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SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Sonntag, 27. Dezember 2015

Der Stratege (2)

- 2 -

Da der Mannhold Franzi außer der Aufgabe, seine Frau zu schwängern, im Augenblick nichts weiter zu tun hatte, beschloss er, etlichen jungen Frauen einen Besuch abzustatten, die potenzielle Opfer gewesen sein könnten, weil sie über körperliche Vorzüge verfügten, die solch ungewöhnliche Gunstbeweise herausfordern könnten.  Statt auf den Po wollte er ganz vorsichtig auf den Busch klopfen.
Doch seine “Erkundigungen”  brachten rein gar nichts ein, abesehen von leichtem Spott und mehr oder minder klaren Ansagen, sie nicht mit solchen Spekulationen zu belästigen. Auch von der Reni holte er sich einen Nasenstüber ab.
“Wie wärs, Franki, wenn Du ‘mal bei Deiner Margarete nachsiehst. Manche Männer haben die Hinterteile ihrer Weiber noch nie genauer angeschaut!”
Verlegen zog er Leine. ‘Ganz offensichtlich,’ zog er Bilanz, ‘kann diese unvermutete Attacke das Opfer nicht sonderlich verstört haben.’
Die Reni war sich inzwischen ziemlich sicher, dass man sie nicht bloßstellen würde, sondern nur die Warnung verstärken wollte. Es war damit zu rechnen, dass diese Hundesöhne wieder auftauchen würden, wenn sie sich noch einmal mit einem Mannsbild außer ihrem Karsten einlassen würde.
Es verging eine weitere tropisch heiße Woche, die man nur abends im Biergarten ertragen konnte. Die Kinder hatten es besser; da gab es einen kleinen Weiher dicht beim Wald.

Nachdem sich die Aufregung und die entsprechenden Spekulationen bereits gelegt hatten,  stülpten zwei Männer der Prechter Roswita einen Sack über den Kopf, als sie frühmorgens das Vieh der Eltern versorgte. Blitzschnell waren ihr die Arme am Körper fixiert und man schleppte das verzweifelt  strampelnde Mädchen durch den Stall und legte sie rücklings auf einen Tisch. Natürlich war sie in Panik, als ihr die Beine auf die Brust gedrückt und ihr prächtiges Hinterteil von einem durchsichtigen Höschen befreit wurde. Alle Wege zum Glück waren weit offen, aber auch hier begnügten sich die Angreifer damit, ihr rosa/braun gekrinkeltes Poloch in der tiefen Kerbe mit einem dünnen Riemen gehörig zu gerben. So schnell wie sie gekommen waren, hatten die Täter die laut heulende Rosi mit ihrem Poschmerz alleine gelassen und sie fand ebenfalls eine deutlich Warnung, künftig ein züchtiges Leben zu führen, wolle sie nicht einen deutlich schmerzhafteren Besuch riskieren.

Das Problem für die junge Rosi bestand allerdings darin, dass sie sich keiner Fehltritte oder sonstiger Schuld bewusst war, die solch drastische Maßnahmen als berechtigte Konsequenz haben konnten. Da sie aber nicht wusste, wer das andere Mädchen war, gab es keine Möglichkeit, sich auszutauschen. Denn dass sie niemandem etwas erzählen würde, stand für sie felsenfest. Aber es war zu erwarten, dass die Täter auch in ihrem Fall irgendwann ein vergleichbares Gerücht in Umlauf setzen würden, wie über die ersten Frau.
Auch fand sie schnell heraus, dass der unmittelbare Schmerz in eindeutige Lust umschlug, zumal dieser teuflische Riemen einige Male ihre Muschi getroffen und dort ein höllisches Feuer entfesselt hatte, das aber schnell viel angenehmere Gefühle entfachte.
So geschah es dann auch einige Tage später; ein zweites Gerücht kam im Umlauf. Aber die diversen Liebhaber, Verlobten und Ehemänner attraktiver Damen fanden bei ihren Partnerinnen keine Spuren von Misshandlungen, obwohl das Misstrauen bereits reichlich gesät  war. Die Gerüchteküche kochte und nun wurde offen darüber spekuliert, ob es ein neues Opfern geben würde.
                       
***

“Matzenbach” meldete sich der Dorfvorsteher am Telefon in seinem Büro, das ihm sowohl für die Tätigkeiten als Chef der Gemeinde diente, als auch für die nicht unerhebliche Papierarbeit für die Buchhaltung seines Hofes. Dieser lag etwas außerhalb des Dorfes. Das Haus im Dorf mit dem langen Balkon unter dem vorspringenden Dach hatte seine Frau Klara in die Ehe gebracht.
Eine Reihe Blumenkästen hingen am Balkongeländer und gaben dem Haus ein einladendes Aussehen.
“Guten Tag Herr Bürgermeister, Fischer am Apparat. Haben Sie schon Fortschritte gemacht?”
“Nun, das wird ein wenig dauern Herr Fischer. Bekanntlich mahlen die Mühlen des Fortschritts auf dem Lande etwas langsamer. Aber am Ende kommen wir doch ans Ziel.“
Aber Herr Matzenbach!” tönte es vorwurfsvoll zurück. “Ich mache keinen Druck und würde nur gerne wissen, ob Ihnen etwas eingefallen ist, das unser Projekt beschleunigen könnte.”
“Das glaube ich schon; doch, wie ich schon sagte, es geht nicht von heute auf morgen.”
Na, dann werde ich mich nächste Woche wieder melden. Guten Tag.”
“Tag” murmelte der Vorsteher in die tote Leitung.’Warum haben es die so eilig?’ sinnierte er aus dem Fenster starrend.

Polizist Mannhold knöpfte gerade seine Hose zu, nachdem er wieder einmal mit seiner Marga an der Grundsteinlegung für eine richtige Familie geschafft hatte, da klingelte unten das Telefon. Matzenbach war am anderen Ende.
“Sag’ mal Franki, Du hast doch auch von diesen angeblichen Prügeln für zumindest zwei unserer weiblichen Dorfbewohner gehört, was ist denn da dran?”
“Da weiß ich nicht mehr als Du. Jemandem den Hintern zu versohlen, ohne bleibenden Schaden anzurichten ist kein Offizialdelikt, und ich kann erst aktiv werden, wenn ich eine Anzeige bekomme. Bisher Fehlanzeige. Vielleicht ist hier auch ein Witzbold am Werk, dem das Leben gerade etwas langweilig ist.”
“Na ja, das mag ja alles richtig sein, aber irgend jemand muss doch bekannt sein, der den ersten Stein geworfen hat. Gerüchte kommen nicht aus dem Jenseits,” erwiderte der Gemeinde Vorsteher.
“Auch richtig, aber komisch ist es schon, wenn ich es mir recht überlege, dass so etwas kursiert und man kann keinen Ausgangspunkt lokalisieren. Bekommst Du offiziell Probleme mit der Sache?”
“Keine offiziellen. Wie Du schon sagst, wer immer seinen Po unfreiwillig hinhalten musste, hat sich nicht gemeldet. Also gibt es auch keine Vorwürfe wegen Untätigkeit an meine Adresse oder an die Polizei. Dennoch läuft das Gerücht wie ein Gespenst im Dorf herum. Ich mag keine Gespenster.”
“Verstehe ich! Ich habe eine Runde um die Häuser gemacht und auf diverse Büsche geklopft. Bin aber nur mehr oder minder - entschuldige bitte den kruden Begriff - verarscht worden. Für mich gibt es kein Problem, solange es kein Problem gibt.”
“Also warten wir ab. Servus Franki”
“Servus Matzi.”
Obwohl es also noch keinen akuten Anlass gab, beunruhigt zu sein, rumorte irgend etwas in seinem Hirn herum. ‘Wie sind diese beiden Gerüchte in die Welt gesetzt worden? Gewöhnlich hat es doch irgend jemand nicht nur gehört, sondern auch weitergegeben. Irgendwann würde die Stafette, übermittelt von einer realen Person, dann bei ihm angekommen sein’
Plötzlich fiel der Groschen: Natürlich! Facebook und das ganze soziale Netzwerk Zeugs. Da kann man wundervoll anonym Dreck verbreiten und keiner will’s gewesen sein. Schnell holte  er seinen alten und selten benutzten Laptop aus dem Schrank und versuchte, etwas Konkretes zu finden. Das dauerte gar nicht lange.
Es gab einen anonymen Thread, den offensichtlich viele Bewohner von Oberholzwasser gefunden hatten. So wusste jeder Bescheid, ohne dass sich das normale Klatsch Karussell mit Ausgangs- und Endpunkt drehen mußte.
‘Sieh da!’ dachte der Franki, ‘das ist aber ein modernes Dorf. Wir haben nicht nur Internet, sondern es wird auch benutzt. Jetzt kann ich mir natürlich einen Reim drauf machen, warum die Mädels mich ausgelacht haben. Ein rückständiger Cop, der nicht einmal die tägliche Gerüchteküche im Netz kennt.’ Fast wurde er rot im Gesicht.
‘Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich umzustellen. Da Dorfbrunnen, , Linde, Postmeister und Tratschweiber im Waschhaus out sind, sorgen an deren Stelle nun Twitter, Facebook und WhatsUp für unüberprüfbare Behauptungen. Umso mehr ein Grund, erst einmal abzuwarten, bis es etwas Handfestes gibt.’
Oben wartete die Margarete, allzeit bereit wie alle guten Pfadfinder. Lassen wir also die gezüchtigten Kehrseiten ihren Inhaberinnen inzwischen recht wollüstige Empfindungen bereiten, denen fehlten nun die Vollstrecker.
Im Wirtshaus ging es in dieser Woche recht lebhaft zu. Man spielte Schafskopf, trank sein Bier und politisierte. Franz Mannhold sass mit einigen Männern zusammen und konnte sich nicht bremsen, als es wieder einmal um diese verfluchte Stromtrasse laut wurde.
“Die Engländer haben ein nettes Sprichwort: Du kannst Deinen Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten. In Anlehnung daran kann diese Hinterwäldler Partei nicht erwarten, dass der Windstrom urplötzlich ohne Leitung die Lampen brennen lässt.”
“Na und, polterte Pfarrer Meister, der manchmal wenig christlich klang, “schon mal was vom Floriansprinzip gehört? Auf dem Gebiet der Heiligen kenn’ ich mich aus. Vielleicht wartet der Horstl auf eine himmlische Eingebung und möchte irgendwann, wenn er genügend Wunder vollbracht hat, heilig gesprochen werden.”
Lautes Gelächter in der Runde und jemand bestellte eine neue Runde. Da der Matzenbach Xaver gerade eintrat, endete das Gespött über die “Staatspartei” abrupt. Denn der Dorf Chef war auch Ortsvorsitzender der staatstragenden Partei.
“Aber im Ernst,” nahm jemand den Faden wieder auf, “regenerative Energie muss die Aternative zum Dreckszeug sein. Wenn er uns die Windräder vermiest, gibt es ja andere Möglichkeiten, Ihr habt doch schon alle Solarzellen auf den Dächern. Ich kenne einen, der baut gerade eine Scheune, die er gar nicht braucht, um mit den Dingern das Dach zu tapezieren.”
Wieder lautes Gelächter, weil alle den Nachbarn kannten, dessen Schildbürgerstreich so merkwürdige Beweggründe hatte.
“Selber machen!” Ein weiterer Gast beschrieb ausführlich, wie sich selbst kleine Gemeinden völlig unabhängig von den großen Versorgern machen können. “Dann brauchen wir diese Heinis in München nicht,” schloss er seine Ausführungen.
Nachdenklich und gut abgefüllt trollte sich der Franki nach Hause, um seine ehelichen Pflichten trotz der immer noch drückenden Hitze wieder aufzunehmen. Irgendwann müsste es doch klappen!

***

Wenige Tage später gab es tatsächlich etwas Handfestes. Es tauchte ein Video auf Youtube auf, nicht ohne vorherige Ankündigung bei Facebook. Auf diesem Video war in erstklassiger Qualität ein prächtiger weiblicher Hintern zu sehen, auf dem eine Hand, bewaffnet mit einem Doppelriemen eine beachtliche Rötung erzeugte. Normalerweise ist ein Hintern - losgelöst von den üblichen persönlichen Merkmalen seiner Besitzerin - kaum zu identifizieren, aber dieser makellose Hintern präsentierte ein auffälliges Muttermal, genau links neben dem sauber rasierten Mons und den appetitlichen Schamlippen.
Als der Polizist den Anruf erhielt, sofort zum Oberhofer Hof zu kommen, um Schlimmes zu verhindern, hatte der Hochrainer Karsten die schluchzende Reni bereits in der Mangel, denn ihm war das Muttermal nicht unbekannt.
Als der Polizist eintraf, war die Verlobung bereits gelöst, denn es sah nicht so aus, als ob die Reni eine plausible Erklärung bzw. einen Grund liefern könnte, warum zwei Angreifer sie auf so intime Weise schlagen und dann nach dem Streuen eines Gerüchtes auch noch den Videobeweis nachreichen sollten. “No smoke without fire” sagt man so schön. Das hatte sich offenbar der Karsten auch gedacht.
Die Reni fand sich plötzlich zwischen einem Stein und einem harten Platz! Gäbe sie den Grund für den morgendlichen Besuch zweier merkwürdiger Verehrer preis, wäre ihre Verlobung ebenfalls geplatzt. Gäbe sie diesen Hintergrund nicht preis, würde der Karsten immer wieder bohrende Fragen stellen. So oder so war es vorbei.
Sie fühlte sich sterbenselend und heulte bitterlich vor sich hin.
Polizist Mannhold kam an den Schauplatz des Dramas, als der Karsten gerade zornentbrannt zurück zu seinem Gehöft fahren wollte. Mutter Oberhofer hielt ihre weinende Tochter tröstend im Arm, als der verbeulte VW des Gesetzeshüters eintraf.

(Teil 3 folgt)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Der Stratege (1)

                                                                          Der Stratege

                                                                    ein Spankland-Krimi
                                                                     (Donpascual (2015)

Vorwort
Statt mich regelmäßig unter Druck zu finden, immer wieder Material für den Blog zu finden, habe ich mir gesagt, man könnte das auch im Voraus produzieren, in Form einer   Fortsetzungsgeschichte. Dann kann man den Blog regelmäßig füttern und inzwischen schon an etwas Neuem arbeiten. Hoffentlich gehen mir die Ideen nicht aus!


-1-

“Unterholzwasser 2 Km” war in der flirrenden Hochsommerhitze auf dem Ortsausgangsschild des Ortes Oberholzwasser zu lesen. Die Landstrasse, verschmutzt durch die festgebackenen Lehmbatzen vieler landwirtschaftlicher Gespanne, verlief geradeaus zwischen Feldern und Wiesen, machte eine sanfte Biegung nach rechts, und dann konnte man die Dächer des in einer leichten Senke liegenden Nachbarortes sehen.
Die Fahrer der wenigen Dutzend Autos, die täglich diese schmale Asphaltbahn in beide Richtungen benutzten, waren nur daran interessiert, nach dem herunterschalten möglichst schnell wieder zu beschleunigen und ließen das kleine Dorf ohne Erinnerung hinter sich
Auf der anderen Seite von Oberholzwasser führte die Strasse schnurgerade durch ein ausgedehntes Waldgebiet.
In der Ferne hörte man das Tuckern eines Traktors und das Muhen von Kühen. Im Schatten des Wirtshauses “Zum Hirschen” döste eine rotbraune Katze, alle Viere von sich gestreckt. Es regte sich nichts; aber das war nicht verwunderlich. In dem 300 Seelen Dorf war man entweder mit irgendeiner Tätigkeit in der Landwirtschaft beschäftigt, hatte einen Job im 10 Km entfernten Städtchen S., oder war wegen der Mittags-Hitze in die Häuser geflohen.
Im übrigen war es ein typisches deutsches Dorf: Wirtshaus mit einigen Gästezimmern, die Polizeiwache im Erdgeschoss des Hauses der Eltern von Dorf Sheriff Franz Mannhold, genannt Franki. Er war im Dorf geboren und im nahegelegenen Städtchen zur Schule gegangen. Sein bisher einziger Ausflug in die große, weite Welt war die Ausbildung auf der Polizeischule in München.
Wirtshaus und Polizeiwache lagen nebeneinander. Auf der anderen Seite der Straße befand sich das großzügige Haus des Gemeindevorstehers Xaver Matzenbach, von seinen Spezis liebevoll, oder auch in der Hitze der Gemeinderatssitzungen abschätzig, Matzi genannt. Dahinter, durch einen Abzweig von der Hauptstraße zu erreichen, befand sich das kleine, aber schmucke Dorfkirchlein, dessen Türmchen sich erfolgreich bemühte, den Giebel des Wirtshauses standesgemäß zu überragen. Neben der Kirche bot ein einstöckiges Haus dem Pfarrer, Hochwürden Meister, ein bescheidenes Heim. Hinter den beiden Gebäuden fand man den kleinen Friedhof der Gemeinde.
Das Wirtshaus, seit 200 Jahren im Besitz der Familie Zapfengruber, war das größte Haus im Dorf. In Ermangelung eines Marktplatzes, Dorflinde oder sonstigen Zentrums war das Wirtshaus der Ortsmittelpunkt, hervorgehoben durch die Haltestelle des Postbusses, den einzigen Briefkasten außerhalb des nahen Städtchens und einen sehr lauschigen Biergarten hinter dem Haus.
Ladengeschäfte gab es sehr wenige. In Oberholzwasser existierte immerhin ein Bäcker, in Unterholzwasser ein Schlachter, der einen kleinen Laden betrieb und seine Waren daneben im eigenen Gasthaus anbot. Alles andere musste man im Städtchen einkaufen, oder natürlich bei den Bauern im Umkreis, wenn es um frische Eier, Milch und andere Grundnahrungsmittel ging. Die meisten Landwirte waren ohnehin autarke Selbstversorger.
Einige der Gehöfte befanden sich noch am Rand des Dorfes, andere in Sichtweite, aus dem Dorf durch Schotterwege erreichbar. Nur der reichste Landwirt, der Hochrainer Alfons hatte sich zu seinem Hof eine asphaltierte Straße bauen lassen.
Hauptaktivitäten waren mit weitem Abstand die lebenswichtigen Arbeiten auf dem Feld und die Versorgung des Viehs. Nur gelegentlich fand der eine oder andere Landwirt mit Jagdschein die Zeit, auf Wild anzusitzen.

***

Demnach verlief das tägliche Leben in der Gemeinde gemächlich, vorhersehbar und im Grunde langweilig, jedoch arbeitsintensiv. Einzige Höhepunkte waren Zoff in den Gemeinderatssitzungen, eher selten einmal ein Bauprojekt  und natürlich die sonntäglichen Frühschoppen nach der Messe.
Es muss vielleicht noch erwähnt werden, dass der “Hirschen” Wirt mit einer recht guten Köchin verheiratet war, der Marie, die von ihrem Thomas Geschossenes Wild sehr anständig zuzubereiten wusste. Daher war das Gasthaus am Wochenende gut besucht. In der Region tätigen Vertretern und Handwerkern war das wohl bekannt. Die Gästezimmer waren daher oft ausgebucht.

In dieser idyllischen Gegend, friedlich und konservativ, fiel für den Dorfpolizisten kaum jemals ernsthafte Arbeit ab. Da am Tag vielleicht ein paar Dutzend Autos das Dorf durchquerten, war nicht mit Unfällen zu rechnen. Schon wahrscheinlicher war es, dass jemand von einem Pferd getreten, oder einem Bullen attackiert wurde. Aber das war meist eigene Schuld und Sache des Rettungsdienstes aus dem Städtchen, das immerhin stolz auf eine klinische Ambulanz war.
Franzi machte pflichtgemäß tägliche Runden und arbeitete im übrigen mit seiner jüngst angetrauten Margarete eifrig an der Grundsteinlegung für Mannhold junior. Das ganze Dorf  wusste inzwischen, wo er war und was er trieb, wenn er eine Weile nicht ans Telefon ging.

So war es schon ein sehr schwer vorstellbares Ereignis, wenn an einem noch kühlen Montag Morgen der Reni vom Oberhofer Hof beim morgendlichen Melken der Kühe von hinten ein Sack über den Kopf gestülpt und mittels eines Stricks die Arme mit dem Sack am Körper festgeschnürt wurden. Der Reni hatte fürchterliche Angst, als sie hochgehoben und bäuchlings über einen Strohballen gelegt wurde. Als dann noch jemand ihren Rock hochschlug und das Höschen mit den roten Herzen darauf die strampelnden Beine herab riss, dachte sie nur an das Eine, nicht aber an den beissenden Schmerz, als einer der beiden Angreifer ihren völlig nackten, wunderschön runden Po erst wollüstig streichelte und dann mit einer Serie sehr schmerzhafter Hiebe in Gluthitze versetzte. In Abständen von 10 Sekunden zischte ein Lederriemen, oder sowas Ähnliches auf ihre Bäckchen herunter, die solch eine Behandlung noch nie erfahren hatten.
Unter dem Muhen der Kühe gingen ihre Schreie ins Leere, und ehe sie noch recht zur Besinnung gekommen war, hatten sich die Angreifer - es mussten zwei gewesen sein - in Nichts aufgelöst.
Schluchzend und äußerst verwirrt  war die Reni zuerst ganz froh, dass man sie nicht vergewaltigt, sondern ihr “nur” einen ordentlichen Hintern voll verpasst hatte.
Als sie sich aus dem Sack freigekämpft hatte, fand sie neben sich ein Blatt Papier mit einer eindeutigen Warnung:
“Wenn Du nicht aufhörst, Du Schlampe, die Männer im Dorf anzumachen, kommen wir wieder. Dann wird es deutlich ernsthafter zugehen.”
Verblüfft starrte sie auf das Papier und rieb sich nachdenklich die immer noch nackten Pobäckchen. Ein kleines Teufelchen ganz hinten im Hirn fand die vom Brennen zu wohliger Hitze übergehenden Empfindungen sogar ganz interessant.
Beim Melken der restlichen Kühe hatte die Reni viel Zeit, ihre Situation zu überdenken. Abgesehen davon, dass bei solchen Beschuldigungen, wie sie auf dem Blatt Papier standen, immer übertrieben wird, mussten diese Männer sehr wohl von ihrem Techtelmechtel mit dem Huber Andreas Kenntnis erhalten und daraus falsche Schlüsse gezogen haben. Aber sie war in keiner Weise daran interessiert, ihre Verlobung mit dem Hochrainer Karsten, dem Erben des an den Oberhofer Besitz angrenzenden, größten Anwesens der gesamten Region zu riskieren, indem sie die Sache publik machte. ‘Mund halten und abwarten’ dachte sie sich und spürte mit steigender Lust die inzwischen handwarmen Globen deutliche Signale an eine sehr dafür empfänglichere Stelle senden.
Als sie den Stall verließ, war sie zwar beunruhigt, aber nicht sonderlich wütend oder besorgt.
Eine Woche verging, und die Reni hatte keine unangekündigten Besucher bekommen; unerwünscht wären sie nicht einmal gewesen, wurde ihr immer klarer.
Das wär’s dann auch gewesen, hätte es nicht urplötzlichim Dorf ein  Gerücht über eine junge Frau gegeben, der man eine offenbar sehr deutliche Botschaft auf den blanken Hintern geschrieben hatte.
Allerdings ware dieses Gerücht von keinerlei Substanz unterfüttert, als es schließlich auch das Büro von Wachtmeisters Mannhold erreichten. Nur war aus einer handfesten Tracht Prügel inzwischen eine so bösartige Attacke geworden, dass der Arm des Gesetzes Neugierde entwickeln musste.
Immerhin schien die Sache so konkret zu sein, dass viele junge Männer ihre Frauen oder Freundinnen befragten, oder sogar sich davon zu überzeugen versuchten, ob es verräterische Spuren am betroffenen Körperteil gab.  Auch der Hochrainer Karsten, Renis Verlobter, machte einen halbherzigen Vorstoß, liebte sie aber zu sehr, um sie tatsächlich derart zu demütigen. Sie lachten gemeinsam über das Misstrauen unter den Männern, und die Reni wusste nun, dass die gemeinen Schufte nach der Tat das Gerücht bewusst in Umlauf gebracht hatten, um sie zu beunruhigen, allerdings ohne sie direkt bloßzustellen; also “nur” eine klare Warnung.

(Teil 2 folgt)
   

Freitag, 4. Dezember 2015

Ein Lebenszeichen!

Liebe Leser,

wieder einmal wurde der Blog sträflich vernachlässigt. Nach dem letzten Gerichtshof gab es einige Arbeit und im privaten Bereich ebenfalls. Manchmal muss man leider Prioritäten setzen.

Als Ausgleich biete ich meinen Lesern einige Cartoons, die gut in die Thematik des SGH passen:




Der Text in der Sprechblase ist schlecht zu erkennen. Die beiden Kollegen im Hintergrund äußern sich zu einem neuen Gesetz in Argentinien:  Ich hab's Ihnen doch gesagt.... Das neue argentinische Zivil- und  Geschäftsrecht gibt den Richtern zu viel freie Hand.

Ich denke, wier sollten das hier auch einführen!!  Ein sehr nettes Motiv zeigt eine spankende Mumie, ich hoffe, Anspielungen auf Blogger sollen das nicht sein.



Hör auf, Dich zu beschweren und schau Dir diese Hieroglyphen an!!! Kein Zweifel: Der Pharao war ein fanatischer Spanker.

Diese Cartoons stammen vom Blog http://nikzulaspankingart.wordpress.com. Zula veröffentlicht jeden Monat neue Karikaturen.

Ich verspreche meinen Lesern, mich zu bessern. Übrigens: der nächste SGH wird vermutlich in Augsburg stattfinden.  Details kommen bald.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Auf zur METRO!!

Bei einem Routine Einkauf in der METRO bin ich über ein Möbelstück gestolpert, das ich mir schon immer gewünscht habe:




Da Ihr und ich ja wissen, wozu dieses Teil absolut ideal geeignet ist, fragt sich der eingefleischte Spanko natürlich, ob die METRO Kette ins Geschäft mit Fetisch-Möbeln einsteigt. Tatsächlich waren die Hocker fast ausverkauft. Sitzhöhe ist 40 cm, Preis 117,00 € brutto.

Ein weiteres Polstermöbel habe ich leider nur noch an der Kasse bewundern dürfen, weil der Kunde das letzte Exemplar gekauft hatte und sich eilig vom Acker machte, nachdem er mich breit angegrinst hatte.  Da er nicht viel jünger war als ich, musste ich auch hier zurück grinsen. Komplizen erkennen sich auch ohne Worte.

Es ist eine kleine Chaiselongue, natürlich ohne Rückenlehne, aber mit zwei unterschiedlichl  hohen Armlehnen, eine für Kleinwüchsige und eine für Normalos. Das Ding ist das ultimative Utensil für klassische Überlagen. Was ich naturgemäß nicht mehr feststellen konnte, betraf die Länge des Sitzes. Es könnte sein, daß der Oberkörper eines Erwachsenen inklusive Kopf am anderen Ende anstößt. Die Sitzhöhe dürfte etwa der des Hockers entsprechen, also für Erwachsene sehr niedrig.

Aber wer von Euch, liebe Leser eine METRO in der Nähe hat, sollte möglichst schnell zuschlagen.

Obwohl unser Hocker selbstverständlich am Hauseingang steht und dazu dient, Schuhe im Sitzen zu schnüren und gut mit unserem Teppich harmoniert, wird er natürlich bei künftigen SGHs eine prominente Rolle bei OTK Strafen spielen. Wer immer zu Besuch kommt, wird sicherlich ein sogenanntes "double-take" machen und anfangen, heftig über uns nachzudenken. Recht so!

Die beste Ehefrau von allen ist zwar skeptisch, ob das Ding eine Frau plus einem 80 kg Mann über den Schenkeln aushält, aber es macht einen recht stabilen Eindruck.  Tatsächlich ist dies sogar eine Knobelaufgabe für Statiker: ein Teil des Gewichtes des Mannes liegt über den Oberschenkeln, die fest auf den Boden gestützt sind. Um wieviel schwerer wird die Frau die Beine des Hockers belasten? Das eigene Gewicht plus X. Aber wie groß ist X?
In any case, die geringe Fallhöhe bzw. -tiefe wird ernsthafte Verletzungen nahezu ausschließen. Bei dem Preis, den ich dafür gelöhnt habe, kann man erwarten, dass die Designer an kreative Nutzung gedacht haben, selbst wenn ihnen der eigentliche Gebrauch nicht bewusst war.

Freitag, 16. Oktober 2015

Der Spanking Gerichtshof VI ist Geschichte

Ich könnte es mir leicht machen und die aufregende Nachricht verbreiten, dass wir einen erfolgreichen, unterhaltsamen und für künftige SGHs vielversprechenden Gerichtshof erlebt haben. Und wenn es mich nicht - biologisch bedingt - in nächster Zeit dahinraffen wird, sollte es noch einige Neuauflagen geben.

Um die arbeitsintensive und intellektuell anspruchsvolle Vorarbeit des Richter-Kollegiums zu beleuchten, will  ich einmal einen Mail-Austausch zwischen Richter Kristall und den beiden Neulingen Birgit und Kaelah im Vorfeld des SGH abdrucken.

Der Doyen des Richter Gremiums vermittelte den Neuen die Grundsätze eines stringenten Arbeits-Ethos, das sie - seinem leuchtenden Vorbild folgend - verinnerlichen sollten.


Liebe Birgit und  liebe Kaelah, liebe neue Kolleginnen,

.... Wer dieses Richteramt ohne größere Schäden an Geist und Seele überleben will, sollte sich frei machen von jeglicher moralischer oder sonstiger Befangenheit! Von Vorteil dafür sind gediegene Vorurteile, Besserwisserei, Rechthaberei, mangelnde Empathie und die Neigung zu Fehlentscheidungen. Nicht schaden kann mangelndes Fachwissen, eine Alzheimer-Tendenz oder allgemeine geistige Verwirrung .....    

Beste kollegiale Grüße!
Kristall


Die Antwort von Dr. Kaelah klärte uns auf, dass ihre Arbeit beim SGH als reiner Karriereschritt zu verstehen ist. Ihr langfristiger Lebensentwurf ist deutlich ambitionierter.


Hallo Ihr Lieben,

.... geistige Verwirrung oder andere mentale Probleme? Da bin ich leider außen vor, entgegen impertinenter, anders lautender Behauptungen meines Psychiaters. Aber wer die Situation analysiert, wird natürlich sofort erkennen, dass jener lediglich Bestandteil einer Verschwörung gegen mich ist, in die die NSA, die Freimaurer und der World Wildlife Fund verwickelt sind.
Die wollen verhindern, dass ich zum Wohle der Menschheit endlich die Weltherrschaft übernehme. Was Ihnen natürlich nicht gelingen wird! Ups, da fällt mir ein, ich muss noch meine weiße Perserkatze füttern...
.... Bekommen wir eigentlich auch so ein Hämmerchen? Ich mache das ja eigentlich nur wegen dem Hämmerchen.

Kollegiale Grüße,
Dr. Kaelah



Zu ihren Plänen hat sich Richter Kristall natürlich umgehend und fachlich kompetent geäußert.


Liebe Kollegin Kaelah,

.... Also das klingt ja als Bewerbungsschreiben fürs Spanking-Gericht schon mal sehr vielversprechend!!! Eine gediegene und fachärztlich bestätigte Psychose hat den Vorteil, dass man für die Folgen seines Handelns dann auch nicht belangt werden kann!! (nicht mal für die falsche Verwendung des Genetivs:)))  Die idealen Voraussetzungen für den Job!!!
Wo hast Du denn auf die Schnelle noch einen Doktortitel aufgetrieben - hat die von der Leyen den ihren jetzt kurzfristig bei ebay eingstellt, bevor er gar nichts mehr wert ist? ....

.... Und dass Du nur wegen des! Hammers teilnimmst,  der immer dann zu Einsatz kommt, wenn die Argumente ausgehen, versteh ich nur allzu gut. Es hat ja jeder so seinen heimlichen Fetisch. Also ich komme nur deshalb - aber das muss unter uns bleiben -, weil ich diese schwarze, glänzende Richter-Robe so abgefahren geil finde. Das gibt einem doch gleich ein ganz anderes Selbstverständnis hinsichtlich Autorität und Souveränität. Und außerdem sieht man da den Bauchansatz nicht wirklich!!!! Und Sissi geht’s mit der extrem Taille-betonten,  orangefarbenen Straf-Robe ähnlich - da kommt das fescheste Wiesn Dirndl nicht dagegen an ....


Wenn also schon im Vorfeld solch sarkastische Stimmung herrscht, kann das Event nur erfolgreich ablaufen. Die Richter waren in rechtsunkundiger Hochform, die Strafen streng bis exotisch, und alle Angeklagten fühlten sich ungerecht behandelt. So muss es sein!

Traute Zweisamkeit für die Bestrafung

Nun ja, wenn man zu einer Veranstaltung mit der festen Absicht geht, mindestens einen ordentlichen Hintern voll einzufahren, konnten einem ja nur Jurisprudenz-Junkies die Stimmung verderben, die entweder Freisprüche verkündeten, oder die Delinquenten mit Federn streicheln ließen. Das ist jedoch dank der völligen moralischen Verderbtheit des Justiz-Personals nicht zu befürchten gewesen. Es gab die ersehnten Hiebe und auch einige Extras, die von den Büttelinnen eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Körperöffnungen verlangten.

Aber diese heroischen Damen, Kaelah und Erika, waren dem mehr als gewachsen: sie bedienten die männlichen Hinter- und sonstigen Teile mit Charme, Stock und kundigen Händen. Ob allerdings die bissige Rute auf die Schenkel in Diaper-Position am Ende die Fantasie bediente, oder doch eher einen fiesen Schmerz verursachte, war nicht ganz klar. Die letzten 10 gab es jedenfalls auf Bitten des leidenden Delinquenten auf den Hintern statt auf die Schenkel.

Aber man darf natürlich nie aus den Augen verlieren, dass alles im Konsens passierte, selbst wenn die verdiente Tracht von einer wütenden Ehefrau verordnet wird und buchstabengetreu exekutiert wurde, oder eine Büttelin den Hintern ihres Partners durchprügelt, weil er sie abseits des Gerichtshofes übers Ohr hauen wollte.

Um niemanden zu vergessen, hier noch ein dickes Lob an die Gastgeberin Petra, die immer zur rechten Zeit  diskret im Hintergrund Schmackhaftes servierte. Sie half auch mit einem Bügeleisen aus. Allerdings ist dieses inzwischen unauffindbar. Wer so ein Teil “aus Versehen” mitgehen lässt, verschafft dem Gericht einen bisher noch nicht aktenkundigen Fall. Das Mysterium des verschwundenen Bügeleisens wird möglicherweise den nächsten SGH beschäftigen, wenn es nicht beim monatlichen Staubsaugen zum Vorschein kommen sollte.

Fazit: Der Spanking Gerichtshof VI hat wieder einmal unseren Leitspruch bestätigt:
Justitia Dolorem Facit, Gerechtigkeit tut weh ... und blind ist Justitia allemal!

Samstag, 26. September 2015

Endspurt beim SGH

nun sind es noch 4 Tage bis zum Ende der Anmeldefrist. Wir haben schon einige vielversprechende Anklagen vorliegen, können aber durchaus noch ein paar zusätzliche Verfahren verkraften.

Also nicht mehr zögern, sondern bei Randy (www.randy-events.de) buchen. An spät Entschlossene dann gleich die Bitte, möglichst schnell Anklagen an mich zu schicken, damit ich etwas Zeit habe, das Material aufzuarbeiten.

Wir, das gesamte Justizpersonal, freuen uns auf Euch!

Sonntag, 30. August 2015

SGH VI geht in die heiße Phase!

Der Sechste Spanking Gerichtshof geht in die heiße Phase. Wartet bitte nicht bis zum Ende der Anmeldefrist. Uns bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung.

Anmeldeschluss ist der 30.09.2015

Noch 14 Tage

Leider muss ich gestehen, dass meine Absicht, die Damen besonders zu hofieren, gründlich schief gegangen ist. Da ist einiges missverstanden worden. Aber das ist Schnee von gestern. Ab sofort gelten die alten Regeln, d.h. die Einladung richtet sich sowohl an passive bzw. switchende Damen, als auch an Herren mit diesen Neigungen plus deren Begleitung und interessierte Zuschauer.

Aber nun kommt die wichtige Neuerung:

Es wurde vielfach kritisiert, dass wir „alten Säcke“ uns die besten Jobs sozusagen nachhaltig reserviert haben. Versöhnlicher formuliert: es wurde Rotation beim Personal angeregt. Das ist nur insofern ein Problem, dass die Durchführung mehrere Schritte erfordert. Zuerst müssen wir wissen, wie viele potenzielle „Häuptlinge“ wir haben werden. Wenn sich abzeichnet, dass es sehr viele Interessenten für das Richteramt und die Büttel-Tätigkeit geben wird, müssen wir selektieren. Erst wenn wir wissen, dass wir eine gesunde Mischung von „Häuptlingen und Indianern“ bekommen, erhalten alle Interessenten für die höheren Weihen von uns eine Nachricht, sich verbindlich anzumelden. Ich bitte dringend darum, sich bei den Wünschen um begehrte Rollen sehr zeitig bei mir zu melden (donpascual@aol.com)

Passive Damen und Herren können sich natürlich nicht nur als Angeklagte anmelden, sondern auch unabhängig davon Wünsche bezüglich anderer Rollen äußern.

Es gibt dieses Mal mindestens eine, aber wahrscheinlich mehrere Richterinnen für die Herren der Schöpfung. Richterin Birgit hat sich zuerst gemeldet, von einer weitere Interessentin brauche ich noch die Meldung. Aber es gelten ja die neuen Regeln. Jede Dame und jeder Herr, die sich das zutrauen, dürfen sich melden. Aber bitte! Das ist kein Jux! Man sollte sich gut überlegen, ob man verbal gut und schnell genug ist, aufmüpfigen Angeklagten Paroli zu bieten. 

Weitere Neuigkeiten:

Nach dem Gerichtshof und dem Abendbrot wird in der Regel noch privat gespielt. Wir wollen allen Fans der kurzen Röckchen am Abend ein improvisiertes Schulspiel anbieten. Wer Lust am Leeramt hat, meldet sich bitte bei mir. Es muss nicht unbedingt sehr akademisch zugehen. Die Schülerinnen und Schüler sollten lediglich ein Kostüm mitbringen. Es ist eine gute Chance für alle, die noch nicht genug hatten!!

Es haben sich zwei Spankos bei mir gemeldet, die ich über ihren internationalen Blog schon lange kenne, aber nie getroffen habe. Sie haben eigene Clips ins Netz gestellt, mehrere Videos bei Pandora Blake (www.dreamsofspanking.com) gedreht und auch Gastrollen bei Lupus Pictures und Mood Pictures gehabt. Kaelah und Ludwig (www.rohrstockpalast.blogspot,de) haben sich bei mir gemeldet und wollen kommen. Ich hoffe, es klappt. Kaelah könnte sich als Gast-Richterin betätigen und Ludwig wäre ein sehr kompetenter Büttel.

Also, es ist angerichtet! Nun müsst Ihr Euch nur noch einen Ruck geben – wir warten gespannt auf Eure Mails an mich wegen der neuen Rollenverteilung (donpascual@aol.com) und eure Anmeldung bei Randy (www.randy-events.de). Unter dem Tab für den Gerichtshof gibt es ein Link zur Buchung, oder Ihr geht gleich zur Buchung.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Das „Ross“ ist geschlossen. Ich habe eine Liste von Hotels in der Region mit Anfahrtsrouten.
Ist alles sehr schnell zu erreichen. Wer die Liste haben will, bitte eine Mail an mich.


Vor den schnell verstreichenden letzten 14 Tagen bis zum Anmeldeende noch schnell ein Bild unserer neuen Errungenschaft, einer für uns angefertigten Halsgeige.


Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Euch Law-and-Order Menschen :-))).

Sonntag, 2. August 2015

Domestic Discipline in Feuchtwangen

Am letzten Juli Wochenende veranstaltete Randy eine “Domestic Spanking” Party bei Mistress Petra.
Um die 30 Leute aus der Spanking Szene waren gekommen, und es ging gleich zur Sache:

Kristall und seine Frau Sissi demonstrierten - politisch korrekt als Retro-Show aus den Fünfzigern - wie früher Ehemänner die Marotten ihrer Angetrauten kuriert haben. Neben der immer wirksamen Hand wegen überborderder Kaufwut im Versandhandel kamen auch Kochlöffel und Teppichklopfer wegen diverser Nachässigkeiten im Haushalt zum Einsatz auf den “Nackten”.
Später musste die nicht sehr kleinlaute Ehefrau auch noch in meiner ehemaligen Privatschule, die von Randy zu einer Schule für Erwachsenenerziehung umgewandelt wurde, antreten, um von Randy und mir nachhaltig von ihren Fehlern kuriert zu werden. Leider misslang das Projekt; sie verabschiedete sich nach längerer “Behandlung” mit diversen Instrumenten mit einem “war nett bei Euch Jungs”. Offenbar muss Randy noch an seiner Geschäftsausstattung arbeiten. Aber vielleicht hat er auch drauf spekuliert, dass die kleine Frau von ihrem Mann noch einmal geschickt werden wird.
Auch sonst wurde in allen Räumen heftig gespielt. Nur die etlichen, passiven Herren fanden am Abend keine aktiven Damern. Dem Vernehmen nach wurden sie jedoch am nächsten Morgen von Petra “versorgt”
Insgesamt ein unterhalsamer Abend, der sicherlich von Zeit zu Zeit wiederholt werden sollte.

Donpascual

Montag, 27. Juli 2015

Anmelde Verfahren für den Gerichtshof

Bekannte haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Modalität der Anmeldung zum Gerichtshof wohl immer noch nicht allen Interessenten klar ist.

Die Anmeldung läuft ausschließlich über eine Menü auf der Webseite www.randy-events.de. Diese Seite ist online, und jede(r) kann sich sofort anmelden.

Die Unstimmigkeiten ergaben sich aus unserem Auswahlverfahren:

Insgesamt können wir bei Petra etwa 30 Personen betreuen (Passive, Gerichsthof-Personal, Begleiter der Passiven, Zuschauer). Diese Zahl erreichen wir nicht, wie die Erfahrung gezeigt hat.
Eine Einschränkung, die wohl nicht richtig kommuniziert wurde, entsteht aber durch die Zahl der Damen und Herren Angeklagte. An einem Nachmittag können wir maximal 12 Verfahren durchziehen, ehe es für alle in Stress ausartet. Am Abend wollen wir ja auch noch Zeit zum Reden und privaten Spiel haben.
Da wir schon immer, ohne große Werbeaktionen, eine ausreichende Zahl passiver Herren haben konnten, wollten wir dieses Mal den Damen den Vortritt lassen. In der Praxis heißt das, Damen können sich (inklusive Begleiter) jederzeit anmelden, aber angemeldete Herren kommen in der Reihenfolge ihrer Anmeldung auf eine Warteliste.
Sobald wir einen ausgewogenen Mix von Damen und Herren haben werden, erhalten alle (maximal 12) Angemeldeten, die wir zulassen können, eine Aufforderung, die Teilnahmegebühr zu bezahlen. Mit der Zahlung sind sie verbindlich  angemeldet. Wenn jemand später noch absagt, rückt jemand von der Warteliste nach.
Wir rechnen damit, etwa ab dritte Woche August für alle Angemeldeten verbindliche Zu- oder Absagen erteilen zu können.
Wie immer stehen Randy (www.randy-events.de) und ich (donpascual@aol.com) allen zur Verfügung, die diesbezüglich Fragen haben.

LG
Don

Sonntag, 12. Juli 2015

Buchungsformular für SGH VI online

Liebe Freunde des Spanking Gerichtshofes, es ist so weit. Randy hat das Buchungsformular für die Veranstaltung online gestellt.

Nach eingehenden Diskussionen haben wir uns entschlossen, die Anmeldung für den SGH ab sofort jedem/jeder Passiven, alleine oder mit Partner und natürlich allen interissierten Zuschauern freizustellen. Alle Buchungen werden in Reihenfolge des Buchungsdatums registriert.

Immer noch werden Damen Vorrang haben und die passiven Herren landen auf der Warteliste. Aber das Datum für die Zahlung der Teilnahmegebühr wird erst Mitte August sein. Alle, die gebucht haben und Mitte August ene Zahlungsaufforderung bekommen, sind verbindlich angemeldet, natürlich nachdem sie gezahlt haben.

Der eine oder andere mag sich fragen, warum wir solche Beschränkungen vornehmen müssen. Im Prinzip können wir bis zu 30 Interessierte mit Sitzgelegenheit und Verpflegung versorgen. Aber unsere Richter können nur maximal 12 Angeklagte an einem Nachmittag aburteilen. Außerdem sollen die Richter ja auch Spaß an der Sache haben. Hektik und Stress sind da kontraproduktiv. Da ich weiß, dass passive Herren noch nie eine spezielle Einladung brauchten, muss ich sehr intensiv und vorrangig um die Teilnahme von Damen werben, da das Geschlechterverhältnis etwas aus der Balance geraten ist.

Ich betone noch einmal, dass ich mir möglichst viele passive Damen wünsche.  Nachdem wir wissen, wieviele weibliche Angeklagte wir haben werden, kommen die Herren zum Zuge. Aber auch wenn der SGH weitgehend eine Männerveranstaltung bleiben sollte, werden einige Damen dabei sein, die sich schon immer den Spaß nicht entgehen ließen. Ganz sicher werden sich unere Büttelinnen Erika und Natalia mit großem Vergnügen der willigen Hinterteile annehmen.

Randy hat sich kurzfristig bereit erklärt, am Vorabend des SGH eine Naughty-Boys-Party zu veranstalten. Vielleicht sind bei den aktiven Mädels auch einige Switcherinnen dabei, die sich einen Rollenwechsel gut vorstellen können. Ich spekuliere da ein wenig, denn Kopf-an-Kopf Veranstaltungen waren schon immer erfolgreicher als einzelne Events.


Donnerstag, 2. Juli 2015

Der SGH tagt wieder


In diesen Tagen wird Randy den Ticket Shop für den  

6. Spanking Gerichtshof 

öffnen. Nach einigem Zögern und viel Zureden von Liebhabern dieser Veranstaltung habe ich mich entschlossen, das Event nach kurzer Pause weiterzuführen. Die Einladung richtet sich wie ursprünglich an passive Damen und Herren aus der Spanking Szene; S/M Praktiken wird es nicht mehr geben.

Alle Kalender sind aktuell, Termin ist der 10. Oktober 2015.

Für diejenigen, die neu in der Szene sind: Der Spanking Gerichthof, kurz SGH, ist zumindest im Umfeld der hiesigen Foren das einzige öffentliche Spiel dieser Art. Passive Damen und Herren denken sich ein Vergehen aus, für das sie bestraft werden wollen. Natürlich kann man auch reale Verfehlungen anzeigen. Möglicherweise tragen einige unter ihnen schon lange eine Last mit sich herum, die ihr Gewissen plagt. Dafür bekommen sie beim SGH nun endlich die angemessene und vielleicht erwartete (?) Absolution!

Nach der Anmeldung bei Randy (www.randy-events.de) schicken sie die Fakten für eine Anklage an den SGH. Vor dem Richter, oder der Richterin, werden sie befragt und in mehr oder minder langem Rollenspiel - das hängt von ihren verbalen Fähigkeiten ab, oder auch von ihrem Partner, der vor Gericht als Zeuge oder Ankläger auftreten darf – verurteilt, nicht zu Knast oder Geldstrafe, sondern zu einer Sitzung über dem Bock. Es gibt Hiebe auf den nackten Po. Strafverschärfend kann es auch zum Ecke-Stehen mit einer Halsgeige kommen. Die ist gerade in Arbeit.

Abgesehen davon, dass jemand den Kick erleben will, selber öffentlich mit Ritual bestraft zu werden, kann man auch einfach das Bedürfnis haben, das Kopfkino einmal richtig auf Trab zu bringen und meldet sich als Zuschauer an. Was auch immer die Motive sind, niemand muss sie offen legen. Es gibt ein Vergehen, ein Verfahren und eine körperliche Strafe, fertig! Natürlich lebt die Veranstaltung von der Interaktion Richter-Angeklagter und auch von der Reaktion, wenn der Büttel oder die Büttelin den Po für die nicht mehr aufschiebbare Exekution frei legt. Die Büttel lieben den Dialog mit den Verurteilten! Aber keine Angst! Jeder bekommt nur, was er aushalten kann. Entweder wissen wir das schon, weil wir viele „alte Kunden“ haben, oder es wird eine Absprache geben, wenn jemand neu bzw. unerfahren ist.

In der Vergangenheit hat sich die Balance zwischen teilnehmenden Damen und Herren leider in Richtung Herren verschoben. Wir bitten daher sehr herzlich passive Damen unter ihnen darum, dem Gerichtshof einen Besuch abzustatten. Daher werden zunächst nur die Anmeldungen von passiven Damen bzw. Paaren mit passiver Dame zugelassen und Zuschauer.

Später kommen auch die passiven Herren zum Zuge. Wir werden das rechtzeitig ankündigen.

Noch eine Bitte: Wenn sie sich entschließen, zum SGH zu kommen, schreiben sie bitte im Forum ein paar Zeilen. Wir begrüßen jede Art von Werbung, vor allem, wenn sich Damen zu Wort melden.

Mehr Details unten auf dieser Seite

Dienstag, 26. Mai 2015

Sehr verehrte passive Damen

Es soll sie doch geben, passive Damen und Switcherinnen, oder irre ich mich? Sie wären keine modebewussten Frauen, wenn sie nicht einmal ganz neugierig auf unsere modischen Roben im zeitlosen „Orange Design“ wären? Es geht ja nicht gleich in die Todeszelle, sondern auf einen im Retro Look wunderschön gearbeiteten Bock, der zum Tänzchen mit dem Stöckchen geradezu einlädt.

Bei uns im Spanking Gerichtshof  können sie diese Erfahrung machen. In diesem Herbst, genau genommen am 10.Oktober, gibt es eine Neuauflage, die insgesamt 6. dieses Events für Leute mit besonderen Ansprüchen. Dieses Mal ist „Ladies Tag“!

Wir widmen diesen Tag exklusiv den passiven Damen, die bisher viel zu spärlich teilgenommen haben, obwohl es mit einer Ausnahme keine Beschwerden speziell von Damen gegeben hat. Die Herren landen dieses Mal samt und sonders auf einer Warteliste, bis wir mindestens 50% Anmeldungen oder mehr von Damen haben. Sie, meine Damen, können sich jederzeit bei mir melden, mit mir offene Fragen klären und erhalten garantiert eine Zusage. Die passiven Männer müssen dieses Mal warten.

Warum scheint es offensichtlich Probleme für Damen zu geben, am Gerichtshof  teilzunehmen?  Das geht mir nicht aus dem Kopf. Vergleichen wir einmal gut besuchte öffentliche Events mit ähnlichen Angeboten, wie z.B. das stets populäre Internat mit dem Gerichtshof.

Haue gibt es beim Gerichtshof nicht schlimmere als bei jedem beliebigen Internat. Dabei ist man sogar beim Internat der Willkür von ungerechten Lehrern deutlich ausgeliefert. Bei einer Gerichtsverhandlung steht dagegen von Anfang an fest, wegen welcher Verfehlung man angeklagt wird – und das nur einmal. Keine „Ehrenrunden“ zum Rektor oder Intrigen unter Mitschülern, für die man (mitgefangen und mitgehangen) außer der Reihe leiden muss.

Auch eine gewisse Demütigung bleibt einem beim Internat nicht erspart, wenn man vor versammelter Mannschaft „übergelegt“ und das Röckchen hochgeschlagen wird. Die Zahl der Zuschauer ist unter Umständen sogar größer als beim Gerichtshof.

 Schläge auf den „Nackten“ sind beim Gerichtshof zwar durchaus üblich, aber nicht obligat. Verurteilte dürfen immer String oder Höschen anbehalten. Auch kann ein Verurteilter die Bestrafung unter vier Augen durch den Büttel verlangen. Aber das hat es erst einmal gegeben. Dennoch, Privatsphäre kann durchaus so gehandhabt werden, wie im Rektorat eines Internats.

Beide Events sind also absolut vergleichbar. Warum dann diese Zurückhaltung bei den passiven Damen beim Gerichtshof und nicht beim Schulspiel? Die Herren kennen da keinen Unterschied.

Wir wissen natürlich alle um das berühmte „Kopfkino“. Warum ein Schulbetrieb dieses Kopfkino intensiver „anwirft“ als der Gerichtshof, kann ich aber ebenfalls nicht so recht nachvollziehen. Klar kann man sich beim Trip über den Bock im Internat viel aus vergangenen Schultagen vorstellen, von dem der „Lehrer“ absolut nichts mitbekommt; aber was ist mit den ungezählten Missetaten außerhalb der Schule, wegen derer man nie erwischt wurde?

Kein Leben läuft ohne Vergehen ab, für die man als Kind nicht einen ordentlichen Hintern voll verdient hätte, aber leider hatte man nicht den Mut, diese bei den Eltern selber zu gestehen, oder als gar als Erwachsene bei der Polizei anzuzeigen. Was war z.B. mit diesem vermaledeiten Ladendiebstahl, der aus der Kindheit immer wieder aus dem Unterbewusstsein auftaucht? Bei uns droht kein Gefängnis, sondern nur ein Paar geröteter Bäckchen! Es bietet sich doch regelrecht an, das Gewissen von Altschulden zu entlasten, wenn der Preis nur wenige Minuten über dem Bock beträgt.

Man muss ja keine verspäteten, echten Bekenntnisse anbieten, die einem eher peinlich sind. Aber im Kopf können, ganz ähnlich wie früher in der Schule, Erlebnisse vor dem inneren Auge abrollen, für die man sozusagen Absolution erhält, auch wenn die vordergründige Beschuldigung vor dem Gerichtshof ein lapidares Verkehrsdelikt sein mag. Doch innerlich hat man endlich die Tafel geputzt.

Denken sie einmal nach, meine Damen, ob der Spanking Gerichtshof nicht ein sehr geeignetes Forum wäre, „alte Schulden“ zu begleichen und ganz tief im Inneren zu bereuen, was man sich oder anderen angetan hat.

Ich hoffe auf ihre Reaktionen, meine Damen – und auf ihre Anmeldungen! Gerne können wir Details bei donpascual@aol.com diskutieren

Donnerstag, 26. März 2015

Bitte nicht das!

Wenn die vor wenigen Stunden verkündeten Untersuchungserkenntnisse des Voice Recorders vom abgestürzten German Wings Flieger  wirklich der Wahrheit entsprechen, muss wohl die Geschichte, wie auch die Dimension des so genannten erweiterten Selbstmordes völlig neu geschrieben werden.

Wir kennen natürlich die vielen schlimmen Selbsttötungen, bei denen zutiefst depressive, verstörte und verzweifelte Menschen in Kauf nahmen, dass unschuldige Unbeteiligte zu Schaden kamen, oder es sogar ganz bewusst darauf anlegten, andere "mitzunehmen". Aber die Dimension solcher Suizide war meist „nur“ auf wenige, zusätzlich ausgelöschte Leben begrenzt. Schlimm genug!

Doch was musste im Kopf eines Menschen vorgehen, der ein ganzes Flugzeug voll Menschen mit in den Tod nahm? Selbst der Wert des zerstörten Flugzeugs erscheint dabei nebensächlich.

Man muss sich ja klar machen, dass Berufspiloten vor der Ausbildung bewusst den gründlichsten Tests unterworfen werden, die man sich ausdenken konnte und kann, um Belastbarkeit, Stressresistenz, ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und Disziplin festzustellen. Die Stabilität solcher Menschen wird mindestens gleichrangig mit ihren sonstigen vielfachen Fähigkeiten eingestuft, selbstverständlich auch einschließlich regelmäßiger Untersuchungen ihrer körperlichen Gesundheit.

Was muss in einem so sorgfältig ausgesuchten und aufs aufwendigste ausgebildeten Menschen vorgehen, um solch eine Tat zu begehen? Wohlgemerkt: es gab keine Stresssituation, keinen Notfall, sondern es handelte sich um eine kühl kalkulierte, an Grausamkeit nicht mehr zu überbietende Tat! Er wußte, was in 150 Menschen vorgehen würde, wenn ihnen erst einmal klar sein würde, sie würden sterben. Offenbar hat der Voice Recorder auch das aufgezeichnet. Auch dass es kein Ende im Sturzflug oder unter Hypoxie war, sondern ein bewußt in die Länge gezogenes, langsames Sterben bei vollem Bewußtsein

Wie oft hat es schon technisches Versagen von Flugzeugen gegeben – vor allem im militärischen Bereich – bei dem der verantwortliche Pilot eher sein Leben geopfert hat, als auszusteigen und seinen Flieger auf bewohntes Gebiet stürzen zu lassen. Diese Einstellung entspricht der mentalen Kraft und dem Mut, die ein Pilot haben muss. Da sind Berufspilot und Soldat absolut gleich einzustufen.

Reicht es für solch eine Tat, z.B. todkrank zu sein und das zu wissen, einer nicht wirklich adäquat beschreibbaren privaten Katastrophe entgegen zu sehen oder entsetzlichen persönlichen Verlust zu erlitten zu haben, um ein ganzes Flugzeug voller Menschen zu vernichten, von denen jeder noch Sehnsüchte, Ziele, Freunde, Verwandte hatte, eben ein ganzes erfülltes Leben? Warum mussten so viele Menschen für etwas büßen, mit dem sie absolut nichts zu tun hatten?

Ich glaube, man kann sich die Beweggründe gar nicht ausdenken, man kann das auch nicht erfinden, was solch eine grausame Entscheidung auslösen könnte – es sei denn, die Seuche unserer Zeit hat seit dem Exzess vom 09.11. nun auch schon solche Menschen vereinnahmt, die gegen dieses Gift immun sein sollten. Was dagegen zu tun wäre, kann ich mir nicht einmal vorstellen.

Gerade ging mir durch den Kopf, was ein offenbar psychisch nicht mehr stabiler Vladimir Putin tun würde, sollte er endgültig ausrasten, warum auch immer!

Montag, 16. März 2015

Der erste Stammtisch im neuen Jahr

Am 8. April, also kurz nach Ostern, treffen sich die Spanker der Region um München wieder einmal in ihrem Stammlokal - das darf man nun doch schon so nennen - dem Hirschgarten in München.

Es gibt dort einen (fast) verschwiegenen Nebenraum, in dem Gespräche offen geführt werden können. Entsprechende Hemmungen sind im Laufe der Zeit unter Beihilfe diskreter (?) Kellner beinahe völlig abgebaut worden. Es kann also jeder kommen, auch diejenigen, die sich immer noch scheuen, sich in einem öffentlichen Lokal zu outen.

Obwohl sich die Stammgäste natürlich kennen, werden Neulinge immer gerne "integriert". Wir freuen uns auf Euch.

Noch ein Wort zum SGH VI.

Die Mails sind verschickt, der Termin steht, und die Uhr tickt. Natürlich ist noch viel Zeit bis zum 10. Oktober, aber ich möchte vor allem die Damenwelt ganz speziell ansprechen. Das Event gewinnt erst durch die Teilnahme einer ausgewogenen Mischung aus Damen und Herren. Das geben selbst jene Herren zu, die hauptsächlich dorthin kommen, den eigenen Allerwertesten auf Temperatur bringen zu lassen, natürlich von attraktiven, fast zurückhaltend aussehenden Damen, die aber richtig hauen können und das mit strahlendem Lächeln.

Für die Damen haben wir natürlich einige junge Herren, die es sich nicht nehmen lassen, wohlgeformten weiblichen Rundungen jene Art von Aufmerksamkeit zu schenken, die die Inhaberinnen zu Recht erwarten können.

Die richtige Mischung aus Teilnehmerrinnen und Teilnehmern ist zwar äußerst wichtig, ein besonderes Anliegen ist uns jedoch die Suche nach einer Richterin! Unser traditionell wohlwollender Richter Kristall, dessen Valentinesken Urteile fast legendär sind, ist im Augenblick alleine. Er benötigt dringend Hilfe. Und das soll nach unserer festen Absicht eine Frau sein.

Meine Damen, wenn sie selbstbewußt und redegewandt sind, außerdem ein wenig dominant, haben sie schon alle Voraussetzungen in sich vereinigt, es fehlt nur der Entschluss, es den arroganten Kerls einmal so richtig zu besorgen. Die freuen sich zwar mächtig, nach dem lästigen Pflichtbesuch vor dem Richtertisch ihre Hinterteile strengen Damen zu überantworten, aber es wäre doch zu schön, wenn sie zuerst einer ebenso strengen Dame ins Auge blicken müssten, um dann kleinlaut und verbal abgewatscht den Nackten frei machen zu müssen!!

Ich kenne einige Spankerinnen, denen ich diese Rolle zutrauen würde, möchte aber erst werberisch aktiv werden, wenn sie nicht von sich aus auf mich zukommen. Nur Mut!

Interessenten am SGH, denen die Entfernung zu uns in den Süden zu groß ist, können wir wahrscheinlich ab 2016 einen SGH im BEDO Sudio, Dortmund, schmackhaft machen. Im Augenblick denke ich auch daran, mich mit Randy (www.yora-events.de) zusammen zu tun, um im Anschluss an den SGH etwas gemeinsam zu veranstalten, da sich die Teilnahme an zwei Events eher lohnt.

Und immer noch in der Nachdenkphase ist eine zweite, völlig neue Veranstaltung. Nachdem das Spanking-Schach durchgefallen ist, sinne ich über eine Veranstaltung nach, die eineseits Randy nicht ins  Kerngeschäft funkt, andererseits aber dennoch dieses ewig aktuelle Thema der Schule aufgreift, nur ganz anders als die Internate. Leider (für mich) wäre das ein nicht einfach zu organisierendes  und mit relativ viel Aufwand verbundenes Event. Daher habe ich mich noch nicht entschieden. Eines ist aber klar, die Thematik wird sich fast exklusiv an Damen richten.

Nun aber euch allen ein schönes Osterfest, falls ich mich vorher nicht noch einmal melde.




Dienstag, 10. März 2015

SGH VI - Revival Versuch



Ehe ich zum SGH komme, noch ein kurzer Hinweis auf die Aktivitäten von Yoko und Randy:

Alle Veranstaltungen sind im Kalender beschrieben. Hier nur ein kurzer Blick auf die nächsten drei Termine am 20. und 21. März. Es beginnt am 20. März ab 20:00 mit McPain im BEDO Sudio, Dortmund, eine Spieleparty für jedermann. Fortgesetzt wird der Spaß am 21.3. um 16:00 mit dem FemDom Zirkel im Bedo Studio und daran anschließend die CFNM Party ab 20:00. Bitte informiert euch hier im Kalender oder in den diversen Foren der Spanking Seiten und natürlich bei www.yora-events.de.

Doch nun zu unserem Kerngeschäft, dem SGH. Nach dem Eklat beim SGH V im vergangenen Herbst, habe ich den Gerichtshof für beerdigt erklärt. Aber man weiß ja, dass Totgesagte länger leben. Sicherlich hatten wir diesen Gerichtshof mit seinem SM-basierten Ableger zu knapp anmoderiert. Dann kamen auch noch etliche Teilnehmer zu spät. Gerade unter den Zuschauern fehlte daher einiges an Hintergrund-Information. Obwohl die Akteure natürlich von Anfang an eingebunden waren,  kam es wegen der Hektik auch unter diesen zu einer Non-Consent Situation. Wir hatten uns zeitlich eben zu sehr unter Druck gesetzt. Dafür musste ich natürlich die Verantwortung übernehmen.

Allerdings gab es mehrheitlich Kopfschütteln, sowohl über die vereinzelte Zuschauerreaktion, als auch über meine eigene Entscheidung. Allgemeine Meinung der restlichen Teilnehmer: „das war doch eine tolle Veranstaltung“!

Die Lektion aus diesem Fiasko, falls man es so betrachten möchte, war recht einfach: wenn man Spanker mit realem close-up BDSM konfrontiert, kann das ins Auge gehen. Das bedeutet aber nicht, dass man eine über die Jahre recht erfolgreiche Veranstaltung insgesamt kippen muss, wenn es mal ein Problem gibt. Das hatte ich nicht bedacht. Eine etwas voreilige Entscheidung.

Nachdem ein Winter vergangen ist, Richter Kristall und ich über mögliche Szenarien für einen Neubeginn nachgedacht haben, wollen wir einen neuen Anlauf wagen. Wie beim allerersten Mal haben wir keine Idee, ob ein Revival möglich ist, ob uns Heckenschützen unter Feuer nehmen werden,  oder ob sich niemand meldet. Es ist uns egal. Es werden sich garantiert einige Leute anmelden, und wir werden miteinander auf jeden Fall einen netten Nachmittag verbringen.

Als primärer Termin steht der 10. Oktober 2015 fest. Doch noch haben wir nicht alle Rückmeldungen. Sollte jemand mit dem 10.10. gewaltige Probleme haben, können wir auch über den 19.09. nachdenken, aber eher ungern.

Location sind wieder die Räume bei Mistress Petra. Ich hoffe inständig auf entweder warmes Wetter oder alternativ eine funktionierende Heizung J.

Künftig wird es jedoch alternierend auch einen Gerichtshof im BEDO Studio in Dortmund geben. Eine dritte Option könnte es ebenfalls in der Region Feuchtwangen geben, aber das ist im Augenblick Spekulation.

Beginn wird wieder am Mittag sein. Jeder sollte so frühzeitig dort sein, dass er/sie gegessen hat, wenn wir beginnen. Es wird nicht mehr als maximal 10 Verhandlungen geben. Wenn man für eine Verhandlung mit Bestrafung insgesamt 30 Minuten ansetzt, ist das gerade recht. Wir wollen nicht mehr die hektischen Gewaltakte früherer Sitzungen wiederholen.

Da Richter Kristall im Augenblick alleine präsidiert, benötigen wir einen zweiten „Juristen“. Dieses Mal soll es eine Richterin sein. In der Vergangenheit hat mati das einmal probiert, aber es war ganz einfach nicht „ihr Ding“. Dennoch würde das  bei unserer „Herrenquote“ sehr gut in die Landschaft passen. Sollen sich doch diese Kerls nicht nur von jungen Damen rückwärtig versorgen lassen, sondern auch mutig genug sein, sich die Strafe vorne von einer Dame abzuholen! J Ich möchte hier nicht öffentlich Vorschläge machen, das muss wachsen. Gott sei Dank muss die Betreffende ja nicht vorher Jura studiert haben. Sollte sich jemand berufen fühlen, dieses hohe Amt auszuüben, nur zu! Bitte bei mir melden.

Ein Dauerbrenner ist die Quote. Wir wollen ganz einfach nicht ein Ableger von Randys „Bad-Boys-Party“ sein. Das macht der besser als wir. Aber das ist leichter gesagt als realisiert. Dieses Mal setzen wir wieder einmal auf passive Damen und Paare mit einer passiven Sub. Vorteil ist die Einladung an alle, die zuschauen möchten, also auch an die Partner passiver Damen. Bei der Anmeldung kommen alle passiven Herren auf die Warteliste. Die Damen haben jederzeit Vortritt. Ab 5 angemeldete Damen, werden wir auch Herren zulassen – in der Reihenfolge ihrer Anmeldungen. Dieses Vorgehen darf man bitte nicht als Diskriminierung sehen. Wir wollen ganz schlicht eine möglichst ausgewogene Veranstaltung organisieren.

Strafen werden wie bisher auf den nackten Po ausgeteilt. Wir werden tunlichst jeden Anflug von SM vermeiden, aber der SGH ist keine Veranstaltung für Weicheier und Warmduscher!
Es wird die klassischen Toys geben, Rohrstock (ich habe einige prächtige Exemplare in England gekauft J.), Tawse, Martinets, Ruten usw. Extreme Züchtigungsmittel wie z.B. Ochsenziemer u.ä. werden wir nicht einsetzen. Doch ich garantiere – unsere Büttel teilen keine Liebkosungen aus!

Randy wird die Veranstaltung ab August auf seiner Seite haben. Voranmeldungen nehme ich nicht an.

Bis Ende September müssen Anklagen eingereicht werden, wie wir das auch früher immer gehandhabt haben.

Im unteren Teil dieses Blogs wird es wieder aktuelle Informationen geben. Es lohnt sich also, gelegentlich hier vorbei zu schauen.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Schachmatt

Nachdem ich meine Leser schon auf Spanking-Schach eingestimmt hatte, habe ich meine Mitstreiter jedoch nicht überzeugen können.
Zwar halten sie ein Spanking-Spiel für durchaus interessant, aber eher auf der Linie von „Mensch ärgere dich nicht“. Das ist mir aber zu banal. Auf jeden Fall bin ich froh, diesen Weg der Abstimmung gewählt zu haben. Da bleibt mir zumindest einiges an Arbeit erspart.
Wie geht es nun weiter?
Es hat sich niemand gefunden, der den Gerichtshof übernehmen will. Unser Richter Kristall hat sich aber einige Gedanken gemacht und möchte weiterhin mitmachen. Ich denke, wir werden im Herbst den SGH VI in leicht veränderter – man könnte auch sagen entschärfter – Form veranstalten. In erster Linie geht es darum, mehr weibliche Passive anzusprechen. Daher müssen wir etwas sanfter mit den Hinterteilen umgehen. Terminlich muss sich das außerhalb der Sommerferien und vor der einsetzenden kalten Jahreszeit abspielen. Das wären also zweite Hälfte September und erste Hälfte Oktober.
Wer Lust auf dieses Event haben sollte, kann ja einmal in den Kalender schauen und mir mitteilen, wann es nicht geht. Das gilt natürlich in erster Linie für die aktiven Mitspieler, die männlichen und weiblichen Büttel, den Richter Kristall und selbstverständlich für die passiven Teilnehmer.
Es könnte zum ersten Mal als Location das Bedo Studio (Dortmunt) in Frage kommen, also eine etwas weitere Fahrt für die Südlichter. Mag sein, dass einige das nicht schaffen können, aber dafür locken wir vielleicht etliche Nordlichter an. Eine von Kristalls Vorstellungen sind alternierende Veranstaltungen im Süden und im Westen.
Nach den sehr voneinander abweichenden Reaktionen auf den SGH V habe ich mein Engagement in den Foren erst einmal beendet. Ich hatte keine Lust, mich mit der „habe ich ja immer schon gesagt“ Fraktion zu langweilen. Sobald wir aber einen belastbaren Termin für den Herbst haben, werde ich mich wieder zu Wort melden, die Kalender füttern und auch im Blog regelmäßig posten. Bis dahin wünsche ich allen ein erfolgreiches, harmonisches, konfliktfreies Jahr 2015 und einen regelmäßig warmen Hintern, von wem auch immer das erwünscht ist.