Ich hatte nun einige Wochen Zeit, über die Ereignisse des Herbstes und meine eigenen Pläne nachzudenken. Es war für mich selber ganz spannend herauszufinden, ob ich sofort oder nach kurzer Zeit "Entzugsprobleme" bekommen würde, wenn mir dieser endgültige Verzicht auf den Gerichtshof, der ja sehr spontan war, richtig bewußt würde.
Tatsächlich habe ich keinerlei Probleme. Interessant war nur, dass die Reaktionen der Community und meiner engeren "Freunde" außerordentlich sparsam waren. Ich hatte daher nach einiger Zeit ohne irgendwelche Kontakte (mit ganz wenigen Ausnahmen) das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Selbst von Menschen, die zum engen Kreis des Gerichtshofes gehörten, habe ich nichts mehr gehört.
Ich habe den Gerichtshof nicht aufgegeben, weil ich mein unmittelbares Ende vor Augen hatte, sondern ich wollte schon länger persönlich etwas kürzer treten. Die Panne des Gerichtshofs 5 war ein Anlass, nicht der Grund. Im Augenblick denke ich über etwas anderes nach, es kann aber auch der Gerichtshof in anderem Gewande sein, auf jeden Fall intimer und eher auf weibliche Teilnehmer abgestimmt.
So mancher Richterspruch mag korrekt sein, die Strafe dagegen ungerecht. Daher haben sich passionierte Liebhaber von Law and Order zusammen gefunden, um Recht nicht mit Wegsperren, Sozialstunden oder Geldstrafen zu sprechen, sondern mittels körperlicher Züchtigung. Sie sind der "Spanking Gerichtshof". Hier findet der geneigte Leser Berichte, Termine und Gedanken einer engagierten Spielgruppe zum Thema Gerechtigkeit und Spanking.
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Donnerstag, 27. November 2014
Montag, 8. September 2014
Noch einen Monat bis zum Anmeldeschluss
nun ist es nur noch einen guten Monat bis zum Ablaufen der Anmeldefrist für den V. SANKING GERICHTSHOF. Die Zeit verrinnt schnell, und wir haben schon mehr als 70 Prozent Anmeldungen. Da unsere Gastgeberin nur eine begrenzte Zahl von Gästen versorgen kann, müssen wir leider eine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmer festsetzen. Also bitte nicht bis zum 10.10. abwarten, es könnte zu spät sein!
Es hat sich gezeigt, dass nicht jeder bei der Anmeldung seine Kontodaten preisgeben will, obwohl das Konto von Yoko und Randy diskret ist und keine Rückschlüsse zulässt. In diesem Fall teilt der angemeldete Teilnehmer mit, er wünsche vor Ort bar zu bezahlen.
Das hat für unsere Gastgeberin jedoch den Nachteil, dass sie für Einkäufe in Vorlage gehen muss.
Ich möchte daher vorschlagen, alternativ PayPal zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu benutzen. Die Methode ist absolut sicher und diskret. Wer kein Konto bei PayPal hat, kann mich fragen, wie das geht.
Wir sind gerade dabei, einige Veränderungen im Ablauf zu diskutieren. Das Stehen am Pranger in ausgewählten Fällen nach der Bestrafung scheint schon Konsens zu sein. Auch Bewährungsstrafen wird es wieder geben. Wer gegen die Auflagen verstößt, muss noch einmal über den Bock. Anderes wird noch diskutiert.
Jedenfalls können alle, die einmal den Kick erleben wollen, sich in die Hand strenger Richter zu begeben und mehr oder minder ohnmächtig zu akzeptieren, was die Spanking Justiz beschließt, sicher sein, dass diese Vollmacht an das Gericht nicht missbraucht werden wird. Es bekommt nicht nur jeder was er verdient, sondern auch was er will!
Wir werden uns ganz besonders freuen, wenn noch mehr passive Damen einmal den Sprung ins kalte Wasser des Unwägbaren wagen wollen, um ihre Erfahrungen im realen Spiel um eine Facette zu erweitern. Während die Internate sicherlich ein guter Einstieg sind, ist der Gerichtshof ein Spiel ohne Optionen. Im Internat kann man wahlweise brav oder unartig sein, doch beim Gerichtshof gibt es in der Regel keine Unschuldslämmer! Traut Euch, meine Damen, Ihr bekommt unter Garantie das, was Ihr Euch vielleicht schon lange in Gedanken als „verdiente Strafe“ erträumt habt, möglicherweise für Vergehen, die lange zurück liegen, für deren Ahndung aber bisher der authentische Rahmen fehlte. Das gilt natürlich auch für die passiven Herren.
Anmeldeschluss für alle ist entweder der 10. Oktober, oder aber die Überschreitung der möglichen Teilnehmerzahl
Es hat sich gezeigt, dass nicht jeder bei der Anmeldung seine Kontodaten preisgeben will, obwohl das Konto von Yoko und Randy diskret ist und keine Rückschlüsse zulässt. In diesem Fall teilt der angemeldete Teilnehmer mit, er wünsche vor Ort bar zu bezahlen.
Das hat für unsere Gastgeberin jedoch den Nachteil, dass sie für Einkäufe in Vorlage gehen muss.
Ich möchte daher vorschlagen, alternativ PayPal zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu benutzen. Die Methode ist absolut sicher und diskret. Wer kein Konto bei PayPal hat, kann mich fragen, wie das geht.
Wir sind gerade dabei, einige Veränderungen im Ablauf zu diskutieren. Das Stehen am Pranger in ausgewählten Fällen nach der Bestrafung scheint schon Konsens zu sein. Auch Bewährungsstrafen wird es wieder geben. Wer gegen die Auflagen verstößt, muss noch einmal über den Bock. Anderes wird noch diskutiert.
Jedenfalls können alle, die einmal den Kick erleben wollen, sich in die Hand strenger Richter zu begeben und mehr oder minder ohnmächtig zu akzeptieren, was die Spanking Justiz beschließt, sicher sein, dass diese Vollmacht an das Gericht nicht missbraucht werden wird. Es bekommt nicht nur jeder was er verdient, sondern auch was er will!
Wir werden uns ganz besonders freuen, wenn noch mehr passive Damen einmal den Sprung ins kalte Wasser des Unwägbaren wagen wollen, um ihre Erfahrungen im realen Spiel um eine Facette zu erweitern. Während die Internate sicherlich ein guter Einstieg sind, ist der Gerichtshof ein Spiel ohne Optionen. Im Internat kann man wahlweise brav oder unartig sein, doch beim Gerichtshof gibt es in der Regel keine Unschuldslämmer! Traut Euch, meine Damen, Ihr bekommt unter Garantie das, was Ihr Euch vielleicht schon lange in Gedanken als „verdiente Strafe“ erträumt habt, möglicherweise für Vergehen, die lange zurück liegen, für deren Ahndung aber bisher der authentische Rahmen fehlte. Das gilt natürlich auch für die passiven Herren.
Anmeldeschluss für alle ist entweder der 10. Oktober, oder aber die Überschreitung der möglichen Teilnehmerzahl
Sonntag, 1. Dezember 2013
Gerichtshof und Rollenspiel
Wenn demnächst der Spanking
Gerichtshof zum vierten Mal tagen wird, machen sich die Verantwortlichen vorher
natürlich Gedanken darüber, was beim letzten Mal nicht so gut gelaufen ist und
– ganz unabhängig davon – was man generell verändern oder verbessern kann und
sollte.
Die Beteiligung mit Meldungen bis
buchstäblich zum Vortag der Veranstaltung nimmt zu, und wir müssen sehr
ernsthaft darüber nachdenken, künftig an zwei Tagen zu verhandeln.
Das ist im Prinzip nicht so
dramatisch, was die Kosten für die Teilnehmer anbetrifft, da der erste
Verhandlungstag erst am Mittag beginnt und sich am Abend bisher lange hingezogen
hat. Daher haben die meisten schon eine Übernachtung fest eingeplant. Da macht es am
Folgetag wenig aus, ob noch verhandelt wird oder nicht. Am Mittag ist ohnehin
offiziell Ende.
Mehr als etwa 12 Fälle an einem
Nachmittag bringt die Organisation unter Zeitdruck und belastet die Richter.
Aber es wollen doch alle Beteiligten Spaß haben! Das ist jedenfalls unser
primäres Ziel. Wir sollten ins Auge fassen, einige Verhandlungen auf den
Sonntag Vormittag zu legen. Bei Mistress Petra ist das WE ohnehin für uns
geblockt.
Es gibt aber noch weitere
Stellschrauben, an denen wir drehen können. Bis auf drei Paare sind beim
letzten Gerichtshof alle anderen Teilnehmer Solisten gewesen. Das macht die
Sitzungen nicht gerade spannend. Selbstanzeigen lassen dem Richter in der Regel
nicht viele Möglichkeiten, einen Fall aufzuklären, neue Facetten ans Tageslicht
zu bringen, oder dem Publikum etwa positive oder negative Reaktionen zu
entlocken. Es bleibt lediglich die Feststellung einer Schuld und ein Urteil mit
angemessener Strafe. Die Gefahr, statt Spannung eher Langeweile zu produzieren
ist groß.
Dazu kommt noch, dass die
Überzahl der Angemeldeten zur Klasse der „Bad Boys“ gehört hat. Die fallen aber
unter Randy’s Jurisdiktion. Wir wollen ja nicht der falschen Spielidee nachjagen.
Daher wollen wir die Teilnahme
grundlegend anders regeln. Künftig werden sich
bei yoRa-events nur Passive/Switche anmelden können, die einen Ankläger oder
Zeugen mitbringen. Da beide voll bezahlen müssen, wird es hoffentlich keine schlichten „Mietläufer“ als Voyeure geben. Die
Begleiter müssen zwingend am Rollenspiel teilnehmen und sind im Idealfall
selber passiv oder Switch. Die Idee dieser Regelung besteht darin, dass ein Verfahren
auch anders ausgehen kann, als vom Kläger geplant. Wenn ein Kläger seinen Fall schlecht vertritt, oder unwahre Behauptungen verbreitet, kann er durchaus verurteilt werden; entweder zusammen mit seinem Gegner oder auch anstelle
desjenigen, den er ursprünglich verklagt hat. Das gilt natürlich sinngemäß auch für Anklägerinnen.
Einzige Ausnahmen von der Paare-Regel sind Solo-Damen, da wir immer zu wenige passive Damen haben. Eine gewisse Balance ist schon notwendig, um die Veranstaltung interessant zu halten.
Wenn man z.B. davon ausgeht, dass
es in den Foren viele gute Bekannte gibt, die schon einmal aneinander geraten
sind, die sich schon lange über irgend einen Sachverhalt streiten, eine Wette laufen haben, oder endlich
ein Thema zu den Akten legen wollen, das schon ewig in der Schwebe hängt usw. -
jeder kann sich da etwas ausdenken - dann wäre es doch denkbar, die endgültige
Entscheidung des Falles dem Spanking Gericht anzuvertrauen und gleichzeitig den
Kick einer möglichen Strafe in Kauf zu nehmen, wenn der Ausgang des Verfahrens im Prinzip offen ist.
Aus der Erfahrung wissen wir,
dass unsere Richter vertrauenswürdig und seriös sind. Sie bemühen sich um eine
interessante Verhandlung und ehrliche Wahrheitsfindung. Da könnte man doch einmal den Hut in den Ring werfen
und das Resultat eines Streites oder z.B. auch einer Wette vom Urteil des Spanking
Gerichtshofes abhängig machen.
Entweder wird man bestätigt, oder
man wird widerlegt. In jedem Fall verliert niemand das Gesicht. Auch vor einem
unparteiischen Gericht gibt es zwar Gewinner und Verlierer, aber niemand wird
gedemütigt. Ob man hier auch – wie auf hoher See – in Gottes Hand ist, vermag
ich nicht zu entscheiden, aber man befindet sich in einem Kreis Gleichgesinnter, in dem es keine Schadenfreude gibt, jedoch durchaus Gelächter über kreative Argumente und Darstellungen, Lust am Rollenspiel und Befriedigung lange verdrängter Phantasien.
Auch von der Besetzung des
Gerichtes erwarten wir neue Impulse. Die neue Richterin, mati, wird mit
Sicherheit ihre weiblich gepolte Einstellung zu den Fällen zum Ausdruck bringen. Angeklagte,
die bisher so ihre zweispältigen Erfahrungen mit den individuellen Entscheidungen der männlichen
Richter gemacht haben, können nun darauf spekulieren „wen sie bekommen
werden“ und ob es wieder hart wird oder eher nicht.
Wenn diese Neuerungen angenommen
werden, wäre unser Spanking Gerichtshof weiterhin spannend und
abwechslungsreich. In unseren Augen wird nachhaltiger Erfolg auch davon
abhängen, ob sich Partner für die gemeinsame Gestaltung einer Anklage finden und Mitglieder der diversen Spanking Foren ihn als zusätzliche Plattform benutzen, um Diskussionen vom
virtuellen Diskurs buchstäblich „mit
Leben zu erfüllen“.
Mit
Worten lässt sich trefflich streiten, ein Rohrstock Frieden kann bereiten.
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