt. In diesem Fall teilt der angemeldete Teilnehmer mit, er wünsche vor Ort bar zu bezahlen.

Das hat für unsere Gastgeberin jedoch den Nachteil, dass sie für Einkäufe in Vorlage gehen muss.

Ich möchte daher vorschlagen, alternativ PayPal zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu benutzen. Die Methode ist absolut sicher und diskret. Wer kein Konto bei PayPal hat, kann mich fragen, wie das geht.

Wir sind gerade dabei, einige Veränderungen im Ablauf zu diskutieren. Das Stehen am Pranger in ausgewählten Fällen nach der Bestrafung scheint schon Konsens zu sein. Auch Bewährungsstrafen wird es wieder geben. Wer gegen die Auflagen verstößt, muss noch einmal über den Bock. Anderes wird noch diskutiert.

Jedenfalls können alle, die einmal den Kick erleben wollen, sich in die Hand strenger Richter zu begeben und mehr oder minder ohnmächtig zu akzeptieren, was die Spanking Justiz beschließt, sicher sein, dass diese Vollmacht an das Gericht nicht missbraucht werden wird. Es bekommt nicht nur jeder was er verdient, sondern auch was er will!

Wir werden uns ganz besonders freuen, wenn noch mehr passive Damen einmal den Sprung ins kalte Wasser des Unwägbaren wagen wollen, um ihre Erfahrungen im realen Spiel um eine Facette zu erweitern. Während die Internate sicherlich ein guter Einstieg sind, ist der Gerichtshof ein Spiel ohne Optionen. Im Internat kann man wahlweise brav oder unartig sein, doch beim Gerichtshof gibt es in der Regel keine Unschuldslämmer!  Traut Euch, meine Damen, Ihr bekommt unter Garantie das, was Ihr Euch vielleicht schon lange in Gedanken als „verdiente Strafe“ erträumt habt, möglicherweise für Vergehen, die lange zurück liegen, für deren Ahndung aber bisher der authentische Rahmen fehlte. Das gilt natürlich auch für die passiven Herren.

Anmeldeschluss für alle ist entweder der 10. Oktober, oder aber die Überschreitung der möglichen Teilnehmerzahl

Mittwoch, 20. August 2014

Gibt es Ausnahmen, Frau Direktor?


Nate war sich der wachsenden Schmetterlingsaktivität in seinem Magen durchaus bewusst, als er durch die Gänge in Richtung Direktorat zunehmend langsamer schritt. Er entdeckte sogar an den Wänden der Gänge Einzelheiten, die er noch nie wahrgenommen hatte. Um ihn herum kamen einige Mädchen aus verschiedenen Richtungen und verschwanden wieder. Sie nahmen keine Notiz von ihrem Schulsprecher. Die Schulwoche war beendet und das Lachen der Jugendlichen verstärkte allenfalls die dunkle Stimmung des jungen Mannes. Er zwang sich  weiterzugehen, obwohl eine nicht überhörbare Stimme in seinem Kopf  ihn wiederholt aufforderte, zur Vernunft zu kommen. War er noch bei Verstand?

Die Direktorin, die als einzige in ihrem Trakt noch anwesend war, führte den Oberstufen Schüler in ihr Büro. Sie war ein wenig überrascht, dass er ohne Termin gekommen war, aber sein Gesichtsausdruck verriet in keiner Weise, was mit ihm los war. Sie bat ihn, sich zu setzen.

Patty Rosewood war eine exquisite Schönheit. Sie war gerade 30 Jahre alt geworden, und ihre Figur war schlank, biegsam und trainiert. Langes blondes Haar reichte weit ihren Rücken hinab. Nate seufzte innerlich als er sich setzte; nach dieser Sache würde das kommende Jahr nicht mehr mit diesem vergleichbar sein.

“Nun, Nate, heute lächelst Du nicht wie üblich. Gibt es ein Problem?“

Nate antwortete nicht gleich, er überlegt sorgfältig, was er sagen würde. Tatsächlich hatte er jedes seiner Worte für diesen Moment ausgearbeitet und mehrfach geübt, aber sein Hirn war plötzlich leer. Sein Herz raste. Die Direktorin bemerkte seine Nervosität und wartete.

„Ms. Rosewood, erinnern Sie sich an diese Mädchen, die letzten Monat beim Rauchen erwischt wurden?“ Sein Herz hämmerte und er kämpfte darum, sie anzuschauen. Nun gab es keinen Weg mehr zurück.

Patty Rosewood runzelte die Stirne. “Sicherlich Nate, die waren auch aus der Oberstufe. Die beiden sollten sich seitdem nicht besonders wohl fühlen, Ellis und Derrington. Rauchen bedeutet „Six of the best.“ Die Direktorin war sich nicht sicher, wohin diese Konversation führen sollte, aber ließ Nate fortfahren.

„Das klingt ziemlich harsch, Ms. Rosewood.“

„Das auch ist der Sinn der Sache, Nate. Ich kann Dir versichern, dass sie hinterher den Verstoß gegen die Schulregeln sehr bedauert haben. Jedoch sollten sie mit 18 Jahren in der Lage sein, die Konsequenzen ihrer Entscheidungen vorher zu bedenken.“ Sie schaute Nate konzentriert an: „Du hast mir irgendetwas zu sagen, Nate?“

Nate schüttelte den Kopf, aber beantwortete nicht die Frage. Er redete weiter.

„Machen Sie Ausnahmen, Frau Direktorin? I meine, wenn jemand, der nie in Schwierigkeiten war, so etwas machen würde, … würden  …. würden Sie …?“ Er konnte den Satz nicht beenden, da er seine Stimme nicht mehr unter Kontrolle hatte.

„Es tut mir leid, Nate, keine Ausnahmen. Selbst wenn du es wärst, der geraucht hätte, ich müsste Dich züchtigen. Ich darf niemals Ausnahmen machen, sonst werde ich unglaubwürdig.“

Nate schrumpfte in seinem Stuhl. Diese Antwort hatte er erwartet. Dann richtete er sich wieder auf und blickte ihr in die Augen. Sie schien so ruhig zu sein. Das wirkte im Gegensatz zu seinem tumultartigen Gefühlsleben umso überlegener.

Sie überlegte, ob sie Druck ausüben sollte. Hatte er geraucht? Sicherlich nicht dieser Schüler. Er genoss den hohen Respekt aller Lehrer. Gerade wollte sie dennoch die Frage nach dem Undenkbaren stellen, als er erneut sprach.

„Frau Direktor, ich bin nun 18 Jahre alt, ein Mann.“

„Ja Nate, davon muss man ausgehen, aber in dieser Schule bist Du ein Schüler und das bedeutet….“

„Aber ich bin ein Mann,“ unterbrach er sie. Die Direktorin war über diese unhöfliche Unterbrechung konsterniert; aber er nahm das nicht zur Kenntnis.

“Ich bin ein Mann. Ich bin erwachsen, habe einen männlichen Körper mit einem männlichen …”  Sein Gesicht wurde knallrot. Er konnte den Satz nicht vollenden. Das hatte alles so viel einfacher geklungen, als er sich die Szene mit der Direktorin in Gedanken vorstellte. Die Realität war ganz anders.

Er griff mit zittrigen Fingern in seine Schultasche und suchte unkoordiniert darin. Seine Finger fühlten sich zu groß an. Dann fand er, was er suchte. Patty Rosewood beobachtete die Szene mit weit offenen Augen, ihr Gesicht ungläubig.

Nate beugte sich vor, ganz nahe an die schockierte Lehrerin und Erzieherin. Er flüsterte: „Keine Ausnahmen.“ Dann zündete er die Zigarette mit dem Feuerzeug seines Vaters an. Er lehnte sich im Stuhl zurück, versuchte gleichgültig auszusehen und paffte den nicht inhalierten Rauch aus.

Die Direktorin starrte ihn an. Es sah beinahe so aus, als ob sie mit weit offenem Mund Fliegen fangen wollte.

Endlich fing Ihr Hirn wieder zu arbeiten an, die Rädchen drehten sich und vollendeten die schlichte Kalkulation. Er hatte gerade auf sehr effektiv Weise darum gebeten, den Rohrstock zu bekommen. Sie reichte ihm einen Aschenbecher von Ihrem Schreibtisch: „Ich glaube nicht, Du willst die ernsthaft zu Ende rauchen.“

Dann ging sie zu einem Schrank in der Ecke des Raumes. Nate’s Herz raste, während sie darin hantierte. Er rutschte nervös auf seinem Stuhl herum, als sie sich umdrehte und den Rohrstock für die erwachsenen Schüler hin und her bog. Es fiel ihm auf, dass der länger und dicker war, als er sich vorgestellt hatte. Irgendwie fühlte sich sein Magen plötzlich ganz leer an.

„Es tut mir leid, Nate, es gibt keine Ausnahmen. Du bekommst sechs Hiebe auf den Nackten als Strafe für das Rauchen und ich verspreche Dir, dass Du die fühlen wirst.“ Ihre Sprache war teilnahmslos, aber ihre Augen spiegelten ein ganz verstecktes Lächeln.

Nate war atemlos vor Aufregung, seine Augen hungrig. Wie lange hatte er sich diesen Augenblick in seiner Fantasie ausgemalt. Aber es gab auch immer noch leise Zweifel. Die angekündigte Strafe würde streng sein. Wieso sollte er Lust empfinden, wenn kaum jemand das nachvollziehen konnte?

„Steh’ auf und ziehe Deine Hose und Unterhose aus. Dann lege Dich über den Schreibtisch für Deine Strafe mit dem Rohrstock.“ Die Direktorin handelte nun geschäftsmäßig. Wenn er eine richtige Rohrstockstrafe wünschte, würde er eine richtige bekommen.

Nate war in Trance. Er hätte sich nie vorstellen können, von einer wunderschönen, jungen Frau halb nackt über den Tisch gelegt zu werden, um den Hintern mit dem Stock versohlt zu bekommen. Doch nun war der Moment der Wahrheit gekommen. „Ein bisschen schneller, mein Junge, ich habe nicht den ganzen Tag für Dich.“ Der Rohrstock zischte durch die Luft. Ein, zwei, drei harte Hiebe durch die Luft, direkt vor Nate’s blicklosen Augen.

Er bewegte sich wie ein lebender Leichnam zum Schreibtisch. Seine Hände fummelten mit den Knöpfen während sein Blick auf den Rattan fixiert war. Seine Hose fiel zu Boden, aber er vergaß, die Unterhose auszuziehen.

Amüsiert seufzte die schöne Frau und legte den Stock zur Seite. Mit einem schnellen Ruck zog sie seine Unterhose herunter und ließ sie auf seine Füße fallen. Unterhalb der Hüfte war er nun nackt. Er errötete wieder. Es war demütigend, von einer älteren, aber so attraktiven Frau entkleidet zu werden.

Diese dachte etwas ganz anderes und bewundert die perfekte maskuline Figur des 18-jährigen wie er so über der Schreibtisch Fläche lag, und was er allen ihren Sinnen anbot. Nate klammerte sich an die Kante der Tischfläche ohne dazu aufgefordert zu werden. Sie lächelte. Offensichtlich ahnte er, was ihn erwartete.

„Keine schwarzen Socken, heute, Nate?“

„Nein Frau Direktorin, vergessen.“

„Zwei zusätzliche Schläge als Strafe für den Verstoß gegen die Uniformregeln Nate. Es gibt auch hier keine Ausnahmen.“

Nate bekam vor Aufregung eine Gänsehaut und zitterte. Seine Nerven waren aufs höchste angespannt. Aber er blieb still liegen. Als er das kühle Holz des Stockes fühlte, wie sie auf seinen nackten Pobacken Maß nahm, spannte er unwillkürlich den ganzen Körper an. Dann hob sich der Stock, er klammerte sich an die Tischkante, aber der Schlag kam nicht.

Patty Rosewood hatte versucht, den professionellen Abstand zu wahren. Aber die demütig und freiwillig angebotenen Rundungen vor ihr waren zuviel. Der Rohrstock wurde bei St. Michael benutzt, damit Studenten bestraft werden konnten ohne sie zu berühren. Das hatte die Direktorin auch beabsichtigt. Nun aber ließ sie den Stock sinken, trat nahe an Nate heran und ließ ihre manikürten schlanken Finger langsam über diese perfekten Globen wandern. Sie konnte nicht widerstehen, das weiche Fleisch zu kneifen und zu kneten. Sie beugte sich über Nate’s Rücken und flüsterte in sein Ohr:

„Ich werde diesen unartigen Po züchtigen, mein Junge. Du bekommst eine gehörige Tracht, die Du nicht vergessen wirst. Das willst Du doch, nicht wahr, Herr Schulsprecher, mein unartiger kleiner Sohn?“

Nate wand sich unter den Berührungen der Direktorin. Mehr und mehr erfüllten sich seine Fantasien auch in der Realität und er fühlte die Reaktion seines Körpers. Er schauderte und nickte.

Die suchende Hand umrundete seine Schenkel und massierte leicht seinen erigierten Penis. Er stöhnte.

„Stöhnen ist nicht gut genug, mein unartiger Kleiner. Erzähle mir, was Du wünschst, was Du brauchst.“

Tränen der Frustration und der Verlegenheit brannten in Nate’s Augen, seine Erregung wuchs stetig weiter. Er biss sich auf die Lippen. Aber die Hand erkundete weiterhin seine intimsten Stellen. Schließlich hielt er es nicht mehr aus.

„Bitte züchtigen Sie mich, Frau Direktorin, mein Gott, ich brauche es, ich brauche es hart.“ Wieder wurde er rot im Gesicht, seine Erektion war fast schmerzhaft.

Zufrieden trat Patty Rosewood zurück und nahm erneut Maß. Ohne Warnung hob sie den Stock und hieb in einer blitzschnellen Bewegung zu. Der Schlag war heftig und zweifellos ebenso hart, wie sie jemals bisher jemanden gezüchtigt hatte.

Sekunden nach dem Auftreffen des Stockes fühlte Nate, wie ein weiß glühender Schmerz durch seinen Körper schoss. Erstaunt riss er die Augen auf und stöhnte überrascht auf. Sein gesamter Rücken und die Pobacken krampften zusammen.

Der sofort folgende zweite Hieb war so perfekt in Härte und Platzierung wie der erste, nur ein wenig darunter. Der rote Streifen brannte sich neben der Strieme vom ersten Treffer ein, die sich schon bildete. Dieses Mal wurde Nate nicht überrascht und reagierte mit einem tief von innen heraus gepressten Schrei.

Die Direktorin pausierte, um ihre Arbeit zu begutachten. Zufrieden mit dem Beginn einer dem Anlass gerecht werdenden Züchtigung bewunderte sie die beiden gleichmäßig über die beiden Globen gezogenen Striemen. Dies war der schönste Hintern, den sie jemals gesehen, befühlt und zu verdreschen begonnen hatte. Diese Kehrseite verdiente solche hoch auflaufenden Male. Alles andere wäre minderwertig und nicht angemessen.

Nate klammerte sich an der Tischkante fest. Die Tracht hatte gerade begonnen und schon brannten die Hiebe jenseits seiner Vorstellungskraft. Heiße Tränen formten sich hinter den fest zugepressten Lidern und fanden ihren Weg über seine Wangen und auf den Tisch. Schadenfroh ließ sich die Stimme in seinem Hinterkopf, die er dauernd ignoriert hatte, ihren Triumph nicht nehmen: ‚hatte ich Dir doch gesagt, du Idiot.’

Rosewood beendete ihre Pause, führte den Stock hinter ihren Rücken und hieb gnadenlos zu. Der Rohrstock bog sich in der Luft und grub sich in Nate’s perfekt präsentierten Hintern. Eine dritte rote Linie hob sich sofort vom weißen Hintergrund ab. Er schnappte nach Luft und stieß sie mit einem lauten Geheul aus. Der vierte Schlag kam sofort danach während Nate sich noch auf der Tischplatte hin und her wälzte. Verhaltene, mit Gewalt unterdrückte Schluchzer brachen aus ihm hervor. Würde er am Montag noch sitzen können?

Eine weitere Pause. Nate weinte nun laut, seine Globen brannten wie Feuer. Ein weiteres Feuer brannte aber auch etwas tiefer. Es war ein Klopfen zwischen seinen Beinen. Der anfängliche Schock dieser Prügel hatte seine Erregung unterdrückt, aber nun wuchs der Druck in bisher nie gefühlter Intensität.

Er war noch damit beschäftigt, als der fünfte Hieb einschlug. Dieses Mal schien der Schmerz zu pulsieren, dann seine Wirbelsäule herunter zu schießen und als heißer Strahl in seinen Schwanz zu fahren. Sein lautes Stöhnen überraschte sogar ihn selber.

Patty verpasste es, den signifikanten Unterschied zwischen Nate’s letzten Reaktionen zu bemerken. Unterschwellig dachte sie darüber nach, wie gut er diese harten Hiebe ertrug. Sie traf mit dem sechsten Schlag, der regelrecht zischte, den unteren Teil des Hinterns. Vielleicht ihr bester Treffer bisher überhaupt. Sie machte für sich selber eine mentale Notiz, dass es wie bei allen Künsten auch in der Handhabung eines Rohrstocks Gelegenheiten für Verbesserung gibt.

Nate erschauerte in Ekstase, als die Energie des Schlages auf seinem Po und in seinem Penis brannte. Seine Hüfte presste sich an die Tischkante, der steinharte Penis streckte sich zwischen den Schenkeln heraus, Tränen strömten über sein Gesicht, und der gewaltige Orgasmus baute sich unwiderstehlich auf.

Die Direktorin spürte ein wenig Mitleid mit ihm. Schließlich hatte er um die Schläge gebeten. ‚Es ist nicht wirklich überraschend, dass er die Realität weniger mag als die Fantasien’ dachte sie und pausierte. Nate spürte dieses Zaudern, das genau zur falschen Zeit kam.

„Hau mich durch, jetzt!“ er drehte seinen Kopf zur Seite und zischte sie an. Seine Augen waren nass, aber sie leuchteten mit geiler Erregung.

Rosewood’s letzte zwei Hiebe brannten sich in Nate’s Po in rascher Reihenfolge. Die Wirkung war machtvoll. Er stöhnte lange und unkontrolliert. Sein Ejakulat spritzte in hohem Bogen auf den Teppichboden. Der schneidende weiße Schmerz der Rohrstockhiebe brachte dem jungen Mann blendende weiße Ekstase. Sein Leben würde nie mehr das gleiche sein. An diesem sonnigen Nachmittag wurde auf der Schreibtischfläche im Büro einer hinreißenden Frau für einen jungen Mann ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

Direktorin Patty Rosewood hielt ihn fest umarmt, tätschelte seinen Rücken und Po, bis er sich beruhigt hatte. Dann war sie wieder ganz die Lehrerin. Mit einem spielerischen Klaps auf den Hintern, der dennoch einen Schmerzenslaut hervorrief, löste sie sich von ihm und schickte ihn in eine Ecke des Büros.

„Hände auf den Kopf, kein Reiben!“

Aus ihrem Sessel, den Rock hoch gestreift und die Hand zwischen ihren Schenkeln betrachtete sie diesen prachtvollen, muskulösen, fast haarlosen, tiefrot verstriemten Hintern. Trotz ihrer intensiven Gefühle für den Jungen versuchte sie, die Lage zu analysieren und eine wichtige Entscheidung zu treffen.

Nate hatte noch ein ganzes Jahr in ihrer Schule vor sich. Patty konnte und wollte ihre steile Karriere nicht wegen einer Affäre mit einem ihrer Schüler beenden. Dieser Nachmittag musste einmalig bleiben. Aber was tun, wenn er ein zweites Mal zu ihr käme? Das durfte nicht sein. Sie musste die notwendige Härte aufbringen, denn für ihn hatte sich ja gerade erst der Himmel geöffnet.

In dieser Nacht erlebten beide die Erlebnisse des Tages wieder und wieder in ihren Köpfen, die Hände wanderten abwärts …  aber die Gedanken waren mit sehr unterschiedlichen Themen beschäftigt.

Freitag, 25. Juli 2014

Nach dem Sondergerichtshof - jetzt "The Real Thing"!

Nachdem Ihr schon die Koffer für den Urlaub packt, liebe Freunde, darf ich Euch erinnern, dass der Fünfte Spanking Gerichtshof möglichst noch vor der Abreise gebucht werden sollte. Nach den schönsten Wochen des Jahres denkt man an so vieles, aber unter Umständen nicht daran, seinem Hinterteil wieder einmal etwas wärmende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Am 25. Oktober wollen unsere Richter wie immer einen Aktenordner mit vielen Anklagen vorliegen haben. Umfangreiche Erklärungen erübrigen sich an dieser Stelle; das ist oft genug geschehen. Aktuelle Details findet man ohnehin immer auf der Startseite von www.sapientia-ferulae.blogspot.de und erhält sie direkt von donpascual@aol.com. Grundsätzlich gilt, dass jeder Passive/Switch, organisiert oder nicht, angeklagt werden kann, vom eigenen Partner, einem Freund, dem Nachbarn, zur Klärung eines Streites oder einer Wette, oder Differenzen zwischen Arbeitskollegen. Wer als Kläger bzw. Recht Suchender auftritt, muss diese Anklage auch vor Gericht vertreten. Das ist das ganz simple Grundkonzept.

Die erwünschten Strafen werden sich - wie immer - nach den Grenzen jedes Einzelnen richten. Diese können gelegentlich erreicht werden, sind aber noch nicht überschritten worden. Bisher hat noch niemand die stets gültige Ampelregelung benutzt, ein Zeichen für die ausgewogene Exekution von Strafen und die Expertise der Büttel.

Vom Sondergerichtshof, den wir nicht wiederholen werden, weil das Spiel für einige der unvorbereiteten und unbeteiligten Zuschauer zu intensiv war, haben wir gelernt, dass dieses intime Event nur für solche Teilnehmer den erwarteten Kick bietet, die wissen, was sie erwartet. Erzählungen und Berichte in den Foren haben wohl bisher die Realität nicht überzeugend genug abgebildet. Kommt also nach Feuchtwangen und genießt real das "Kribbeln", die verbale Auseinandersetzung mit dem Richter und die Antizipation der "Strafe". Die weiblichen und männlichen Büttel werden sich jedem Verurteilten mit Augenmaß widmen.

In Abweichung von dem schon länger etablierten Prozedere möchte ich hier über einige beschlossene bzw. noch diskutierte Änderungen informieren:

  • Wir werden künftig das Formular mit den Einträgen persönlicher Wünsche drastisch kürzen. Der Angeklagte kann nur noch auf absolute Tabus hinweisen, die natürlich respektiert werden. Eine Wunschliste wird es aber nicht mehr geben.                                                                                                      
  • Bestrafung erfolgt ausschließlich auf das nackte Gesäß. Wer einen String tragen möchte, muss eine Aufstockung der Strafe um 50% akzeptieren. Völlig nacktes Antreten ist natürlich wie immer gestattet. Ebenso Strafen auf andere Körperteile. Das kann alles vorab vereinbart werden.
  • Die Büttel haben Anweisung, den Po der Verurteilten vor der Exekution anzuwärmen. Sie tun das nach eigenem Ermessen. Auch können sie bei mangelnder Kooperation, Widerstand und verbalen Entgleisungen der Verurteilten die Strafe nach eigenem Dafürhalten aufstocken.
  • Wir werden wahrscheinlich Stehen am "Pranger" als zusätzliche Strafe einführen. Das hängt davon ab, welche Reaktionen wir auf diese Ankündigung bekommen werden.
  • Ferner kann es vorab - bei unklaren Sachlagen - zu einem harten Verhör kommen. Auch das ist noch in der Diskussion. Es gilt hier, Methoden zu finden, die sich im Rahmen des Zumutbaren bewegen. Freunde harter Gangart mögen uns als zu vorsichtig einstufen; wir müssen aber stets darauf bedacht sein, alle Teilnehmer mitzunehmen. SSC wird immer als oberste Verhaltensmaxime eingehalten.
  • Wir werden wahrscheinlich einen Pflichtverteidiger für jeden Angeklagten einsetzen, auch wenn diese aus nachvollziehbaren  Gründen überhaupt nicht daran interessiert sind; was zählt, ist die Spannung und die Überraschungen des Rollenspiels.

Bitte meldet Euch bald an bei www.yora-events.de und noch eins: Randy wird jede Anmeldung nach einer Woche streichen, wenn innerhalb dieser Zeit nicht bezahlt wurde. Das ist notwendig, weil er  jeden Monat Veranstaltungen hat und sich nicht leisten kann, die Buchungen ständig zu überprüfen und Mahnungen zu schicken. Für den Gerichtshof ist Randy eine große Hilfe. Daher bitte ich um Kooperation.

Montag, 14. Juli 2014

Sondergerichtshof - Nachlese

Am vergangenen Samstag gab es bei Misstress Petra ein volles Haus. Fast alle Gäste hatten Selbstgemachtes mitgebracht und neben einer Vielzahl von selber gebackenen Kuchen, stand am Abend auch Gegrilltes mit allerlei Köstlichem aus den Küchen der Gäste auf dem Speiseplan. Es wurde in den Foren schon kräftig darüber gelästert, dass viele Spankos wohl nur übers Kochen diskutieren; aber bei dieser Qualität kann man sich nur wünschen, dass es noch möglichst viele solcher Parties geben wird.

In der Zeit zwischen den Leckereien führte der Spanking Gerichtshof vor, dass selbst ernst gemeinte Anklagen locker verhandelt werden können. Vier Verhandlungen waren angesetzt. Beim üblichen, zügigen Verhandlungstil von Richter hape, wären die in zwei Stunden erledigt gewesen. Aber an diesem Tag hatte er es mit äußert spielfreudigen Angeklagten zu tun. So waren die Zuschauer einen ganzen Nachmittag mit kurzweiligem Programm versorgt.

Vor allem eine junge Dame, die wegen schnippischer Redeweise und absolutem Anspruch auf das letzte Wort angeklagt war, bewies sehr deutlich, dass dieser Anspruch berechtigt war, sehr zum Ärger des Richters. Unter anderem trug ihr das eine harte OTK Sitzung über Rogermans Knien als Aperitif zum Hauptgang ein. Allerdings half das nicht viel. Man könnte angesichts der Härte von Rogermans Hand daran zweifeln, dass körperliche Züchtigung zur so genannten "attitude modification" einen wesentlichen Beitrag leistet.

Eine widerspenstige Sekretärin musste sich von ihrem Arbeitgeber vorhalten lassen, was sie so alles falsch macht, unterlässt und ignoriert. Sie war zwar beeindruckt, aber ohne jede Einsicht in ihr Fehlverhalten. Das Ergebnis war vor dem Spanking Gericht natürlich vorhersehbar.

Ein interessantes Duo entpuppte sich als diebisches Gesindel, das sich gegenseitig beschuldigte, Damenwäsche geklaut bzw. verschenkt oder verkauft zu haben. Richter hape nahm sich sehr viel Zeit, den Knoten zu entwirren, inklusive "body Search" durch Büttel Rogermanshexe, die den beiden dann nach dem Urteil auch kräftig einheizte.

Ein Spanking steht nicht als Abschreckung im Strafgesetzbuch, wenn es um ein Geständnis zur Mithilfe bei einem Versicherungsbetrug geht. Darum würdigte das Gericht auch eher die Absicht des Angeklagten, sein Gewissen zu erleichtern, als die Straftat selber. Vielleicht hilft der Rohrstock ein wenig, bei der nächsten Versuchung sauber zu bleiben.

Schließlich zeigte sich eine "entschlafene" Kaffeemaschine als ein lebhaft diskutiertes Utensil, das durchaus für Schlafentzug verantwortlich sein kann. Top wurde jeden Morgen vor Sonnenaufgang geweckt, wobei die Feststellung "vor Sonnenaufgang" ebenfalls kontrovers diskutiert wurde. Als es dem Richter zu bunt wurde, wie die Sache ausuferte, gab es ein knappes Urteil und die manipulative Dame bekam mit der Peitsche den Hintern voll.

Der Sondergerichtshof erwies sich als locker, es wurde viel gelacht, allerdings weniger über einige der deftigen Strafen, weder von den Delinquenten noch von den Zuschauern. Wir hoffen, dass sich der eine oder die andere entschließen wird, am 25. Oktober selber vor dem Gericht zu stehen. Der Gerichtshof wird wieder bei Mistress Petra in Feuchtwangen tagen.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Sondergerichtshof

Im Rahmen eines Sommerfestes bei Mistress Petra in Feuchtwangen, wurden wir gebeten, einmal den Ablauf  des  Gerichtshof in größerem Rahmen zu "demonstrieren". Da etliche aus der "Mannschaft" des Gerichtshofes ohnehin planten, an diesem Fest teilzunehmen, war das nicht allzu schwierig.

Missetäter waren ebenfalls schnell gefunden. Offenbar lauert das Böse hinter jeder Ecke :-)).

Wir hoffen, dass alle Besucher des Festes auf ihre Kosten kommen werden und wünschen uns allen gutes Gelingen und sommerliches Wetter.

Sonntag, 15. Juni 2014

Aden 1940 - Militärjustiz



Eine militärische Bestrafung im zweiten Weltkrieg, über die seit dieser Zeit Gerüchte im Umlauf sind

Die nachfolgende Geschichte enthält erfundene Namen, ist aber im Kern Realität.

Mir wurde diese Geschichte von einer Tante vor einigen Jahren  erzählt. Sie wurde 1939 Mitglied der britischen Luftwaffe und war damals 18 Jahre alt. Nach der Grundausbildung wurde sie nach Aden versetzt, das seit 1937 Kronkolonie war. Die britische Luftwaffe hatte dort einen großen Stützpunkt. Meine Tante hatte bisher noch niemandem erzählt, was dort geschah, weil sie sich fürchterlich schämte. Aber sie hatte das Gefühl, die Geschichte der Nachwelt überliefern zu müssen und erzählte sie mir.

Sie ließ sich nicht im Detail darüber aus, was sie und 11 andere weibliche Soldatinnen angestellt hatten, aber es handelte sich wohl um eine Art Meuterei, so wie es das Militär sah. Hier ihr Bericht:

"Ich werde niemals diesen fürchterlichen Morgen vergessen, als wir 12 junge Frauen vor dem Militärgericht des Protektorates Aden standen. Da Krieg herrschte, steckten wir tief in Schwierigkeiten wegen unserer Revolte gegen – wie wir dachten – zu harsche Disziplin. Ich hörte zwar zu, verinnerlichte aber nicht alle diese Dinge, wegen derer wir angeklagt waren. Daher war es ein echter Schock, als das Verdikt „Schuldig“ verkündet wurde. Und ich stand wie betäubt neben mir, als das Urteil verkündet wurde. Wir wurden alle zu sechs Monaten im Militärgefängnis verurteilt und sollten während dieser Zeit je acht Hiebe mit der Rute erhalten.

Zur Verbüßung unserer Strafe wurden wir sofort ins Militärgefängnis gebracht. Einige Tage später wurde verkündet, dass in Aden zu Kriegszeiten nicht ausreichende Mengen von Ruten zu Züchtigungszwecken greifbar waren; wir würden daher „ersatzweise“ 12 Hiebe mit dem Rohrstock erhalten.

Routinemäßig trugen wir Gefängniskleidung, aber eines Morgens wurde meine Freundin Elisabeth aufgefordert, Ihre Uniform anzulegen und in ihrer Zelle zu bleiben, bis sie abgeholt werden würde. Wir anderen gingen unserer täglichen Arbeit nach und sahen Elisabeth erst am Abend wieder. Ich fand sie auf dem Bauch in ihrem Bett liegend. Sie hatte am Morgen ihre Züchtigung erhalten und war in einem beklagenswerten  Zustand: Ihr Hintern war mit massiven, tief roten Striemen bedeckt. Sie litt am Abend immer noch fürchterlich und es brauchte mehrere Tage, bis sie sich wieder ohne starke Beschwerden bewegen konnte.

Ungefähr alle zwei Wochen erhielt eine von uns den Befehl, die Uniform anzulegen und wir wussten, dass die Zeit für unsere Prügel gekommen war. Die Resultate waren immer die gleichen: in den Tagen danach litten wir beträchtliche Schmerzen. Eines Tages arbeitete ich in der Nähe der Tür zum Exerzierhof und wurde Zeugin, wie Jane, ein sehr lautes und aufdringliches Mädchen zum Exerzierhof gebracht wurde, oder besser: geschleift wurde. Sie schrie „Aufhören, Ihr dürft das nicht tun, nicht, nicht bitte“. Der sie begleitende weibliche Offizier herrschte sie an, sich nicht wie ein Kind zu benehmen und sich zusammen zu reißen, schließlich sei sie erwachsen. Sie weinte immer noch, aber nahm sich zusammen.

Ich war fest entschlossen, als ich an der Reihe war, meine Züchtigung so tapfer wie möglich zu ertragen, gleichgültig wie schlimm es werden würde. Die Gefängnis Routine mit den üblichen langweiligen Tätigkeiten zog sich Tag für Tag dahin, bis ich aufgefordert wurde, in meine Uniform zu wechseln. Meine Verabredung mit dem Rohrstock war gekommen. Acht von uns hatten es schon hinter sich. Einige hatten es gut überstanden, andere hatten ein Spektakel geliefert. Als ich die Uniform anlegte, zitterte ich, aber war gleichermaßen erleichtert, dass die Warterei endlich vorbei war, gleichgültig, wie schmerzhaft das werden würde. Es würde schnell vorbei sein.

Um zehn Uhr kam der weibliche Offizier mit einem männlichen Militärpolizisten. Sie befahlen mir, ihnen zu folgen. Damit begann der angstvolle, „langsame Gang der Verurteilten zum Schafottt“! Wir schritten durch die langen, öden Gänge des Gefängnisses, bis wir zu der Tür zum Exerzierhof kamen. In der Mitte des Hofes stand eine sehr solide Art Bank, die sie hier „Whipping Block“ nannten. Über den gebeugt würde ich ziemlich bald meine Tracht Prügel erhalten.

Als wir näher kamen, bemerkte ich eine ganze Reihe von Leuten, alles Männer, außer einer jungen Frau aus meiner Einheit. Nachdem wir den Block erreicht hatten, trat der Gefängnisgouverneur vor und verlas mein Urteil.

„Luftwaffensoldatin Johnson, sie wurden vom Militärgericht des Protektorates Aden zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Außerdem sollen sie im Laufe dieser sechs Monate 12 Schläge mit dem Rohrstock erhalten. Dieser Teil der Strafe wird nun vollstreckt werden. Machen sie sich bereit“.

Ich wurde von dem weiblichen Offizier angewiesen, Rock und Unterwäsche abzulegen. Normalerweise würde ich zu verlegen sein, mich nahezu unbekleidet vor all diesen Leuten zu präsentieren. Aber wie die Situation nun einmal war, folgte ich benommen der Anweisung und händigte dem weiblichen Offizier meine Kleidung aus.

Ich wurde dann aufgefordert, auf einen schmalen Schemel vor dem Block zu steigen, mich dann darüber zu legen und die Arme an der Vorderseite herunter hängen zu lassen. Helfer befestigten meine Handgelenke mit Riemen an Ringen im Block, das gleiche geschah mit meinen Beinen am anderen Ende. Zum Schluss machte mich ein breiter Riemen über meinen Rücken nahezu bewegungsunfähig. Auch wenn ich wollte, hätte ich mich nicht mehr bewegen können. Mein nackter Hintern war dem Rohrstock total ausgeliefert.

Mir kam es vor wie eine lange Zeit, in der nichts geschah. Dann aber fühlte ich ein leichtes Tätscheln und Maßnehmen des Stockes quer über meinen Hintern und sofort das laute Fauchen gefolgt von einem widerhallendes "Crack". Einen Augenblick spürte ich gar nichts, bis der fürchterlichste Schmerz einsetzte, den ich jemals af meinem Po gespürt hatte; wie er sich ausbreitete und mich insgesamt in Agonie einhüllte. Was auch immer ich an Vorsätzen hatte, brav zu sein, brach zusammen und ich schrie so laut ich konnte. Auch die Tränen kamen sofort. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam das nächste Rauschen und der Einschlag. Ich schrie noch lauter.

Und so ging es stetig und unaufhaltsam weiter: Whoosh …. Crack, whoosh … Crack. Schneidender Hieb nach Hieb traf meinen armen Hintern, der nicht ausweichen konnte, so sehr er das auch versuchte.

Es schien Ewigkeiten zu dauern, bis ich wahrnahm, dass das Fauchen und die Explosionen auf meinem Hintern aufgehört hatten. Meine Arme und Beine waren frei und auch der Riemen über meiner Taille wurde entfernt. Ich lag einfach da und schluchzte vor mich hin. Dann half man mir auf die Beine, aber ich musste geststützt werden, um das Exerzierfeld – immer noch halbnackt – zu durchqueren.

Man führte mich zum Sanitätsraum, wo ich mich bäuchlings auf einer Liege wieder fand, nachdem  meine Konfusion nachließ. Ein Arzt begutachtete mein Hinterteil und beruhigte mich: die Haut sei nicht gebrochen. Aber die Striemen waren hoch aufgeschwollen und mussten behandelt werden. Obwohl eine Schwester das sehr vorsichtig machte, tat es höllisch weh. Dann wurde ich zurück in meine Zelle gebracht, wo ich nur auf dem Bauch liegen konnte.

Es brauchte eine lange, schmerzvolle Woche, ehe die schlimmsten Striemen abgeschwollen waren und nur noch vielfarbige Hämatome zu sehen waren. Bis diese verschwunden waren, musste ich einen Monat warten. Aber ich hatte überlebt!

Nach weiteren zwei Monaten war meine Strafe abgelaufen. Wir hatten alle 12 unsere Züchtigungen erhalten und diese ausgestanden. Wir kehrten zu unseren Einheiten zurück. In normalen Umständen wären wir unehrenhaft aus den Streitkräften entlassen worden, aber es war Krieg. Ich denke, die Militärrichter, die dieses Urteil gefällt hatten, insbesondere die Anordnung zur körperlichen Züchtigung, waren davon überzeugt, dass wir eine Lektion gelernt hatten und künftig nicht mehr wegen Befehlsverweigerung vor Gericht stehen würden.

Ich blieb während des ganzen Krieges bei der Luftwaffe, ohne in irgendeiner Form rückfällig geworden zu sein, aber war dennoch überrascht, nach meiner ehrenhaften Entlassung keinerlei Hinweise auf meine Verurteilung in den Papieren zu finden. Vielleicht war die Obrigkeit bemüht, diese Art von Justiz sorgfältig unter den Teppich zu kehren, weil sie etwas zu sehr außerhalb der Legalität war?

Fühle ich mich unfair behandelt? Nein, nicht wirklich. Es war Krieg und unter diesen Umständen wurde ich möglicherweise noch mit Nachsicht behandelt. Meine Rohrstockstrafe war jedenfalls hoch verdient".

Sonntag, 1. Juni 2014

Macht sich der Spanking Gerichtshof strafbar?



Wahrscheinlich haben sich viele unter uns schon gefragt, ob sie sich strafbar machen, wenn sie ihrer Partnerin oder ihrem Partner Schmerzen zufügen, selbst deren Einverständnis vorausgesetzt oder explizit gegeben. Wie verhält sich das bei unserem Gerichtshof?

Dazu gibt es im Strafgesetzbuch den § 228:

§ 228 StGB Einwilligung

Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt.

Selbst für juristische Laien ergibt sich sofort die nächste Frage: Was ist sittenwidrig?

Dazu haben sich wie zu erwarten die Gerichte befassen müssen. Mit unserer „Branche“ hat sich sogar schon das Reichsgericht 1929 beschäftigt.
  
[Zitat aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes:]
„Die Ansicht des Reichsgerichts, wonach bei sadomasochistischen Praktiken die Körperverletzungen "zu Unzuchtszwecken" erfolgten und deshalb trotz einer etwaigen Einwilligung ein Verstoß gegen die guten Sitten vorliege (vgl. RG JW 1928, 2229 mit krit. Anmerkung Bohne JW 1929, 1015; HRR 1931, 1611), ist nicht zuletzt wegen der gewandelten Moralauffassungen überholt“.

Der Bundesgerichtshof hatte sich mit einem Fall von Atemreduktion zu befassen, bei dem die wiederholte Aufforderung der Betroffenen an ihren Ehemann, sie zu würgen, mit ihrem Tod durch Herzstillstand endete. Alle (mir bekannten) einschlägigen deutschen Urteile bezüglich Sittenwidrigkeit bei SM Aktivitäten beziehen sich auf massive Gefährdungen der Einwilligenden mit Todesfolge.

[Zitat aus dem Urteil des Bundesgerichtshofes]:
„Bei Sadomasochismus handelt es sich um eine "existierende und praktizierte Form des Sexuallebens", die in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen zutage tritt und etwa in heterosexuellen, homosexuellen, pädophilen oder auf Autoerotik beschränkten Varianten vorkommt. Sadomasochistische Vorgänge stellen sich als sehr uneinheitlich dar und werden von Ehepaaren, Singles, in monogamen oder promiskuitiven Beziehungen praktiziert (May aaO S. 2, 10). Zur Frage der Bewertung sadomasochistischer Handlungen lässt sich überdies - auch unter Berücksichtigung ihrer gesamten Bandbreite - wohl kaum nach allgemeinen Anschauungen in der Bevölkerung ein eindeutiges Sittenwidrigkeitsurteil feststellen. Außerdem lässt sich gegen eine so begründete Bewertung als sittenwidrig anführen, dass dies den Wertungen des 4. Strafrechtsreformgesetzes vom 23. November 1973 (BGBl I 1725) widersprechen würde, welches die frühere Kennzeichnung der Straftatbestände im 13. Abschnitt des Besonderen Teils des StGB als "Sittlichkeitsdelikte" durch diejenige als "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung" ersetzt und damit ein anderes Rechtsgut in den Vordergrund gerückt hat (vgl. Roxin aaO § 13 Rdn. 38; Niedermair aaO S. 188).“

Daraus darf man wohl schließen, dass bei sadomasochistischen Spielen auf jeden Fall Sittenwidrigkeit besteht, wenn es voraussehbar zu lebensbedrohenden Folgen kommen könnte. Wie sich das bei verlangten Verletzungen mit andauernden gesundheitlichen Schäden inklusive Verlust von Gliedmaßen verhält, habe ich nicht recherchiert, aber der BGH hält sich in seinem Urteil insofern eher bedeckt:

„Wie dargelegt, hält der Senat das Ausmaß oder das Gewicht der drohenden Rechtsgutverletzung für maßgebend mit der Folge, dass ab einem bestimmten Grad der körperlichen Beeinträchtigung oder einer möglichen Lebensgefahr der Einwilligung alleine grundsätzlich keine rechtfertigende Wirkung zukommt. Ob diese Grenze überschritten ist, ist auf Grund einer "ex-ante" vorzunehmenden Beurteilung zu entscheiden. Der Senat kann hier offen lassen, ab welcher Verletzungsintensität Sittenwidrigkeit in Betracht kommt und ob bzw. unter welchen Voraussetzungen weitergehende Zwecke oder sonstige Umstände in die Würdigung der Tat einzubeziehen sind. Die Grenze zur Sittenwidrigkeit ist jedenfalls dann überschritten, wenn bei vorausschauender objektiver Betrachtung aller maßgeblichen Umstände der Tat der Einwilligende durch die Körperverletzungshandlung in konkrete Todesgefahr gebracht wird. Für diese Eingrenzung sprechen sowohl der Normzweck des § 228 StGB als auch die aus der Vorschrift des § 216 StGB abzuleitende gesetzgeberische Wertung. Sie begrenzen die rechtfertigende Kraft der Einwilligung in eine Tötung oder Körperverletzung, da das Gesetz ein soziales Interesse am Erhalt dieser Rechtsgüter auch gegen den Willen des Betroffenen verfolgt“.

Die Rechtsauffassung des BGH, wonach erotische Spiele im Querschnitt der Bevölkerung als weitgehend akzeptiert gelten und nur dann noch als sittenwidrig zu bewerten sind, wenn sie im öffentlichen Bereich vorgenommen werden, oder als deutlich lebensbedrohend einzuordnen sind, müssen sich die Organisatoren des Spanking Gerichtshofes, aber auch die der Internate und sonstiger Events keine Sorgen machen. Es scheint auch nicht erforderlich zu sein, von den Teilnehmern schriftliche Einwilligungen einzuholen, obwohl das unter Umständen einen erhöhten „Kick“ bewirken könnte, bzw. noch mehr „Fliegen im Magen“.

Montag, 19. Mai 2014

Bin zurück

Liebe Leser,

die Autoren eines viel gelesenen Blogs haben einmal ganz ehrlich über die Schwierigkeit beschwert, einen Blog am Leben zu erhalten.

Plötzlich merkt man, dass die Zeit nicht reicht, neben den wichtigen Ereignissen des täglichen Lebens, der Teilnahme an Events in der Szene, Lesen und Posten in mehreren Foren auch noch Zeit zu finden, kreativ im eigenen Blog zu schreiben.

Das ist mir in den letzten vier Wochen so ergangen, als sich die Dinge rundum häuften. 

Nun ja, da ist natürlich eine Entschuldigung an die fällig, die gelegentlich Zeit opfern, den Blog anzuklicken und nichts Neues finden. Meine einzige schwache Erklärung ist immerhin, daß die Uhr für den nächsten Gerichtshof natürlich läuft und dieser pünktlich am 25. Oktober seine fünfte Auflage erleben wird.

Wir werden uns noch Gedanken machen, wie wir etwas mehr Würze und Variabilität hineinbringen können. Selbstverständlich sind wir für Anregungen offen. Wie immer werden die Ergebnisse dieser Überlegungen unten auf dieser Startseite zu lesen sein. Mit Sicherheit werden wir die Paar-Regelung wieder aufgeben, d.h. jeder kann kommen, natürlich auch Paare, aber die Idee des Rollenspiels erhalten wir auf jeden Fall aufrecht. Also muß jeder und jede Single damit fest einplanen, nicht nur angeklagt zu werden, sondern auch einem anderen Teilnehmer als Ankläger gegenüber zu treten.

Das hat beim letzten Mal so gut geklappt, dass man den Eindruck hatte "die kennen sich und sehen sich jeden Tag"!

Ich glaube, mit dieser Variante, Einzelteilnehmer ins Rollenspiel einzubeziehen, können wir künftig leben. Es wird notwendig sein, die Vorbereitung etwas früher zu starten und auch die Anmeldungsfrist zwei Wochen früher zu beenden, aber noch ist sehr viel Zeit und wir werden rechtzeitig die Modalitäten bekannt geben.

Bis dahin wünsche ich erst einmal Euch allen eine Fortsetzung dieses wunderbaren, sonnenreichen Jahres.


Freitag, 4. April 2014

The Birch Rod - revisited


Diejenigen unter meinen Lesern hier im Blog und in einigen Spanking Foren, werden sich vielleicht erinnern, dass ich gelegentlich die  Herstellung von Birkenruten näher beschrieben habe (z.B. hier am 03. Januar 2014).

Das kommt nicht von ungefähr, da die klassische Rute nicht nur ein historisch bedeutendes Hilfsmittel zur Disziplinierung von Kindern in Schulen war, sondern auch in der Bestrafung von Kriminellen  breite Anwendung fand. Allerdings kann man die bei letzteren verwendete Rute nur dem Namen nach mit denen in der Schule vergleichen.

Bei unserem eigenen Thema, dem Spanking Gerichtshof, kommt die Rute immer häufiger zur Anwendung. Obwohl es heutzutage schwierig wird, jüngere Bäume zu finden, deren Zweige noch in Rechweite sind, gelingt es immer wieder, einige zu finden. In der viktorianischen Zeit, in der Blüte der Rutenanwendung, pflanzte man die Bäumchen ganz bewusst in Nähe der Schulen an und hatte solchermaßen die Möglichkeit, eine reichhaltige Ausbeute von geeigneten Zweigen jederzeit zur Verfügung zu haben. Das ermöglichte sogar den Luxus, Missetäter loszuschicken, um die Zweige für die eigene Rute nach genauen Vorgaben frisch zu schneiden, die sich unter anderem nach Alter des Delinquenten und Breite des zu züchtigenden Hinterteils richteten.

In der auf sechs Bücher angelegten Serie über die historische Entwicklung und Charakterisierung überzeugter Flagellanten "The Fellowship of the Rod" von Jaqueline Ophir geht es ganz wesentlich auch um den Einsatz der Rute. Über mehrere Generationen wird die Ausprägung flagellantischer Neigung über die Schule und über private  Beziehungen nahezu wissenschaftlich untersucht, und es wird dabei auf die detaillierte Beschreibung der Herstellung von Ruten sehr viel Wert gelegt. Die Autorin hat bei diesen sehr lesenswerten Büchern offensichtlich viel Hintergrundwissen aus der Zeit zwischen 1734 und 1834 recherchiert. Bisher veröffentlicht bzw. im Handel sind Band I mit den Büchern 1 und 2, sowie Band II mit Buch 3. Vorgesehen sind die Bände III und IV mit den Büchern 4-7. Ophir pflegt einen sehr breit angelegten Stil mit minutiösen Schilderungen der Periode, der Beweggründe der handelnden Personen  und der Entwicklung einer Schicht von Spankern in fast genealogischer Reihenfolge.

In zwei Büchern aus Band I wird sehr ausführlich auf die Anfertigung von Ruten eingegangen:

…natürlich muss eine Birkenrute weder aus Birkenholz gefertigt werden, noch muss sie vorgegebenen Mustern von Länge, Gewicht, Zahl der Zweige, Biegsamkeit, oder Art des Bindens folgen – vorausgesetzt sie bleibt im Sinne der späteren Anwendung in unserem Sinne effektiv. Frische Zweige von Birken sind sicherlich ideal, aber Apfelzweige sind fast gleichwertig (wie die Schüler des Winchester College in England schon zu Chaucer's Zeit entdeckten) wie auch Zweige der Weide oder jeden anderen Baums mit biegsamen Zweigen, die gerade und lang wachsen. Welchen Baum auch immer man auswählt, die Zweige müssen etwa gleich lang und gleich dick sein, damit die fertige Rute kompakt durch die Luft saust und sich nicht mitten in der Luft zu einem Besen schlecht zusammen passender Äste öffnet.



Je länger die geplante Rute werden soll, umso weniger zahlreich aber dicker sollten die Zweige sein; je kürzer die Rute, umso dünner und zahlreicher die Zweige. Länge und Beschaffenheit der Rute soll davon abhängen, ob man beabsichtigst, den Empfänger der Rute auf Armlänge zu züchtigen, oder in intimerer Nähe wie z.B. über dem Schoß….(Band I, Buch 1, Seite 6).

Später in dieser Geschichte muss eine ältere Schülerin am Vorabend ihrer bevorstehenden öffentlichen Züchtigung in einer Art Einzelzelle zwei Ruten selber anfertigen. Dabei wird sie von einer Lehrerin beaufsichtigt bzw. schickaniert und muss so oft neu anfangen, bis diese mit dem Ergebnis zufrieden ist.

…Christabel verbrachte den größten Teil der Nacht damit, aus einem riesigen Haufen grüner Zweige, die sie am Nachmittag gesammelt hatte, zwei Ruten zu binden. Miss Newton war wieder mit Anweisungen zur Hand, wie eine Rute anzufertigen sei und anderen Bemerkungen in der Absicht, das Mädchen sich miserabel fühlen zu lassen. Über die Zahl der Zweige waren sich die Experten nicht einig, sie schwankt zwischen sieben und zehn. Miss Newton entschied sich für neun. Die endgültige Zahl sollte sich eher nach ästhetischen Gesichtspunkten richten.

„Du beginnst mit der Auswahl der korrekten Zahl von Zweigen, dann arrangierst Du sie derart, dass die feinen Enden der Zweige zusammen eine dichte Masse bilden“ instruierte sie die schaudernde Christobel. Dieses Vorgehen lässt die dicken Enden der Zweige unberücksichtigt; sie haben natürlich ungleiche Längen und die Rute sieht anfangs sehr schlampig aus. Aber Miss Newton hatte eine scharfe Schere, um die Enden für den Handgriff auf gleiche Länge zu trimmen ohne die Anordnung der feinen Enden zu stören.

„Nun drehe die Zweige so, dass die gekrümmten nach innen zeigen. Wenn Du das nicht tust, wirst Du das deutlich spüren und die Rute zerbricht früher.“ Auf ihrem kalten Bett sitzend sprach Christobel  de Vere kein Wort, sondern folgte den Anweisungen. Nach einiger Zeit hatte sie die getrimmten Zweige so angeordnet, dass die gekrümmten Ästchen nach innen zeigten und die Rute entsprechend kompakt aussah.

Nachdem Miss Newton das Design akzeptiert hatte, fischte sie eine Rolle mit weißem Seidenband aus ihrer Schürze und wies Miss de Vere an, den Griff der Rute mit diesem eleganten Material zu binden und am Ende eine breite Schleife zu lassen, deren beiden Enden natürlich von Miss de Vere an das Band anzunähen wären. Nach ihrer Meinung sollten Ruten generell ordentlich gebunden werden, wobei weißes Material nicht unbedingt notwendig wäre, aber geschmackvoll. Miss Newton wusste aus Erfahrung, dass Novizen den Fehler machten, mit dem Binden bei dem oberen Abschnitt des letzten Drittels zu beginnen und dann abwärts zu wickeln. Der Druck des Bandes ist am Beginn des Bindens am größten. Auf diese Weise bietet das Endprodukt einen eingeschnürten Anblick wie in einem Korsett. Außerdem schränkt zu festes Binden die Bewegungsfreiheit der Zweige ein und die Rute ist daher weniger effektiv. Wenn man dagegen unten beginnt und nach oben wickelt, bietet die Rute am Ende einen eher konischen Anblick. Vom Standpunkt des Strafenden aus ist diejenige Konfiguration ideal, wenn der Kopf der Rute in voller Bewegung  - und daher auch im Moment des Auftreffens – soweit auffächert, dass er die zu strafenden Fläche in etwa abdeckt. Je breiter der Hintern, um so breiter muss der Fächer sein und um so zahlreicher und länger die Zweige. Die Charakteristik des Fächerns einer Rute hängt daher davon ab, wie die einzelnen Zweige nach innen zeigen und wie locker sie gebunden sind. Zu enge Bindung und zu viele Zweige bilden so etwas wie einen Reisigbesen oder sogar eine Keule; zu wenige und zu lange Zweige und man hat nicht mehr eine Rute, sondern eine Peitsche. Die Feinjustierung eines solch präzisen Instrumentes wie die Rute, das jedes Mal - angepasst an den Einsatz - frisch hergestellt werden sollte, bedarf einiger Expertise, wie Miss de Vere in dieser Nacht lernen musste, als Miss Newton, die Perfektionistin, ihr jedes Mal forführte, wenn sie das Ergebnis ihrer Bemühungen durch die Luft hieb, um sie dann auseinander zu reissen und Chrsitobel anzuweisen, einen neuen Versuch zu machen… (Band !, Buch 2, Seiten 134-135).


Die Ausführlichkeit dieser Beschreibung ist ein gutes Beispiel für die Sorgfalt der Autorin bei der Recherche für diese sehr lesenswerten Bücher. Sie sind noch bei Amazon im Handel.

Meine eigenen Bemühungen, schöne Ruten zu binden scheitern immer an der Knappheit geeigneter Birkenzweige, was bei der Menge überall herumstehender riesiger Birken wie ein Hohn klingt. Doch tatsächlich muss man lange suchen, bis man junge Bäume mit erreichbaren Zweigen findet, die brauchbar gewachsen sind (gar nicht zu schwärmen von dem Lotterie Gewinn eines frisch gefällten Baumes mit Mengen von Zweigen wie 2012).
Bei unserem letzten Gerichtshof waren die beiden Ruten zu buschig und überlappten die präsentierten Kehrseiten zu sehr. Weniger wäre tatsächlich mehr gewesen. Das gibt dann schon einmal unerwünschte Nebenwirkungen, über die man sich weder beim Arzt noch beim Apotheker erkundigen kann. Aber die durchaus vorhandenen Ruten aus Weide und Haselnuss fanden keine Interessenten. Der Conoisseur weiß eben um den fiesen Reiz der klassischen Birkenrute!

Mittwoch, 26. März 2014

Nach dem Gerichtshof ist vor dem Gerichtshof



Nachdem unsere letzte und sehr entspannte Sitzungsperiode gerade schlappe 4 Tage vorüber ist, werden wir selbstverständlich eine Nachlese halten, sowohl intern, als auch hier im Blog.

Aber wir haben auch schon den nächsten Termin im Blick, der wahrscheinlich in der zweiten Oktoberhälfte liegen wird. Terminkonflikte mit anderen Veranstaltungen sollen natürlich vermieden werden. Daher schon jetzt diese Ankündigung.

Wir waren am letzten Samstag zwar nur 12 Personen, aber in Petra’s Partyraum wirkte diese Gruppe keineswegs verloren. Die Veranstaltung hatte eine gewisse Intimität wie bei einem „Familientreffen“, wobei die Räumlichkeiten bei Mistress Petra deutlich geholfen haben. Bodo, der gute Geist, hat alles bestens hergerichtet und uns prächtig bekocht. Petra hat im Hintergrund aufmerksam auf alle Wünsche reagiert und ist sogar als Klägerin und weiblicher Büttel aufgetreten.


Tatsächlich kannten sich fast alle, bis auf zwei neue Passive und den Büttel, die aber schnell integriert waren. Leider mussten drei Mitglieder der Mannschaft absagen. Da zwei von ihnen normalerweise auch passiv mitspielen, fehlten sie uns ganz besonders. Auch einige ernsthafte Interessenten mussten passen.

Die Verlegung des Gerichtshofs nach Franken, hat uns keine zusätzlichen Teilnehmer gebracht. Auch die relative Nähe zu den Metropolen München und Nürnberg nicht. Das überraschte zumindest deshalb, weil bei Petra’s „Klatsch und Tratsch“ sonst ein reger Betrieb herrscht, auch wenn übernachtet werden muss.

Ich glaube nicht, dass die Begrenzung der Teilnahme auf „Paare“ wirklich negative Auswirkungen hatte. Unter Paare haben wir alle denkbaren Kombinationen verstanden und das auch ganz deutlich gemacht: Ehepartner, Lebenspartner, Lesben, Gays, selbst Leute, die sich überhaupt nicht kannten, aber als Tandem antraten. Außerdem waren allein stehende Damen ohnehin von dieser Regel ausgenommen.

Und das hat funktioniert! Wir hatten zwei Männer vor Gericht, die sich wechselseitig wegen diverser Vergehen anklagten und das so glaubhaft, dass niemand auf den Gedanken gekommen wäre, dass sie sich nie getroffen hatten. Die Sache funktioniert also wenn man ein wenig schauspielern kann und bereit ist, sich etwas ins Zeug zu legen.  

Nicht mehr dabei waren hape und subomi, die künftig ihr eigenes „Ding“ machen werden. Wir bedanken uns ganz herzlich für drei Veranstaltungen mit einem überzeugenden Richter.
In die Bresche sprang mati, unsere erste Richterin, die unter anderem nicht der Versuchung unterlag, weibliche Angeklagte unter solidarischen Bedingungen von Frau zu Frau zu behandeln. Sie wird ganz sicher im Gerichtshof eigene Spuren hinterlassen.

Ein enorm wichtiger Zuwachs war unser neuer Büttel Steffen. Er kam auf unsere Einladung hin und wusste nicht so recht, wie die Aufgabe anzugehen wäre. Zuerst wartete er auf Anweisungen der Richter, dann wurde er zunehmend ein eigenständig handelnder Entertainer. Sein überzeugendes Spiel als Top mit den Verurteilten löste Begeisterung und Anerkennung aus. Hauen kann er auch! Ich denke, wir haben einen würdigen Mitstreiter gefunden.

Zum zweiten Male im Einsatz als weiblicher Büttel war Natalia, die zischende Hiebe mit einem so strahlenden und sympathischen Lächeln austeilen kann, als ob sie eine Goldmedaille zu vergeben hätte. Auch sie wird uns hoffentlich lange erhalten bleiben.
Unsere beiden Richter hatten 8 Urteile zu fällen. Das waren weniger als bei früheren Sitzungen, aber das ließ uns Zeit, die Verhandlungen genüsslich auszukosten und auch die Strafen danach.

Richter Kristall entwickelt sich langsam zum Verkehrsexperten, der neben den üblichen Verdächtigen und Wiederholungstätern auch die Verkehrsrowdies (auch weibliche) in die Mangel nahm und sowohl Sachkenntnis wie auch Kenntnis über Flensburger Punktekataloge bewies.

Ein „Zechpreller“ der besonderen Art musste erkennen, dass der Richter auch dann kein Pardon gab, wenn es um die „Honorarkürzung“ bei Mistress Petra ging. Petra hatte die Genugtuung, den säumigen Zahler selber abzustrafen. Er versprach hoch und heilig, das Konto auszugleichen.

Unser „Möchtegern-Transvestit“ julle stand dieses Mal etwas präsentabler vor seiner Richterin, die aber auch rasierte Beine nicht als strafmilderndes Argument gelten ließ, wenn er weiterhin seine exhibitionistischen Streifzüge bei Nacht machte. Der Büttel sollte ihm klarmachen, dass ihm nicht die Freude gemacht wurde, den Hintern von einer charmanten Dame versohlt zu bekommen. Steffen machte sehr deutlich, dass er nur der Pflicht folgte, nicht der Neigung.

Bei einer gewissen Dame geht es immer recht lebhaft zu: Vor allem deshalb, weil sie sich meistens ungerecht behandelt fühlt. Dieses Mal hat sie die Erschöpfung ihre Gatten nach einem langen Überseeflug ausgenutzt, um kompromittierende Fotos von ihm an die Verwandtschaft zu schicken, natürlich ohne seine Erlaubnis. Die Richterin sorgte dafür, dass ihre Strafe mit 10 Rutenhieben abgeschlossen wurden, die ihr wohl in Erinnerung bleiben werden, vor allem deshalb, weil der letzte sozusagen eigene Wege ging und im Abseits landete, was sie dazu bewegte, mit dem Bock auf Wanderschaft zu gehen.

Ich habe schon eine Notiz gemacht, darüber nachzudenken, wie wir das Teil standfester machen können.

Nach einem leckeren Abendessen, kam dann das Spanking Roulett zum Zuge. Das besteht aus dem Drehteller eines Fondue Sets und diversen kleinen Toys, die ich in einer Laune zum Basteln hergestellt habe. Ein Pfeil weist beim Stillstand des Tellers auf ein Toy hin, das der- oder diejenige zu spüren bekommen wird, nachdem die Zahl der Hiebe und der Spankee ausgelost wurde. Es wurde so heftig gespielt, das nach etwa 2 Stunden kein Bedarf mehr bestand.


Der Modus, das Event nur an einem Nachmittag auszurichten hat sich bewährt. Abends verspürt niemand mehr Lust, am folgenden Tag weiterzumachen. Das könnte sich höchstens dann ändern, wenn wir mehr als 14 Verhandlungen hätten. Das ist ohne zu hetzen nicht an einem einzigen Nachmittag zu schaffen. Wenn am Sonntag regulär verhandelt würde, könnte man auch über Veränderungen bei der Bestrafung nachdenken. Vielleicht schaffen wir demnächst 20+ Teilnehmer. Mir wäre es recht.