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SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Samstag, 18. Oktober 2014

Selbstläufer?

Nun steht der fünfte Spanking Gerichtshof an, und wir sind am Limit der Teilnehmerzahl angekommen, deren Fälle wir noch in einem einzigen Tag abwickeln können. Ganz nebenbei wollen wir alle ja auch unseren Spaß haben, die Teilnehmer genau so wie die Organisatoren, Richter und Büttel. Wenn aus Unterhaltung richtiger Stress würde, hätten wir unser Ziel aus den Augen verloren.

Es war bisher immer notwendig, die Werbetrommel zu rühren, ein wenig von einigen Konflikten in den Foren zu profitieren und auch am Format zu arbeiten. Noch kein Gerichtshof lief ab wie der vorhergehende. Ist die Veranstaltung bei 100% Ausbuchung nun doch ein Selbstläufer?

Ganz klar nicht. Viele der kleineren Veranstaltungen in der Spanking Szene leben von ihrem Stammpublikum. Das ist auch bei uns so. Zwar kommen immer wieder neue Gesichter hinzu, aber dafür bleiben auch einige weg, weil sie z.B. Terminkonflikte haben. Es ist auch nicht unwichtig, uns nicht gegenseitig zu kannibalisieren: Klar würden überzeugte Spanker so viele Events besuchen, wie angeboten werden, aber dem stehen  meist begrenzte Geldmittel und andere Hindernisse entgegen. Die Interessenten müssen sich zwangsläufig für das entscheiden, was ihnen besonders zusagt. Dennoch darf man als Organisator nicht über längere Zeit darauf verrtauen, dass die "üblichen Verdächtigen" schon kommen werden, ohne dass man ihnen etwas Neues bieten muss.

Einfach ausgedrückt: Man muss sich Nischen suchen, Alleinstellungsmerkmale. Auch Gerichtshöfe werden inzwischen kopiert. Daher wird unser Spanking Gerichtshof auf eine etwas härtere Gangart für diejenigen umgestellt, die harte Strafen wünschen und das Gefühl von Ohnmacht und Willkür besonders intensiv auskosten mögen.

Unsere Klienten, die nach wie vor die etwas entspanntere Art unserer bisherigen Veranstaltungen bevorzugen, müssen aber nicht wegbleiben, sondern sie können sich auf Kontinuität verlassen. 

Zum ersten Mal werden wir die Praktiken von Unrechtsregimen übernehmen und Leute mit Beschuldigungen konfrontieren, die wir selber erfunden haben. Selbstverständlich wissen alle, die dieses Ausgeliefert sein  erleben wollen, dass wir am Ende ein Geständnis für etwas bekommen, das sie nicht getan haben. Ganz ohne Nachdruck wird das nicht gehen. Doch die Beteiligten wollen genau das und ihr Kopfkino wird in den Turbo-Modus schalten, wenn sie sich der Willkür ausliefern. Dieses Spiel ist keine Gewaltorgie, sondern auf die Bedürfnisse und Erwartungen der zu Unrecht Beschuldigten abgestimmt. Auch ein Aufenthalt über dem Bock wird erwartet. Die Ohnmacht gegenüber einem seelenlosen Staatsapparat können und wollen wir nicht simulieren, aber doch so ein ganz klein wenig erahnen lassen. Wenn nach kurzer Hauptverhandlung dann das Urteil vollstreckt wird, sind alle Erwartungen hoffentlich voll erfüllt.

Wir sind sehr gespannt auf die Erlebnisberichte der Beteiligten. Es sind übrigens nicht nur Männer, sondern auch zwei Frauen dabei.

Der reguläre Spanking Gerichtshof findet natürlich ebenfalls statt. Es gibt sehr interessante Anzeigen. Da die Mehrheit der Angemeldeten Solo-Männer sind, mussten wir etwas tun, um die Verfahren nicht zu einem langweiligen Dialog zwischen Richter und Angeklagten verkommen zu lassen. In einigen Fällen treten reale Paare auf, und einer klagt den anderen an.  In den Fällen der Solisten haben diese sich jeweils einen Mitspieler ausgewählt, der die Anklage gegen den Beschuldigten vorbringt. Er oder sie kann als Freund, Kollege, Freundin oder Polizist auftreten. Das Rollenspiel wird dadurch enorm bereichert. In einem weiteren Verfahren werden dann die Rollen getauscht und aus dem Ankäger wird ein Angeklagter.

Wir haben das schon einmal praktiziert und es kam sehr gut an. Wir sind wieder sehr gespannt auf die Berichte und das Feedback der Beteiligten.

Noch eine Woche, dann geht es los! Wir, das Team, freuen uns auf die Mitspieler.



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