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SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Dienstag, 26. Dezember 2017

Season Greetings



Ich wünsche allen meinen Lesern eine schöne Weihnachtszeit







Wir wollen ja nicht vergessen, was uns regelmäßig zusammenbringt und vergnügt.


Euer Donpascual

Sonntag, 22. Oktober 2017

Der Ofen 

Wer fährt im Schritt von Loch zu Loch?
Es ist der Don, der traut sich noch!
Schlaglöcher links, rechts, geradeaus,
bald jedes Mal sieht’s schlechter aus!
Warum nur tut er sich das an,
was treibt ihn an, den alten Mann?

Er ist seit langem schon in Rente,
doch sein Ding ist‘s Ambiente
des SGH - zweimal im Jahr;
gerne nimmt er das noch wahr!
Nicht immer ist der Weg das Ziel,
hier lernt man das, doch hilft’s nicht viel.
Das Glashaus ist's, das zieht ihn an,
kein Krater stoppt den starken Drang.
Doch ein Feind viel stärker noch
droht dem Don mit hartem Joch:
Von unsrer Sonne ist bekannt,
vom Himmel ist sie dann verbannt
und meidet stets das Schwabenland,
just wenn der SGH verlangt,
man reise in das Fugger Land,
um Stock und Rute dort zu spüren,
wo strenges Regiment sie führen.

Laut Erfahrung vieler Jahre,
ist schönes Wetter Mangelware,
wenn der Richter drohend spricht,
mein Sohn, die Tat gehört sich nicht!
Man stäupe diesen wüsten Knaben
mit des Waldes schlanken Gaben;
und gleiches trifft in diesem Rahmen
die Hintern mancher frecher Damen.
So mal‘t sich aus der Donpascual,
den Tag sehr farbig - jedes Mal.
Die Illusion, sie war stets kurz,
pünktlich kam der Wettersturz.

War’s am Vortag noch recht warm,
am Abend gab es dann Alarm.
Pünktlich sagt‘ die Wetterkunde,
es regnet morgen junge Hunde.
Nun startet wieder banges Zagen,
schlägt Don und Randy auf den Magen.
Wieder werden sie sich sich fragen:
Können wir es wirklich wagen,
morgen Ärsche  zu entkleiden,
wenn Kälte rät, das zu vermeiden?
Denn kritisch sieht die Sache aus,
weil gläsern ist das ganze Haus,
und der Wärme schwachen Reste
strahlt nur aus die Schar der Gäste.

Mit des Geschickes dunklen Mächten,
ist kein ew’ger Bund zu flechten.
Dichterworte sind schon wichtig,
doch nicht immer völlig richtig.
Was er hat als Fakt besungen,
dem SGH ist es gelungen,
mit des Geschickes dunkler Macht,
zu flechten eine Art von Pakt.
Wer auch immer den verhandelt,
hat mit Mächten angebandelt,
die das Wetter ignorieren,
und den SGH hoffieren.

Denn wie die Fakten nüchtern sagen,
so hat sichs immer zugetragen:
Egal welch schlimme Wetterfront
dräute schon am Horizont,
sie  drehte ab und schlicht verschwand.
Wir sahen nicht einmal den Rand.
An Stelle kalter Regengüsse
Gab’s der Kälte auf die Nüsse!
Der Wetterfrosch erklomm die Leiter,
und trotz Prognose ward es heiter.
Die Sonne war - ganz unerwartet,
uns zuliebe durchgestartet.

Wer immer uns die Sorgen nahm,
wusste, dass wir’s brauchen warm.
Das Glashaus sucht der Sonne Wärme,
denn drinnen friert man sonst sehr gerne.
Doch der Pakt hielt bis zuletzt;
nicht einmal hat er uns versetzt.
Wann immer es sah böse aus,
schlussendlich kam die Sonne raus.
Nur neulich ward‘ die Sache eng,
Das Wetter zeigt' sich äußerst streng.
Regen gab es schon am Morgen,
und verstärkte uns're Sorgen.

Doch -  kürzlich hatte Gabriele,
des Clubs die gute, strenge Seele,
das Glashaus fertig renoviert.
Die Bühne nun ein Teppich ziert.
Nicht nur der Boden ward‘ erneuert,
das ganze Haus auch neu befeuert!
Wie oft hat sie mit uns verbittert,
um des Wetters Gunst gezittert?
Das Wetter musste sie wohl reizen,
für uns den Ofen einzuheizen,
Sie hatte schon vorab probiert,
dass das Ding auch funktioniert.

Als Don betritt den lichten Raum,
kann er‘s nicht fassen, ist‘s ein Traum?
Wärme aus dem Lüftungsrohr?
Die Brise kommt ihm himmlisch vor.
Vorbei das stete Wetter-Trauma.
Wie im Freien, in der Fauna
dem Winter folgen warme Brisen,
zart wehen über grüne Wiesen,
hier streichen über Teppichfliesen.

Wo keine echten Blumen wachsen,
sieht man bald schon nackte Haxen,
in Orange noch verhüllt,
- manche Robe gut gefüllt -
in Reih und Glied stramm angetreten
von wo man hoch zum Bock gebeten.
Was lange währt wird endlich gut,
der Ofen spendet reichlich Glut.
Vergessen sind die alten Zeiten,
als Kälteschauer sich verbreiten,
und Gänsehaut auf Po und Rücken,
Mann und Frau nicht grad‘ entzücken.

Mit Muße endlich wird enthüllt,
was diskrete Roben füllt.
Ohne Hast wird ausgepackt,
bis der Hintern völlig nackt.
Besonders jene zarten Globen,
die zum Vorschein aus den Roben
der Damen kommen wie Melonen,    
erzeugen ringsum Visionen.
Auch manch strammer Männerarsch,
setzt Fantasien schnell in Marsch.
Wer homo oder bi gestrickt,
des Mannes Po ganz gern anblickt.

Wenn der Stock faucht richtig  laut
und sich biegt auf nackter Haut,
genießt man wohlig fasziniert,
wie bald den Po ein Muster ziert.
Egal ob Mann, ob zarte Maid -
die auf dem Bock tun niemand leid.
Nur der nächste Kandidat,
hätte gerne einen Rat,
wie er alledem entflieht,
was er grad' da oben sieht.

Der SGH kann rein juristisch
nur bestehen weil sich
Spankos sehen formalistisch
als Spezies nonkonformistisch.
Das Fazit völlig non-juristisch:
So ein Ofen ist sehr wichtig.
Im Glashaus schafft er gutes Klima,
die Wärme fanden alle prima.
Doch uns‘re Sünder fühlen gerne
eine andere Art von Wärme.
Den Delinquenten wird es warm,
wenn der Rute herber Charme
den Hintern ziert mit feinen Knötchen.
Man wünscht sich dann, mit seinen Pfötchen
zu kneten seine heißen Brötchen.
Doch echte Hitze kommt vom Stock,
wenn man zappelt auf dem Bock!
Denn Energie in vielen Formen
folgt nicht bürgerlichen Normen.
Der SGH bringt’s auf den Nenner,
Wärme ist was für den Kenner.
Selbst Einstein hat das schon erkannt,
obwohl als Spanker nicht bekannt.

Der Ofen endet unsere Sorgen,
keine Angst mehr vor dem Morgen.
Und ich biete Wetten an,
dass das Wetter schön sein kann,
und dass die Sonne scheint im Land,
hat man was in Hinterhand.
Mit des Geschickes dunklen Mächten
muss man keinen Bund mehr flechten.

Nachtrag:

Wie so oft in diesem Leben
Wer schon hat, dem wird gegeben.
In des Tages früher Mitte,
immer heller ward‘ die Hütte.
Ins Freie konnte man sich trauen,
und den nackten jura hauen.
Im T-shirt durfte man sich aalen,
weil der lieben Sonne Strahlen
kamen raus ganz unerwartet.
Sie war schon wieder durchgestartet.

Donpascual, Oktober 2017)

Montag, 18. September 2017

Der SGH X ist Geschichte

Die Wettervorhersage, inzwischen eine sehr präzise, war wieder einmal unglaublich. Wo man einen Ende April einen lauen Mai und Mitte September einen Spätsommer erwartet, gab es Ende April Schnee und am letzten Wochenende regnerisches Wetter um die 15 Grad.
Das ließ für das Glashaus Düsteres ahnen. Nun ja, im April gab es wider jedes Erwarten einen sonnigen Samstag, und am letzten Samstag hatte Gabriele endlich den Kaminofen angeworfen, das schon lange installierte Gebläse arbeitete ganz brav und blies die warme Luft derartig effektiv in das Glashaus, dass es schon nach einer halben Stunde warm war.
Da kann man sich vorstellen, dass mir nicht nur an den Händen warm wurde, als ich den Raum betrat. Außerdem lag auf der Bühne ein nagelneuer Filzboden, nicht mehr diese Folie, auf der man jeden Tritt sah, und in der Mitte des Raumes gibt es jetzt weiche Kunststoff Kacheln, die geradezu dazu einladen, im ganzen Raum zu spielen, selbst am Boden.
Nach diesem Auftakt war zu erwarten, dass die Gäste sich wohlfühlen würden, was sie natürlich taten.
Richter Randy hatte sich zunächst mit zwei Gewohnheitstätern zu befassen, julle und klusen, die wie immer alle Vorwürfe an sich abperlen ließen. Aber sie wurden natürlich überführt und erhielten ihre verdienten Strafen, wobei julle eine 2 Minuten Brennnessel Strafe doch etwas beschwerlich fand.
Dann stand da noch eine junge Dame mit dem Nick „Mondkäfer“ vor Gericht, die es nicht einmal für nötig befunden hatte, auf Mails zu antworten und Anklagematerial an das Gericht zu schicken. Es war klar, dass Richter Randy sie wegen dieser Ungehörigkeiten auf den Bock schickte.
Dann kam der erste Auftritt des neuen Richters Dr. Thomas, der in Manier eines bayerischen Amtsrichters seine Sitzung mit Sissi genüsslich in die Länge zog, wobei Sissi in ihrer temperamentvollen Art kräftig mithalf.
Nach Sissi musste er sich mit danny befassen, der seine voyeuristischen Ambitionen vor Dem SGH zu verantworten hatte und ebenfalls keinerlei Schuldgefühl aufwies.
Danach war Wolfi dran, der sein Anklage Material an irgendwohin geschickt hatte, aber nicht an Donpascual. Es gab also auch hier nur eine improvisierte Anklage, die der neue Richter aber bravourös durchzog.
In der Mitte des Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne. Deren Wärme, zusammen mit dem Ofen, produzierte nun doch Temperaturen, die uns schnell dazu brachten, in Hemd und T-Shirt zu tagen.
Der erste Bestrafungsdurchgang mit 4 Delinquenten, die in die Strafroben gekleidet antreten mussten, gestaltete sich wie gewohnt. Die hartgesottenen Kameraden, unter ihnen natürlich auch sissi, nahmen ihr Strafen stoisch in Empfang, kein Anzeichen von Reue.
Richter Kristall hatte dann zwei Angeklagte abzuurteilen, letztlich wurden daraus dann drei. Da musste sich der dem Gericht seit Jahren bekannte jura dafür verantworten, dass er seiner neuen Partnerin versprochen hatte, ihr regelmäßig den Po zu versohlen, dieses Versprechen aber seit Beginn der Partnerschaft nicht eingehalten hat. Gleichzeitig hatte auch er sich nicht von ihr bestrafen lassen, obwohl das ebenfalls verabredet war. Die logische Konsequenz für Richter Kristall war natürlich ein Urteil, nach dem beide ihre Versäumnisse gegenseitig öffentlich nachholen mussten. Marjeta erwies sich als ziemlich schlagfertige Dame. Die Moldawierin sprach und verstand kein Deutsch, was sie aber nicht davon abhielt, den Rohrstock virtuos zu benutzen. Marjeta holte sich ihre Tracht von jura gehorsam ab und zeigte ebenfalls „Nehmerqualitäten“. Ihr Po war am Ende von zwei Minuten Dauerfeuer ziemlich lädiert.
Als bonus erhielt jura dann noch den gewünschten Spießruten Lauf im Freien. In der warmen Sonne wurde ihm dann doch richtig heiß, als die vereinbarte Zeit ziemlich  langsam verstrich, während Rücken und Po ordentlich bestrichen wurden.
Letzter Angeklagter war Macom, der seiner Ex etliche "Abschiedgeschenke" machte, die man auch strafrechtlich hätte ahnden können. Aber Richter Kristall meinte, dass Rohstockstrafe und die Peitsche auf den Rücken als Sühne halbwegs ausreichten. Macom hatte dann noch die Frechheit, einen Verteidiger zuzuziehen, der so schlecht, bzw. überhaupt nicht vorbereitet, antrat, dass er ebenfalls zu einer Runde über dem Bock „eingeladen“ wurde. Vielleicht wird er beim nächsten SGH besser vorbereitet antreten.
Immer wieder nett anzuschauen ist die Geschäftigkeit der Caterer im Glashaus, die etliche nackte Männer, die auf ihre Bestrafung warteten, einfach ignorierten und ihre Geräte aufbauten, als wäre es eine Geburtstagparty.
Das Essen war jedenfalls sehr gut, und dann ging es ans private Spiel. Erstaunlicherweise fand das komplett in den unbeheizten Kellerräumen statt. Offenbar hatte die Wärme im Glashaus ausgereicht, den kalten Keller als angenehm zu empfinden! Hier hat sich dann Marjeta, die Stumme, um den SGH verdient gemacht, und schmerzhafte Lektionen im Minutentakt erteilt. Dabei kam sogar Richter Dr. Thomas unter die Räder. Wie er selber zu Recht feststellte, war er der erste Richter, der mit einem Satz Striemen nach Hause fuhr.
Vor ihm hatten wir das in umgekehrter Folge. Richterin Kaelah, ebenfalls ganz neu beim SGH, probierte vorsichtshalber etliche Instrumente vorab aus, ehe sie am Richtertisch Platz nahm.
Die Veranstalter hatten beide das Gefühl, es sei ein schöner Gerichtshof gewesen, mit viel Zeit zum Reden, Rauchen und Entspannen, da wir nicht so viele Verfahren hatten, wie in der Vergangenheit und drei Richter eben nicht so hart arbeiten mussten wie vorher nur zwei.
Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit SGH XI, dann garantiert in einem warmen Glashaus.


Sonntag, 3. September 2017

Von Anklagen, Urteilen und Strafen

Während ich hier sitze und auf die Anklagen warte, die unsere künftigen Delinquenten hoffentlich gerade ausbrüten, dachte ich mir, es könnte nicht schaden, ihnen die  Grundzüge der SGH Logik noch einmal zu erklären.

Wir mussten immer wieder frustriert zur Kenntnis nehmen, dass Angeklagte entweder glaubten, ein Parkticket wäre schon ausreichend, den Zorn des Richters auf sie zu lenken, oder sie mit einer Anklage aufwarteten, die normalerweise Sache eines Landgerichtes sind, z.B. mit einer Vergewaltigung. Beides geht nicht. Der SGH ist ein Spiel und folgt der Logik eines Spiels. Wir wollen uns weder mit Banalitäten abgeben, noch unsere Richter mit strafrechtlich hoch relevanten Tatbeständen erschrecken.

Ein in Ehren ergrauter Jugendrichter, der einmal vor unserem Gericht stand, hat uns erzählt, nachdem er seine Tracht mit dem Rohrstock einkassiert hatte, man könne als Richter bei einem deutschen Gericht nicht einfach so satirisch und locker vom Leder ziehen, wie er das vor dem SGH erlebt hat. Er beneidete seinen "Kollegen" um die Freiheit des gesprochenen Wortes, die vor einem ordentlichen Gericht nicht möglich wäre. Anwälte lauerten immer auf Formfehler und verbale Sünden, um einen Prozess platzen zu lassen.

Nun, das kann beim SGH nicht passieren. Weder wurde je eine Verhandlung abgebrochen, noch gab es Befangenheits-Anträge, oder gar Freisprüche. Vor dem Spanking Gericht ist ein Freispruch undenkbar, da er den Angeklagten um die Früchte eines mühevoll erdachten Vergehens bringen würde. Wir operieren ja weder mit Gefängnis, noch mit Geldstrafen, sondern immer mit dem Stock, seinen Brüdern und seinen Schwestern.

Es hat uns schon einmal gereizt, eine Gefängnisstrafe auszusprechen, aber dann würden wir einen zahlenden Kunden um den Genuss bringen, bei den übrigen Verfahren zusehen zu können. Das geht also nicht. Bleibt uns nur der Käfig, der aber so eng ist, dass es nur jüngere Delionquenten ohne Muskelkrämpfe für längere Zeit darin aushalten würden. Wie ihr, liebe Leser, unschwer feststellen könnt, ist es nicht so ganz einfach, als Veranstalter die Sache spannend, unterhaltsam und nicht gesundheitsgefährdend zu machen. Dabei sind sich alle Beteiligten selbstverständlich einig, dass eine Tracht Prügel auf den nackten Hintern keineswegs die Gesundheit des Delinquenten gefährdet. Im Gegenteil. Das Gefühl der totalen Befriedigung, mit einem warmen bis brennenden Hintern nach Hause zu fahren, beschert uns ja dieses anhaltende Interesse am SGH.

Aber ich schweife ab. Das Thema sind ja die Anklagen, mit denen sich so viele unserer Klientel schwer tun. Aber im Prinzip ist es ja ganz einfach. Unsere Richter sind juristisch völlig unbelastet. Keinerlei Fachwissen drückt auf ihre Psyche. Sie können also aus dem vollen Reservoir ihrer Menschenkenntnis, Vorurteile, politischen Ansichten u.ä. schöpfen. Je verwerflicher eine Tat ist - jedoch eben nicht strafrechtlich relevant - um so lieber  schlagen unsere Richter ihr Fänge in die Materie, da sie nichts falsch machen können.

Bevorzugte Themen sind innerfamiliäre Probleme, wunderbar verrottetes Lotterleben, aus dem Ruder laufende Streitsucht, Gartenzaun-Fehden, Unpümktlichkeit, Kindererziehung, schuliche Fehlleistungen bzw. die Behandlung solcher Fehlleistungen, Trunkenheit außerhalb des PKW, Geldverschwendung usw. Das gibt alles wunderbare Anklagen, ohne auch nur entfernt Sache deutscher Gerichte zu sein. Wichtig ist, dass es Zeugen gibt, selbst wenn die auch nur aus dem Kreis der Anwesenden zu rekrutieren sind. Ideal sind allerdings für diese Funktion die Ehepartner. Da kann es auch vorkommen, dass ein Angeklagter von seiner Ehefrau gnadenlos in die Tonne getreten wird. In diesem Fall waren wir uns nicht sicher, ob das ernsthafter Ehekrach war. Solange dieser nicht vor ein Scheidungsgericht gehört, sondern nur zum Auf und Ab einer Ehe gehört, wird sich der SGH gerne damit befassen. Fehltritte, vor allem, wenn sie tatsächlich passiert sind, könnten den Bogen jedoch überspannen. Der SGH ist kein Familiengericht.

Die Verhandlungen leben vom Dialog, vorzugsweise vom kontroversen Dialog. Unheimlich hilfreich sind plötzlich auftauchende Zeugen mit völlig frei erfundenen Aussagen. Beim letzten SGH war eine Ehefrau schon tief in der feuchten Masse, da kam der eigene Ehemann auf die gloriose Idee, sie auch der Untreue zu beschuldigen. Da hatte die arme Frau plötzlich ein Problem. Die Richter hatten ebenfalls eins, weil die gesamte Verhandlung aufgrund von üppig sprudelnden Zeugenaussagen zu eskalieren drohte. Man würgte also die Sache ab, diktierte jedem der Angekjlagten einen ordentlichen Arsch voll auf und suchte das Weite bzw. das Abendessen.

Ich hoffe doch, in den beiden nächsten Tagen bunten Strauss kreativ gestalteter Anklagen zu bekommen. Die Richter werden es euch mit gebührenden Strafen lohnen!



Sonntag, 27. August 2017

Es bleibt nicht mehr viel Zeit

Der SGH X steht unmittelbar bevor. Für kurzentschlossene Damen ist die Anmeldung noch offen, aber für andere Teilnehmer ist die Veranstaltung ausgebucht. Zuschauer können bei Randy (www.randy-events.de) nachfragen, ob noch ein Plätzchen frei ist.

Spätestens ab 01.09. erwarte ich Anklagen!

Wie immer schickt Ihr bitte Euer Anklagematerial per Mail formlos an Donpascual (donpascual@aol.com). Etwa eine Woche vor Termin bekommt Ihr dann die formalisierte Anklage von mir.
Wer zum ersten Mal dabei ist, sollte wissen, dass wir anhand der Anklagen Paare aus denjenigen Teilnehmern bilden, die alleine kommen. Jeder Partner in solch einem Team wird einmal eine Anklage vertreten, oder als Zeuge auftreten und dann natürlich als Angeklagter vor Gericht stehen, der von seinem Partner angeklagt wird. Auf diese Weise erhöht sich der Spassfaktor deutlich. Jeder Partner in einem Paar erhält beide Anklagen. Die beiden können sich vorab hurzschließen und Verteidigungsstrategien vereinbaren. Die Richter wissen daher nur, wie die jeweilige Anklage lautet, aber nicht, mit welchen Tricks die beiden Angeklagten aufwarten werden.
Da wir immer mehr Anmeldungen haben als wir an einem Nachmittag "verarbeiten" können, fassen wir als Notlösung mehrere Angeklagte zu einer Gruppe zusammen und erfinden für sie eine "Sammelklage". Ich erfinde also eine Missetat, die sie zusammen begangen haben, und dafür stehen sie gemeinsam vor Gericht. Da es schwierig sein kann, für eine ganze Gruppe etwas zu erfinden, das nicht vor ein ordentliches Gericht gehört, werden sich diese Anklagen möglicherweise wiederholen. Aber die Zusammensetzung der Gruppe für die Sammelklage ändert sich jedes Mal, daher wissen sie nicht, was auf sie zukommt.
Noch etwas zu den Anklagen:
Wir wollen weder massive Verbrechen verhandeln, die vor ein reguläres Gericht gehören, noch Banalitäten wie Parksünden oder Knöllchen. Am liebsten sind unseren Richtern Beziehungsstreitereien, bei denen sie ihre Vorurteile bestätigt finden, engstirniges Rechtsempfinden austoben und Strafen abgehoben vom Tatbestand aussprechen können.
Wir bitten also um Kreativität. Vielleicht werden wir einmal einen Preis für eine absolut neue Anklage ausloben. Er wird natürlich ein Extra-Hintern-voll sein!!

Wir freuen uns auf Euch!

Weitere details zum SGH findet Ihr hinter dem Link ganz oben auf dieser Seite

Sonntag, 30. Juli 2017

August ist Anmeldezeit für den SGH 10

Seit einiger Zeit hat Randy die Anmeldeseite für den SGH 10 offen, und es gibt schon etliche Anmeldungen. Wie immer sind die Herren natürlich früh dran, da sie wissen, dass wir den Damen Vorrang einräumen.
Einige sind auch schon angemeldet, aber wir hoffen doch sehr stark, dass es zu einem ausgeglichenen Verhältnis von Damen zu Herren kommen wird. Die Veranstaltung im Frühjahr hat ja deutlich gezeigt, dass der SGH auch für Damen eine gute und akzeptable Veranstaltung ist.
Also bitte, meine Damen, die Seite bei www.randy-events.de ist offen!

Montag, 10. Juli 2017

Neues vom SGH 10

Nach einer Zwangs-Sommerpause, in der wir im wesentlichen geschwitzt und apathisch nach Schatten gesucht haben, gilt es nun, die Kräfte zu sammeln und an den SGH X zu denken.
Der 19. September wird schneller kommen als man so denkt. In Bayern stehen die Sommerferien an, und danach ist es fast schon zu spät für die Anmeldung, es sei denn, man ist eine Dame.
Randy wird demnächst die Anmelde-Seite auf www.randy-events.de öffnen und zum SGH X einladen. Wir hoffen auf viele Anmeldungen, vor allem von Damen, denn deren Beteiligung beim letzten Mal war Spitze.
Natürlich hoffen wir auf schönes Wetter, aber im September sollte das noch kein Problem sein.
Meldet Euch nicht nur an, liebe Spankophile, sondern denkt auch schon über Anklagen nach. Bitte keine Strafzettel, Parktickets oder andere Banalitäten. Aber auch keine Vergehen, für die ordentliche Gerichte zuständig sind. Im Kern sollte es sich um Vorkommnisse im täglichen Leben handeln z.B. Zoff zwischen Partnern, über die sich die Richter wunderbar aufregen können, um dann Strafen zu verhängen, die man sowohl als Angeklagte, als auch als Zuschauer leicht nachvollziehen kann.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal um Interessenten für das Richteramt werben. Es ist ja nicht viel Arbeit, auch nicht im Vorfeld. Man muss auch keine Paragraphen kennen; wir machen uns ohnehin unsere eigenen! Auch der Gerechtigkeitssinn muss nicht sehr ausgeprägt sein, eher ist eine Art Law and Order Mentalität gefragt. Da müsste es doch Spankos geben, die solche, sehr schlichte Anforderungen an die juristischen Randkenntnisse erfüllen.

Sonntag, 14. Mai 2017

Rattan revisited

Ich habe schon einmal einen Artikel über Rattan geschrieben, aber kürzlich ergab sich anlässlich einer Schulstunde die Gelegenheit, die Recherche über eine Pflanze zu vertiefen, die immer noch wenig untersucht ist, obwohl sie in Südostasien ein großer Wirtschaftsfaktor ist, und es einen viele Seiten starken Guide gibt, in dem Qualitätskriterien und viele Dutzend Definitionen nachzulesen sind. Nun, meine Internats-Schüler in Feuchtwangen hat es derart interessiert, dass sie (fast) ganz brav zugehört haben. Daher möchte ich mit diesem Post zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (Pun intended) und sowohl den Text der Lecture unter die Leute bringen als auch die Bilder (s. Link). 


1. Namen

Rattan ist nicht der einzige Name für die Pflanze, von der unsere Rohrstöcke stammen. Die Pflanze stammt wohl aus Indonesien und wurde ursprünglich Latti oder Uway genannt, je nach Volksstamm.
Weitere Bezeichnungen Sind Rotan(g), Cane, Calamus, Peddigrohr, Kooboo. Manche Bezeichnungen sind aber die Namen von Häfen, wie z.B. Malacca, Manaus, Manila, Tohiti. Es ist nicht einmal sicher, ob der gefürchtete Malacca Rohrstock etwas Besonderes ist, sondern nur aus dieser Stadt stammt mit ihrem Hafen als Verschiffungsort.

2. Biologie

Wissenschaftlich ist die Rattan Palme  ein Liliengewächs aus der Familie der Arecaceae (Palmen). Sie ist ein Klettergewächs wie viele Lianen. Am weitesten verbreitet unter den mehr als 600 Arten und 13 Gattungen sind die Calamus Arten. Man findet sie generell im tropischen Regenwald in vielen pazifischen Regionen wie Indonesien, Malaysia, Philippinen, Sri Lanka, Kambodscha, Vietnam. Von dort hat sich Calamus verbreitet bis China, Japan, Indien, Afrika und Australien.
Die Palme braucht viel Wasser und strebt wie alle Gewächse im Regenwald zum Licht, ist aber kein Baum, sondern benutzt freistehende Bäume als Kletterhilfe. Die Liane krallt sich an Bäumen und Unterholz mit Hilfe von Dornen und Haken fest, die entweder an den Blättern sitzen, oder am Stängel selber. Dabei wächst sie nicht nur an einem einzelnen Baum in die Höhe, sondern kann auch quer durch den Wald wachsen. Berichtet werden Längen bis zu 200m, wobei das stark schwanken kann und abhängig davon ist, wie lange eine Pflanze Zeit hatte zu wachsen. Da Rattan zu Metern zerschnitten verkauft wird, dürften die Zahlen aber stimmen.
Sie liebt jede beliebige Höhe von der Meereshöhe bis zu 3000 m. Sie pumpt über osmotischen Druck so viel Wasser in die Spitze des Stängels, dass man die Pflanze auch als Wasserspeicher benutzen kann. Das Innere der Stängel besteht aus unzähligen dünnen Röhren, durch die das Wasser transportiert wird.
Es gibt mindestens 600 Arten der Rattan Palme in ungefähr 13 Gattungen, die bekannt sind. Und für viele Arten gibt es regional bedingt Doppelbenennungen. Die Biologie der Pflanze ist noch nicht wirklich gründlich erforscht. "Aktuelle" Publikationen sind Jahrzehnte alt. Auch das Bildmaterial ist nicht sehr üppig und sehr alt. Daher sind die jetzigen Abreitsbedingungen im Regenwald nicht wirklich gut dokumentiert. Die Samen fallen aus den Früchten auf den Boden und brauchen bis zu zehn Jahren, bis Rattan geerntet werden kann.
Fast alle Teile sind essbar: das Mark, die Früchte und der Spross, der sehr Stärke-haltig ist. Eine Besonderheit ist die Dicke der Stängel, die nicht zu- oder abnimmt. Sie ist über die gesamte Länge gleich, zwischen 1 und 5 cm dick. Es gibt also keinen Rattan-„Stamm“, sondern nur sehr schlanke Stängel.
Die Verwandtschaft zur Palme wird besonders durch die Blätter deutlich, lange federähnliche Gebilde, die sich paarweise angeordnet gegenüber stehen.

3. Ernte

Die Rattan Palme bildet die Einkommensbasis der armen Bauern, die in Dörfern des Regenwaldes leben und keine andere Existenz haben. Rattan wird nur ganz selten in Plantagen angebaut. Über 90% wird von den Bauern im Wald geerntet. Da der Wald gleichzeitig auch sehr stark abgeholzt wird, entzieht diese gefährliche Forstwirtschaft nicht nur dem Rattan die Wachstumsbasis. Wie zu langsam klar wird, ist auch der Regenwald selber, die Lunge der Erde, in Gefahr. Zusammen mit extensiver Rattan Ernte und so gut wie keiner Rekultivierung, gefährden die Bauern zusätzlich ihre eigene Existenz.
Die Ernte ist ein sehr anstrengendes Geschäft, da mindestens zwei Mann notwendig sind. Einer klettert so weit nach oben, wie er es schafft und löst die Liane vom Wirtsbaum. Der Andere zieht das frei gewordene Stück nach unten. Meistens müssen die Lianen am Baum zerschnitten werden, um sie zu ernten. Oft bleibt ein großer Teil der Liane unerreichbar, weil er unerreichbar ist. Aber Rattan wächst sehr schnell nach, wenn man die Wurzeln im Boden lässt.
Rattan Stängel werden vor Ort in Stücke von mehreren Metern zerschnitten und zu dicken Bündeln gebunden. Meist müssen sie über größere Strecken und aus großen Höhen abwärts transportiert werden. Sie werden sowohl vom Menschen getragen, als auch von Büffeln, Pferden oder Elefanten transportiert. Größere Strecken werden auf dem Wasserweg bewältigt. Das wird  oft mit Hilfe von Flößen geschafft, wie wir das noch von unserer Holzwirtschaft in früheren Zeiten kannten. Rattan schwimmt nicht, sondern wird an so genannten Träger-Hölzern befestigt, die sehr tragfähig sind, ehe es die Reise antritt. In den Dörfern werden die Bündel geöffnet und die Lianen am Boden ausgebreitet. Dann wurde die Außenhaut mit den Blättern und Kletterhilfen (Dornen, Haken, Ranken etc.) früher in Handarbeit entfernt, heute gibt es wahrscheinlich Maschinen. Nach dem groben Sortieren in Qualitätsklassen muss das Rohmaterial über längere Zeit trocknen. Dann wird es mit Wasserdampf, Schwefeldampf oder sogar Dieselöl erhitzt, um möglichst alle Schädlinge zu vernichten. In Öl erhitztes Rattan braucht keine Versiegelung.
Diese langwierigen Vorbereitungen erzielen jedoch noch keinen richtigen Wertzuwachs, d.h. es verdienen nur die Händler

4. Anbau

Da die kleinen Bauern nicht die Mittel haben und auch keine qualifizierte Anleitung zur Rekultivierung von Rattan haben, hat die Verknappung des Materials zwar Investoren auf den Plan gerufen, die den Anbau  in Plantagen versuchen, ist der sichtbare Erfolg mäßig. Es gibt 6000 Hektar auf Mindanao und Mindoro, auf Malaysia 31.000 Hektar und in Indonesien 37.000 Hektar. Dieser Anbau  kann nicht annähernd den rapide wachsenden Bedarf decken. Die Philippinen, der weltgrößte Exporteur fertiger Produkte, importieren bereits das Rohmaterial, da die eigenen Ressourcen nicht reichen. Regional gibt es schon Erntekontingente und Abbaubeschränkungen.

5. Vermarktung

Der Mehrwert wird wie immer, wenn es die armen Leute betrifft, durch den Handel erzeugt. Die Bauern bekommen kaum etwas pro Meter, der in harter Arbeit geerntet wurde, die Händler erzielen hunderte Prozent Gewinn und die Fabrikanten sahnen richtig ab, denn nahezu alle Rattan-Möbel können zu Top-Preisen verkauft werden. Dabei kommt es zur Erzielung des eigentlichen Mehrwertes.
Etwa 15.000 Möbelhersteller beschäftigen rund 500.000 Angestellte und weitere 300.000 Zulieferer. Aber kaum einer der Produzenten beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter. Die Philippinen exportieren etwa 30 % aller Rattan Möbel, die zu über 60% von den USA importiert werden. Der Export erzielt im Augenblick mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz.
Außer Möbeln werden auch viele andere Produkte aus Rattan hergestellt, z.B. Gehstöcke, Schirmgriffe, Kampfsport-Stöcke, Matten, Langbögen, Teppichklopfer, Reusen. Aus den Früchten kommt das so genannte „Dragons Blood“, ein Blutungen stillendes Pharmazeutikum, aber auch eine Farbe, die früher z.B. als Lack im Violinbau verwendet wurde. Im Grunde ist es in der Volksmedizin eine Art Allzweckwaffe, wie bei uns das Aspirin.
Selbst die Automobilindustrie hat Rattan entdeckt und verarbeitet es im Innenraum, auch Fahrradrahmen werden aus Rattan hergestellt. Unsere Rohrstöcke sind im Prinzip ein Abfallprodukt und meist von schlechter Qualität.Doch gute Qualitäten, wie die Dragon Canes sind schon deutlich teurer. Sie zeichnen sich durch größere Dichte des Stängels und sehr geraden Wuchs aus.
Rattan kann auch gespleißt und für Flechtwerk verwendet werden, also für Matten oder Rückenlehnen von Stühlen. Man nennt dieses Produkt auch Wickerwerk. Außerdem werden Rattan-Streifen zum Verbinden von Bauteilen verwendet, d.h. es werden kaum Nägel oder ähnliches benutzt, sondern im Idealfall wird ein Möbelstück komplett aus Rattan hergestellt.
Aus Gründen, die ich vorhin genannt habe, ist die Lebensbasis für die Bewohner des Regenwaldes gefährdet, es gibt bereits eine Verknappung des Rattans, aber die Nachfrage steigt.

Rattan wird ja auch als Cane bezeichnet. Da fallen einem gleich der Sugar Cane (Zuckerrohr) und der Bambus ein. Nun, der wesentliche Unterschied zwischen Rattan und Bambus besteht darin, das Bambus frei wächst, hohl und wasserempfindlich ist und längst nicht so stabil wie Rattan. Er muss versiegelt werden Bambus ist spröde und bricht eher als Rattan. Daher kommen sehr dicke Stämme zwar auch als Baumaterial und für die Möbelindustrie infrage, aber Rattan ist viel stärker und zäher und das bevorzugte Material. Dennoch wird Bambus in Plantagen gezogen und erreicht große Durchmesser.
Für unsere Zwecke gibt es aber auch einen Bambus Stock, der wegen seiner sehr eng stehenden Knoten gefahrlos verwendet werden kann. Der Spankee wird dazu möglicherweise eine andere Meinung haben.
Zuckerrohr dagegen ist eine Gras-Art und hat nichts mit Rattan zu tun.

Hier findet der interessierte Leser ein Link zu Dropbox, von wo er die Bilder locker sortiert herunterladen kann:


https://www.dropbox.com/sh/hajqg17pi74o49w/AADJQe_WJi_FLJGhlkTHlF-sa?dl=0

Dienstag, 2. Mai 2017

War das ein Event!

Es macht viel Arbeit im Vorfeld und ist eine große körperliche Belastung während der Durchführung; man ist hinterher platt - aber restlos zufrieden und glücklich, denn es ist wieder mal toll gelaufen!
Dreiunddreißig Gäste waren verbindlich angemeldet, aber einige fehlten. Es gab eine Verhinderung und leider auch einen Autounfall, der glücklicherweise nur mit Blechschaden endete. Schließlich waren es fünfundzwanzig Spankophile, die keine Chance ausließen, sich die Hinterteile anwärmen zu lassen, oder das mit jedem zu tun, den oder die er oder sie in die Finger bekommen konnten. Das Klatschen dauerte von 13 bis 23 Uhr. Dann waren die Helden müde! Aber alles der Reihe nach.
Zum ersten Male warteten fast so viele Damen mit Nervosität und Hummeln im Bauch auf ihre Verhandlung wie Männer, 7:8. Das ist ein absoluter Rekord, und machte das Event viel spannender und attraktiver als in den vergangenen Jahren. Es gab sehr junge Ersttäter und alte, hart gesottene Wiederholungstäter.  Außerdem waren wir schon lange vor Ablauf der Anmeldefrist ausgebucht, und wir mussten Interessenten viel früher auf das SGH X vertrösten als uns selber lieb war.
Doch in einem halben Tag, der uns zur Verfügung stand, zwischen 13 und 19 Uhr elf Verfahren abzuwickeln und 15 Delinquenten zu bestrafen, hat nicht nur den beiden Richtern hohe Konzentration abverlangt, sondern musste auch straffer durchgezogen werden, als dem Genuss eigentlich geschuldet war. Doch alles hatte seine guten Seiten. Die Überbuchung bescherte uns ein Sammelverfahren, das solch ein grandioser Erfolg wurde, dass sich einige der Zuschauer demnächst genau dafür anmelden dürften. Aus dem Notbehelf wurde ein abschließender Knaller. Das letzte nackte Hinterteil lag - voll im Zeitplan - über dem Bock, als die Caterer kamen und uns ein ausgesprochen schmackhaftes Abendessen servierten. Leider - wie immer bei solchen vorgeplanten Bestellungen - blieb auch wegen des Ausbleibens etlicher Angemeldeter  einiges übrig. Schade. Vielleicht sollten die Gäste demnächst „Tupperboxen“ statt Rohrstöcke mitbringen.
Randy und mir ist erst im Nachhinein klar geworden, dass das Geschäftsmodell des Gerichthofes nicht nur die handfeste Bestrafung der Sünder umfasst, keine Freisprüche zulässt, sondern auch sein eigentliches  Betätigungsfeld langsam deutlicher wird. Oft hatten wir in der Domäne der ordentlichen Gerichte gewildert, wo der SGH eigentlich nichts verloren hat. Jetzt endlich kristallisiert sich das Kerngeschäft heraus: nicht strafbare, aber moralisch verwerfliche Tatbestände. Um diese zu verhandeln, muss man nicht Paragraphen wälzen, sondern kann getrost seine eigenen Vorurteile als Messlatte benutzen, was unsere Richter zum lautstarken Vergnügen der Zuschauer mit Hingabe taten. Dass die Angeklagten etwas verunsichert waren, als aus dem Nichts plötzlich Zeugen auftauchten, erhöhte noch den Spaß. Höhepunkte gab es mehrere, sie alle bezogen sowohl die Spannung als auch das Gelächter aus dem Trick, den wir schon seit einiger Zeit anwenden:
Jeder Angeklagte, der/die ohne Begleiter kommt wird vom Gericht mit einem anderen Angeklagten „verkuppelt“. Jeder muss einmal Kläger oder Zeuge sein und selber dann vom anderen angeklagt werden. Oft bestellen wir auch Zeugen, die diese Rolle übernehmen. Das System fördert das Rollenspiel, und es kommt zu völlig unerwarteten Entwicklungen innerhalb der Verhandlung. Außerdem können sich diese „Partner“ vorab absprechen, da sie die Anklage und die Mail-Adresse des Partners kennen.
Das führte gleich beim ersten Verfahren zu einer Konfrontation zwischen Angeklagtem und frei erfundener Ex-Ehefrau zu großem Gelächter, weil sich diese, als Zeugin der Anklage ihren "Ex-Ehemann" so zur Brust nahm, dass kein Auge trocken blieb. Wie Randy es als Richter immer wieder schafft, ernst zu bleiben, ist sein Geheimnis. Nach diesem laustarken Anfang ging es gleich weiter mit zwei Damen als Angeklagten, die angeblich als Dienstmädchen den gesamten teuren Champagner ihres Dienstherren ausgesoffen hatten. Dieser hatte als Beweisstücke mit der Anklage Bilder eingereicht, die durchaus beweiskräftig waren. Da die beiden Damen noch nie schüchtern auftraten, kam es zu heftigem verbalem Gefecht zwischen allen Beteiligten. Auch hier große Heiterkeit. Im Endeffekt mussten beide gleichzeitig über den Bock und sich gegenseitig umarmen, während zwei Büttel mit Vergnügen gemeinsam zu Werke gingen. Eines dieser beiden Hinterteile ist so zu sagen in Erbpacht des SGH, und es ist immer ein Vergnügen die Kommentare und Beschwerden seiner Eigentümerin über dem Bock mitanzuhören.
Danach hatte sich Richter Kristall mit den schwierigen Fällen der hartgesottenen Widerholungstäter zu befassen. Einer war wegen der gleichen Vergehen angeklagt wie beim letzten Mal. Er bekam nicht nur 120 Hiebe mit diversen Instrumenten, sondern musste auch längere Zeit nackt in den Käfig. Dem anderen erging es nicht besser. Sein Hinterteil war nach der Behandlung durch Lady Rowanna in einem beeindruckenden Zustand.
Eingerahmt wurden diese beiden Herren von einer Dame, die es als einzige geschafft hat, schon durch eine Ordnungsstrafe Striemen auf dem Po zu haben, ehe die Verhandlung begann. Ihr Mundwerk zeigt nicht nur verbale Stärke und Intelligenz, die selbstverständlich die des Richters übersteigt (meint sie), sondern auch deutliche Tollkühnheit angesichts der Konsequenzen ihrer Provokationen. Das Publikum hat‘s gefreut und der Richter hat den Wettkampf glatt gewonnen.
Eine zweite Dame machte noch solch einen jugendlichen Eindruck, dass Richter Kristall sich entschloss, sie nach Jugendstrafrecht zu verurteilen, zumal sie sich der Pflichtvergessenheit aufgrund häufigen Prokrastinierens in eher juveniler Art schuldig gemacht hatte. Daher wurde sie übers Knie gelegt, bis sie versprach, künftig zuverlässiger zu sein. Ob’s hilft, wer weiß?
Nun kam die erste Bestrafungsrunde mit allen sieben Delinquenten der ersten Verfahren. Dazu sei noch erwähnt, dass wir sehr ernsthafte Zweifel hatten, ob das grandiose Glashaus von Spezial Events so warm werden würde, dass man Delinquenten nackt antreten lassen kann. Ich muss dazu sagen, dass mein ausgesprochen zuverlässiges Wetterprogramm schon eine Woche vor Termin für den Samstag 8 Stunden Sonne angezeigt hatte. Ich war trotzdem nahe dran, vom Glauben abzufallen, als mein Haus am Anfang der Woche von 10 cm Schnee umgeben war, und die nächtlichen Temperaturen nie über Null Grad stiegen. Kurz gesagt, am Freitagnachmittag hatte das Glashaus 1°C und wir zitterten beim Aufbauen nicht nur äußerlich. Aber, wem immer auch zu Dank, die Sonne schien und bis Mittag war das Glashaus nahezu mollig warm; eine kleine Übertreibung, aber es war auszuhalten. Natürlich gibt es immer besonders kälteempfindliche Menschen, beim SGH auch, und wir warten sehnsüchtig auf die versprochene Heizung. Sobald die eingebaut ist, wird die Location in Augsburg unschlagbar. Nicht nur das Glashaus, sondern auch die erhöhte Bühne ist unverzichtbar.
Nachdem drei stählerne männliche Hinterteile, eingerahmt von vier deutlich attraktiveren Damen Pos den Bock geziert hatten, kam es zum Verfahren  gegen die vorwiegend jüngere Generation. Ein Ersttäter im jugendlichen Alter von 25 Jahren stellte sich dem Gericht und wurde von seiner Partnerin lautstark beschuldigt, den Frieden in der gemeinsamen Wohnung erheblich zu stören. Das brachte ihm genauso einen Aufenthalt über dem Bock ein, wie dem anderen Herren, der sich eher mit kriminellen Taten hervortat. Aber wir nahmen uns seiner als Zivilgericht an, weil möglicherweise noch Aussicht auf Besserung besteht. Letzter Einzelfall war dann eine junge Dame, die immer unschuldig ist, schon in der Vergangenheit genauso wie dieses Mal. Aber verbales Schnellfeuer und eine Reihe widersprüchlicher Zeugenaussagen führten letzten Endes doch zu einem Schuldspruch. Der SGH hat schon in der Vergangenheit plötzlich auftretende Zeugen erlebt. Aber nun müssen die Richter wohl ständig damit leben. Es sei denn (guckt ganz unschuldig), die Richter klassifizieren wenigstens einige als Ordnungswidrigkeit (Zunge wieder zurück in den Mund). Nur so eine Idee vom kreativen Don.
Dann kam die eingangs schon erwähnte Sammelklage vor den gemeinsam tätigen beiden Richtern. Eigentlich ist das eine Notlösung, um sehr spät Angemeldeten noch eine Chance zu bieten. Dieses Mal passte es. Zufällig hatten wir zwei Teilnehmer, die alt genug waren, die Eltern der anderen beiden zu sein. Aus dieser zufälligen Konstellation habe ich einen Fall konstruiert, auf den ich immer noch stolz bin; er wurde der absolute Hammer des Nachmittags.
Zunächst aber schuldet jeder Zuschauer den vier Angeklagten Dank dafür, dass die "Eltern" sowohl die plötzliche Elternschaft, als auch die  "Kinder" das unerwartete Elternpaar akzeptierten und zusätzlich auch noch die unvermittelte Existenz eines Bruders beziehungsweise einer Schwester. Es gab zu Anfang noch Anlaufschwierigkeiten, aber dann lief die Sache zum Gaudi des Saales. Es ging nämlich um eine völlig verlotterte Familie, in der aber auch jeder irgendetwas zu verbergen hatte, zum Schluss sogar die Mutter, die plötzlich einen Geliebten hatte, der aus dem Off auftauchte und selbst die Richter ins Schleudern brachte.
Auch ansonsten gab es keine Probleme, Zeugen zu finden. Die schossen aus dem Boden wie Spargel!
Es war sogar eine Nachbarin bereit, mittels Fernglas beobachtet zu haben, wie Töchterchen ihr züchtiges Apartment nicht nur dem Bruder für amouröse Abenteuer zur Verfügung gestellt habe (wie es in meinem Plot stand), sondern die Behausung als profitables Bordell betrieb. Die Zuschauer fanden vor Vergnügen kaum noch Ruhepausen. Als dann noch der reale Ehemann der Mutter sich – spontan dem unglaublichen Plot zuliebe - als ihr jahrelanger Geliebter produzierte, war Sodom und Gomorrha komplett! Der Spaß hätte ohne Zweifel dazu führen können, noch mehr freiwillige Mitspieler zu generieren, aber die Richter würgten das ab, um zu Urteilen zu kommen. Gemessen am Umfang der moralischen Verderbtheit fielen die Urteile relativ moderat aus. Nur der notorisch fremdgehende Vater bekam ordentlich sein Fett ab, auch die Mutter musste allerdings schon den Stock fühlen, aber die Youngsters hatten Glück, sie bekamen relativ leichte Strafen.
Verpackt in diese schon reichlich wendungsreiche Story war die Beziehung zwischen falschem Vater und seiner realen Partnerin, die aber nun als Geliebte mitspielen musste, natürlich auch ohne von der Rolle zu wissen. Nicht vermittelbar für sie war mein Ansinnen, auch gleichzeitig den Sohn beglückt zu haben. Man darf ja auch sein Glück nicht strapazieren :-). Richter Kristall wusste das und wir hatten einen Plan B. Sollte sie ablehnen, eine leichte Strafe als Konkubine zu akzeptieren, was sie wie erwartet tat, wurde sie dazu verurteilt, beim SGH X als Richterin tätig zu werden, was wir ihr auch in der beim SGH manchmal fraglichen Realität durchaus zutrauen. Richter Kristall verpackte dieses milde Urteil in ein Unheil versprechendes Danaer-Geschenk: „Wenn du glaubst, leicht davon gekommen zu sein, lass Dir erzählen, wie es mich getroffen hat. Dieses Amt ist unbesehen die Höchststrafe; ich hätte es nie annehmen dürfen!“  Hat er aber seit vier Jahren! Dass hinter dieser „Seitenlinie“ der Sammelklage etwas ganz Persönliches steckt, verraten wir niemandem, aber die Betroffenen wissen Bescheid und amüsieren sich insgeheim, bis die Sache ihren Lauf nimmt.
Wir möchten Interessenten nicht unbedingt dazu animieren, sich auf die Sammelklage zu stürzen. Sie hängt zu deutlich von der Spielfreude aller Beteiligten ab, ferner von Zufällen wie dieser „authentischen Familie“.  Außerdem brauche ich auch gelegentlich göttliche Eingebungen wie seinerzeit der bayrische Aloisius. Ob das immer klappt, ist fraglich. Aber ganz werden wir diesen Höhepunkt wohl nicht mehr los. Und – ganz wichtig – er lebt davon, dass niemand die Anklage kennt.
Insgesamt war die Stimmung am Ende auf einem Höhepunkt, das Essen war gut, und die Temperatur, vielleicht auch - zusätzlich zur Sonne - geschuldet den im Raume stehenden Stövchen unter den Vitrinen, war hoch genug, bis 23 Uhr zu keinem Zeitpunkt ohne ein oder zwei nackte Hinterteile in die Höhe gereckt zu sehen. Sogar im eisig kalten Keller wurde gespielt.
Freut Euch, liebe Freunde des Spanking Gerichtshofes, auf den SGH X im September, wahrscheinlich am 16.09.

Montag, 24. April 2017

Der Countdown läuft!

Liebe Leser, noch wenige Tage bis zum Spanking Gerichtshof IX. Alle Anklagen sind fertig und an die Beteiligten, Richter und Angeklagte, verschickt.


 Die Angeklagten haben online ihr Neigungsprofil übermittelt und nun können die Mühlen der Justiz mahlen. Die Neigungsprofile sind für die Richter wichtig, damit sie wissen, innerhalb welcher Leitplanken sie sich bei jedem und jeder Angeklagten bewegen:
  • Po ganz nackt oder teilweise bedeckt.
  • Fixierung auf dem Bock oder ohnen Fesselung.
  • Welcher Körperteil darf auf keinen Fall in die Strafe einbezogen werden?
  • Welches Instrument ist absolut tabu?
  • Mit welcher Härte von 1-5 darf bestraft werden?
 Mit dieser Information können wir halbwegs sicher sein, dass niemand ernsthaft zu Schaden kommt.

Dieser SGH erlebt eine Rekordbeteiligung mit nicht weniger als sieben weiblichen Angeklagten, ebenfalls ein Rekord. Damit besteht endlich Gleichstand bei den Geschlechtern.
Wie jedes Mal lassen wir Angeklagte, die sich selber bezichtigen und alleine kommen nicht solo vor den Richter treten, sondern bilden Paare aus den Solo-Herren, die sich wechselseitig anklagen oder als Zeugen auftreten. Auf diese Weise entsteht ein lebhafter Dialog, und manche der "zusammengesperrten" Herren entwickeln gemeinsam Strategien, wie man das Gericht ärgern kann. Freisprüche können natürlich nicht erkämpft werden, weil auch Fake Facts und Alternative Facts keine Chance haben, gewürdigt zu werden.
Zweimal am Nachmittag müssen Gruppen von sieben oder acht Missetätern den Gang auf die Bühne antreten, bekleidet mit Roben, wie sie in USA die Todeskandidaten tragen, in einem leuchtenden Orange. Im Gegensatz zu den amrikanischen Roben haben unsere auf der Rückseite eine Klappe, die hochgeschlagen werden kann, um die Straffläche freizulegen.








Besonders gefürchtet als Züchtigungsinstrument ist die echte Birkenrute, die jweils am Vortag frisch geschnitten und nass gehalten wird und eine wahre Agonie auslösen kann, ohne wirkliche Verletzungen hervorzurufen. Auf einer Skala von 1-10 dürfte sie unbestritten die 10 beanspruchen.




Nun ist es wieder soweit. AmDonnerstag wird der Blogger, bewaffnet mit einer Gartenschere zur Tat schreiten und die frisch ergrünten, biegsamen Zweige zu einem Schmerzensbringer binden.

Wenn Ihr im Herbst schnell bei der Sache seid, habt ihr, liebe Leser, eine Chance, beim ersten Jubiläums-SGH, dem Zehnten dabei zu sein. Wir erwarten Euch.


Montag, 3. April 2017

Nun ist die Zeit für Anklagen

Obwohl noch einige Wochen bis zum SGH IX verstreichen werden, sind die Rollen für männliche und weibliche Angeklagte vergeben. Wir haben noch Platz für den einen oder anderen Zuschauer, auch Beisitzer für den Richtertisch können sich noch melden, aber die Rollen als Büttel und Büttelin sind besetzt.
Nachrücker bei den männlichen Angeklagten werden in einer Warteliste erfasst, aber wir bezweifeln, dass sich jemand abmelden wird. Somit haben wir 26 Angemeldete, davon 10 (!) Damen. Zum Personal gehören 8 Teilnehmer, davon 2 Büttel und 3 Büttelinnen, 2 Richter und 2 Beisitzer. Für die Kopfrechner: Es hat jemand zwei Ämter.
Rein zeitlich können wir maximal 12 Verfahren an einem Nachmittag abwickeln. Es soll ja auch den Richtern Spass machen und nicht in Stress ausarten. Im Augenblick haben wir 6 weibliche und 9 männliche Angeklagte. Bei den Männern gehen wir nach dem Datum der Anmeldung vor, d.h. 3 Männer bekommen ein Sammelverfahren, in dem sie gemeinsam angeklagt werden. Um was es gehen wird, erfahren sie wegen "Verdunklungsgefahr" erst vor der Verhandlung.
Aus den Selbstanklägern, die ohne Begleitung kommen, bilden wir Paare, die jeweils abwechselnd als Ankläger und als Angeklagter auftreten. Diese Paare erhalten die Anklagen vorab, damit sie sich vorbereiten und abstimmen können.
Alle Beteiligten wissen, was sie zu tun haben: Anklagen erfinden, reales Fehlverhalten zur Anklage bringen, längst Vergessenes ausgraben (gut für's Kopfkino). Leute, die als Paare kommen, haben es natürlich einfach; da übernimmt einfach eine(r) die Anklage. Wie solche Partner übereinkommen, für was der/die andere angeklagt werden soll, ist natürlich spannend, etwa im Stil von Szenen einer Ehe?

Selbstverständlich fühlt sich dieses Gericht nicht zuständig für Kapitalverbrechen, aber mit Banalitäten wollen sich unsere Richter auch nicht befassen. Es ist daher immer interessant, womit sich einzelne vor den Richtertisch trauen, oder von einem Angehörigen in die Pfanne gehauen werden. Zum Beispiel war da der leibhaftige aktive Jugendrichter und Dozent an der Uni, der für die Kurzstrecke von zu Hause zum Gericht das Auto benutzte und dabei zahlreiche Knöllchen einfuhr, inklusive Fahrverbot! Sowas kann man nicht erfinden, das muss wahr sein!  Für die Richter ist solch ein Fall natürlich ein Highlight.

Wenn noch jemand Lust hat, als Zuschauer zu kommen, es wird knapp werden. Also nur Mut!

Donnerstag, 9. März 2017

SGH IX fast ausgebucht

Es sind noch fast zwei Monate bis zum Ende der Anmeldefrist, aber viele Interessenten haben schon zugeschlagen, und wir mussten die Anmelde-Option für männliche Angeklagte schließen. Nur für maximal zwei passive Damen halten wir die Anmeldung noch offen. Wir hätten dann 12 Verfahren, Das ist an einem einzigen Nachmittag zeitlich sehr viel für nur zwei Richter anstrengend.
Glücklicherweise hat sich eine Interessentin für den Posten einer Richterin gemeldet. Drei Richter sind für den SGH die optimale Besetzung. Dieses Mal wird das allerdings noch nicht viel bringen, da ein Neuling natürlich erst einmal lernen muss, mit unbotmäßigen Delinquenten umzuspringen, natürliche Hemmung abzubauen, willkürliche und ungerechte Urteile zu sprechen und schlussendlich auch selber zur Rute zu greifen. Letzteres dürfte der neuen Richterin jedoch nicht schwerfallen.
Vielleicht ist Besuchern von www.randy-events.de schon aufgefallen, dass "erst" 63% der möglichen Buchungen erreicht sind. Unsere Obergrenze (das Lieblingswort von Horst Drehhofer) liegt nicht bei 200 000, sondern ist mit bescheidenen 30 Teilnehmern erreicht. Wie bereits ausgeführt, würden wir gerne noch zwei passive Damen akzeptieren, dann wären 20 direkt involvierte Teilnehmer plus Zuschauer angemeldet und noch 10 Plätze für weitere Zuschauer offen.
Diese können sich durchaus nützlich machen; neben der "Kern-Mannschaft" (Richter und Büttel) gibt es eine Zahl von Hilfsjobs: Gerichtsdiener, Fotograf, Hilfe in der Küche. Diese Tätigkeiten lenken keineswegs in solchem Umfang vom Zuschauen ab, dass man sie nicht ausüben möchte; sie helfen uns aber ein wenig, den Ablauf zu beschleunigen.
Vor allem der Job als Fotograf ist recht interessant, da wir aus Gründen des Datenschutzes unbedingt vermeiden müssen, Gesichter abzulichten. Aber das ist leichter gesagt als getan. Relativ einfach ist die Erfassung rückwärtiger "Gesichter", die auch nur von Dauergästen unter Umständen zu identifizieren sind. Da das Fotografieren - auch mit Handies - verboten ist, weil man nie weiß, wie die Aufnahmen im Netzt landen, hat der offizielle Fotograf also eine schwierige und verantwortungsvolle Rolle. Dennoch wird diese Aufgabe des offiziellen Gerichtsfotokgrafen ihn /sie kaum überfordern, da man ja nur hier und da ein Foto schießt, nicht andauernd und überall.
Im übrigen ist Zuschauer durchaus eine Option, auch als Passive(r) noch zum Zuge zu kommen. Wir haben für gewohnheitsmäßige Störer der Verhandlungen das Verhängen von Gerichtsstrafen eingerichtet, die spontan verhängt werden, jeden Störer treffen können und sofort vollstreckt werden. Das kann der Richter selber vornehmen. oder auch ein Büttel oder eine Büttelin. Wir haben schon Fälle erlebt, in denen Störer sogar auf der Bühne über den Bock gelegt wurden, also sozusagen Teilnahme durch die Hintertüre.
Wie gesagt, es wird noch viel Zeit vergehen. Da kann es auch passieren, dass jemand absagen muss. Naürlich werden wir dann den freien Platz wieder vergeben. Wir werden also eine Warteliste in Reihenfolge der Anfragen führen. Vergabe der Teilnahmemöglichkeit erfolgt in dieser Reihenfolge.
Meldung bitte entweder an  donpascual@aol.com oder randy-events@gmx.de.

Dienstag, 14. Februar 2017

Der SGH IX erwartet Eure Anmeldung

Liebe Freunde des Spanking Gerichtshofes, die IX Session ist seit einigen Wochen eröffnet. Randy hat seine Seite geöffnet, und es gibt schon 6 Anmeldungen. Offenbar auch schon um die 20 Nachfragen nach Informationsmaterial.
Es ist also ratsam, nicht die Anmeldefrist zu überschreiten. Ein gutes Datum, sich endgültig zur Anmeldung zu entscheiden, wäre der 13. April, der Gründonnerstag. Wir wünschen zwar, dass die Sünder nicht in der Kirche sondern beim SGH Buße tun, aber die Feiertage bieten ausreichend Zeit, in sich zu gehen und nach erfolgter gründlicher Gewissenserforschung  beim SGH die Vergehen zu beichten und zu büßen!
Selbstredend erwwarte ich die losen Fakten Eurer Missetaten als Mail an donpascual@aol.com sobald wie möglich. Ich muss ja die Fakten sortieren, zum schlimmstmöglichen Bild verdichten und dieses dem hohen Richterkollegium rechtzeitig zur Verfügung stellen. Die werden sich äußerste Mühe geben, daraus ein schmerzhaftes Verdikt zu konstruieren. Ihr wisst ja, liebe Leute, beim SGH herrschen das Unrecht, die Willkür und deren Mutter, die jusristische Ignoranz :-).

Wer unbedingt darauf aus ist, vor dem Whipping Gerichtshof Bußfertigkeit zu zeigen, kann sich getrost anmelden und die gewünschte Härte erwarten. Beide Events, SGH und WGH finden zusammen statt. Die neue Einrichtung des digitalen Präferenzbogens, den es ja in Papierform schon immer gab, ist nun auf Randys Web-Seite implementiert und bietet natürlich die Möglichkeit, sich für den WGH zu entscheiden. Nur bitte nicht beides, das schaffen wir aus Zeitgründen nicht.

Wer beim WGH ein hartes Urteil wünscht, sollte zwar eine entsprechende Missetat zu Protokoll geben, aber keine Kapitalverbrechen; wir wollen den regulären Gerichten nicht ins Handwerk pfuschen.

Also bitte nicht lange zögern und anmelden. Das gilt natürlich auch für die verehrten Damen, deren Teilnehmerinnenzahl inzwischen deutlich größer zu werden verspricht. Weiter so!!



Donnerstag, 2. Februar 2017

Aufgewacht!!!

Einen ganzen Monat nichts geschrieben ... das geht gar nicht. Weder der extrem harte Winter, noch das goldfarbene Toupé dürfen als Entschuldigung herhalten.
Dann schon eher der Schritt ins neue Jahrzehnt, das hoffentlich gesundheitlich so gut verläuft wie das vergangene. Es gab eine große Überraschunsgparty, deren Auftakt und Ausläufer insgesamt drei Tage dauerten. Danach brauchten wir noch eine ganze Woche, um die "Trümmer" zu beseitigen. Diese Party wurde nur noch von meinem "Fünfzigsten" übertroffen, zu dem wir ein Sterne-Lokal nebst Gästehaus komplett gemietet hatten.
Doch nun müssen wir aus dem Winterschlaf erwachen und den Blick wieder aufs Spanking richten.
Mit Ende April ist der Termin zwar noch ein Stück entfernt, aber die erste Anmeldung liegt schon vor.
In den nächsten Postings werde ich mich mit der Gestaltung des Whipping Gerichtshofes befassen. Dieser wird kein separates Event werden, das steht fest. Aber wir haben die Modalitäten noch nicht entgültig festgelegt.
Am 3. und 4. März können sich Spankos bei Mistress Petra in Feuchtwangen vergnügen. Die Events beginnen mit einem Spanking-Abend, gefolgt von einem Internat mit Party am Abend. Ich wäre gerne dabei gewesen, aber werde einer privaten Einladung folgen.
Ich habe ja schon oft darauf hingewiesen, dass wir gerne Anregungen für unsere Veranstaltung, den SGH entgegennehmen. Bitte lasst uns wissen, was wir ändern, verbessern oder neu aufnehmen könnten.