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SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Stratege (6)

Der war völlig überrascht, als er noch am  Abend zur Wache mitgenommen wurde. Aber auch er leistete keinen Widerstand.
Mit dem immer noch schniefenden Jonas konfrontiert, leugnete er nicht. Aber er blieb bei seiner Einlassung, er hätte den Jonas zu einer ordentlichen Gaudi animiert. Man hätte zusammen Spaß haben wollen.
“Wer hat die Facebook Einträge und das Video gemacht?”
Schweigen.
“Keiner von Euch?”
Immer noch Schweigen.
“Gut, wie Ihr wollt. Ihr seid unter Arrest. Eure Eltern werde ich benachrichtigen. Morgen früh bringe ich Euch in die Stadt.”
Der Bluff wirkte. Beide kannten ihre Rechte nicht und glaubten, nun ins Gefängnis zu müssen.
Das wirkte sogar bei dem hart gesottenen Anton. Es war klar, dass es nur noch eines kleinen Anstoßes bedurfte, um die Schleusen zu öffnen.
“Wie viel Geld hast Du von Matzenbach bekommen?”
“Tausend”, schoss es heraus, ehe er begriff, dass es nun keine Basis für Rückzugsgefechte gab.
“Was hat er dafür verlangt?”
“Wir sollten diese Frauen überfallen, züchtigen und verschwinden. Alles weitere würde er tun.”
“Er war dabei und hat die Videos gemacht?”
“Ja”
“Wir machen nun ein Protokoll mit Euren Aussagen.”
Das ausführliche Protokoll nahm doch einige Zeit in Anspruch. Aber Mannhold war es wichtig, stimmige Aussagen zu fixieren, um den Bürgermeister an die Wand nageln zu können. Sie waren alle ziemlich müde und es war den jungen Leuten ziemlich egal, wo sie schliefen, zu Hause oder in einer Zelle.
Der Polizist war mit sich trotz seines Übergriffes, für den es ja keinen Zeugen gab, sehr zufrieden und beschloss, am kommenden Tag den Bürgermeister zu konfrontieren. Aber ihm fehlten die wichtigen Informationen zu einem Motiv. Was hatte der gewitzte Matzenbach vor?
Plötzlich erinnerte er sich an den alten Prechtel und seinen Begleiter. War das am Ende kein Banker?
Ehe er am nächsten Morgen zu Matzenbach ging, klingelte er den “Hirschen”-Wirt heraus. Der hatte zwar gerade seiner Frau den Nackten versohlt, woran sie offenbar zunehmend Gefallen fand, aber beantwortete dem Polizisten bereitwillig dessen Fragen, nachdem er hastig in eine Hose geschlüpft war.
“Du hast doch ziemlich regelmäßig Gäste über Nacht. Meistens Vertreter. Sind da auch auffallend gut gekleidete darunter?”
“Nur einer, der regelmäßig hier ist, aber nur am Tag.”
“Also kein Melderegister?”
“Warte mal, er hat einmal übernachten wollen und ist dann doch abgereist, aber ich habe einen Eintrag.”
Der Zapfengruber suchte in einer Schublade nach Belegen und fand einen, auf dem ein Mann mit Namen Fischer aus München eingetragen war, sogar mit voller Adresse.
Der Franki hatte eine gute Ausbildung hinter sich. Obwohl er hier keine Aufgaben hatte, die einen intelligenten Beamten fordern konnten, Instinkt und gutes Gedächtnis ließen ihn schlagartig aus dem Dornröschenschlaf erwachen.
Der gute Herr Dorf Vorsteher konnte noch etwas warten; zunächst wollen wir wissen, wer dieser Fischer ist.
Es dauerte nicht einmal eine halbe Stunde, ehe der Herr Fischer als ein hochrangiger Angestellter der Agrar-Entwicklungsgesellschaft (AWG) identifiziert wurde. Als ihn Mannhold anrief, um eine Nachricht von einem Herrn Matzenbach zu übermitteln, war er dämlich genug,  diese annehmen zu wollen. Leider gab es dann eine Störung in der Leitung.
Mannhold konnte sich als Vertreter des Gesetzes ja nicht über dieses hinwegsetzen. Ihm reichte die Bestätigung der Verbindung zwischen den beiden Männern.
Nun noch eine kurze Recherche im Internet, um die Geschäftsfelder der AWG zu checken, dann  überquerte er die Straße zum Haus des Bürgermeisters.
“Na mein Lieber, bist Du ein Stück weitergekommen? Das Video war ja eine heiße Kiste, hahaha!”
“Wie man es nimmt, es sind noch Fragen offen, aber man kann sich zumindest einen Reim machen.”
“Was willst Du denn da andeuten?” Der Ton des Vorstehers war plötzlich sehr scharf.
“Nun ja, da hat eine Firma namens AWG angefangen, Höfe in der Umgebung unseres Dorfes aufzukaufen. Die Inspektion in der Stadt hat bessere Möglichkeiten als ich hier und hat mir unter die Arme gegriffen. Es sieht so aus, als ob hier gezielt Land aufgekauft wird, um eine große, zusammen hängende Fläche zu schaffen. Denen fehlen eigentlich nur noch zwei Höfe, die der Oberhofer und der Hochrainer Familien, dann haben sie das Monopoly gewonnen.”
“Aber das müsste ich doch wissen, und was hat das mit diesen geprügelten Frauen zu tun?” Die Stimme des Dorf Oberhauptes klang nun ein wenig gepresst.
“Man muss schon ein wenig um die Ecke denken, um den Zusammenhang zu sehen. Selbst dann ist er sehr obskur, aber offensichtlich wahr.
Diese Firma muss niemandem sagen, was sie gekauft hat, sie ist auch bekannt dafür, dass sie Strohmänner benutzt, um Eigentumsverhältnisse zu verschleiern., z.B. bei den Prechters. Diskretion ist am Anfang solcher Geschäfte sehr wichtig, aber der Grundstückspreis ist noch viel wichtiger. Je größer ein Besitz ist, um so teurer wird es, ihn zu kaufen. Wenn man also befürchten muss, dass zwei Höfe in Kürze zusammenwachsen werden und überdies auch noch die schon erworbenen Flächen in zwei Stücke hackt, sinnt man darüber nach, wie man die Fusion verhindern kann, um leichter und billiger an die Grundstücke zu kommen.”
Matzenbach war in seinem Sessel förmlich zusammengesackt und auf seinem fahlen Gesicht tauchten Schweißperlen auf.
Fast gemütlich nahm der Polizist Maß für den Blattschuss.
“Wenn man z.B. eine Hochzeit verhindern will, geht das in der Regel ganz gut, wenn man die Verlobten auseinander bringt, zumindest solange, bis Fakten geschaffen sind, sozusagen “divide et impera” auf landwirtschaftlichen Imperien.”
Der Matzenbach Xaver schwitzte nun sehr deutlich und schnaufte wie eine Lokomotive.
“Das Protokoll, das der Anton gestern auf dem Revier unterschrieben hat, zeigt sehr schön, wie man Jagdszenen in Niederbayern inszenieren kann. Was springt für Dich dabei heraus?”
Ächzend  versuchte der Dorf Vorsteher, sich aus seinem Sessel zu wuchten, aber ihm versagten die Beine.
“Es sollte doch nur eine Provision sein, niemand kommt ernsthaft zu Schaden.”
“Ich denke, die Konsequenzen für Rufmord, Nötigung und Anstiftung zur Körperverletzung  wird Dir ein Richter noch sehr ausführlich erklären, aber wozu die Angriffe auf Roswita Prechter und Marie Zapfengruber?”
“Ablenkungsmanöver, um die Stoßrichtung der Strategie zu verdunkeln,” seufzte der gescheiterte Stratege.”
“Na dann passe mal gut auf, Du Stratege, dass der Zapfengruber Thomas Dich nicht erwischt. Er wird Dich für Dein so genanntes Ablenkungsmanöver in die Tonne treten. Du kommst  besser mit. In der Stadt haben sie bequemere Zellen.
Ach, beinahe hätte ich die wichtigste Frage vergessen: Was hat die AWG eigentlich bei uns vor?”
“Na ja, die Landesregierung hat Fördergelder ausgelobt für die Erstellung von Biogasanlagen im industriellen Maßstab, also nicht bei einzelnen Bauern. Dazu braucht man riesige Flächen.”
“Und Du Stratege hast Dir eingebildet, Du könntest das in dieser Gegend durchziehen?”
“Wenn die AWG erst einmal die Flächen besitzt .....”
“Was glaubst Du, was mit Dir passiert, wenn das publik wird? Nachdem Dich die Leute aus dem Dorf gekickt haben, und die Presse die Sache in jeglicher denkbarer Weise ausgeschlachtet haben wird, kennen Dich in Deiner Partei nicht einmal mehr die Pförtner. Und dann kommt da noch die Sache mit den jungen Frauen! Mahlzeit Matzi!”

(Teil 7 folgt)

Dienstag, 2. Februar 2016

Der Stratege (5)

Der Zapfengruber sah keinen Grund, die Attacke auf seine Frau zu verheimlichen, zumal sie eine gute Ehe führten und keine Geheimnisse voreinander hatten. Das war im Dorf auch wohlbekannt. Also wusste innerhalb von Stunden jeder im Dorf, was passiert war und dass es eine Anzeige bei der Polizei geben würde.
Was er nicht erzählte, waren die Ereignisse der restlichen Nacht. Nachdem er seiner Marie den malträtierten Po ausgiebig und zärtlich eingecremt hatte, nahm er zum ersten Mal bewusst wahr, über welch exquisites Hinterteil diese verfügte. Auch bei ihr verursachten die liebevollen Berührungen schnell einen mächtigen erotischen Reiz. Kurz, sie vögelten sich die Seelen aus dem Leib; kein Gedanke an Schlaf.
Der Wachtmeister konnte einfach nicht glauben, dass sich diese Clique von jungen Männern wahllos an Frauen im Dorf vergreifen würden. Das passte nicht.
Aber auf Grund der offensichtlich eskalierenden  Situation sah er sich gezwungen, einen Bericht zu schreiben und seine vorgesetzte Dienststelle zu informieren. Er wurde umgehend ins Städtchen beordert und noch einmal eingehend befragt.
“Für die Kripo ist das einfach zu banal, zwar sehr exotisch, aber keine gefährliche Körperverletzung.” fasste der zuständige Kriminalrat seine Schlussfolgerungen zusammen. “Kein Motiv erkennbar, vielleicht irgendeine Intrige im Dorf, eine Eifersüchtelei, Rache für Seitensprünge, ich weiß nicht. Mannhold, wir sollten die Augen offen halten, aber keinen Aktionismus entwickeln. Ehe sich nicht etwas Dramatisches ereignet, warten wir ab, aber Sie halten mich bitte  auf dem Laufenden.”
Mannhold kam nicht oft in die Stadt und schlenderte gemütlich durch die Fußgängerzone. Sollte er ins Bistro gehen, um etwas zu essen? Nein besser zum “Löwen”, der hatte einen schönen Biergarten.
Es gab im Städtchen eine lokale Redaktion der überregionalen Zeitung. Dort hingen auch die Lokalausgaben für alle Städte des Landkreises aus.
Er überflog ein paar Artikel diagonal, ohne großes Interesse. Außer entlaufenen Hunden und Radfahrern, die angetrunken gegen Laternenpfähle gefahren waren, gab es nur unwesentlich wichtigere Nachrichten.
Im Feuilleton fand er einen großen Bericht über Biogasanlagen. Irgendwann würden die regenerativen Energien auch in seiner idyllischen Umgebung auftauchen, sinnierte er und widmete sich umgehend dem Sport. Dann steuerte er zügig auf den “Löwen”, eine kalte Radler-Maß und einen zünftigen Schweinsbraten zu.
Auf dem Weg dahin sah er den alten Prechter zusammen mit einem elegant gekleideten Herren aus der Filiale der Volksbank kommen.
‘Na ja, der Hof der Prechters könnte besser laufen, er müsste investieren, denn die Ertragslage unserer Bauern rechtfertigt durchaus Investitionen’ dachte er. Erst neulich hatte ihm das einer der Landwirte im Dorf  erzählt.
‘Schön, dass sie bei uns weder eine 18 Loch Golfanlage bauen müssen, noch ein super duper fünf Sterne Wellness-Hotel; der Region geht’s gut!’
Gegen Abend war er wieder im Dorf und beschloss, ein Bier trinken zu gehen. Dem Wirt erzählte er von seinem Besuch bei der Inspektion in der Stadt und der Entscheidung, noch kein Fass aufzumachen, aber im Dorf die Augen auf zu halten. Auch in seiner Gastwirtschaft solle Thomas ein wenig aufpassen, ob es ungewöhnliche Gespräche gäbe.
Der Wirt, dessen Eheleben in Windeseile um einige völlig neue Aktivitäten bereichert war, stimmte zu und versprach, ein wenig aufzupassen. Die Marie schien auch wieder problemlos sitzen zu können.
“Übrigens Thomas, weißt Du, ob der alte Prechter irgendwas plant?”
“Nö, der Hof ist gesund, könnte aber einen neuen Anstrich vertragen, wenn Du weißt, was ich meine,” zwinkerte er.
Unter der mächtigen Kastanie sassen die vier jungen Kerle, bei denen der Anton das Große Wort führte.
“Der hat neuerdings eine Menge Kohle,” sagte der Wirt beiläufig. “Er und der Jonas Reiter hocken ständig beieinander, fast unzertrennlich.”
Die Quelle des Reichtums kannte Mannhold natürlich, aber dass ihm der Komplize des Moosgruber Anton frei Haus geliefert werden würde, hatte er nicht erwartet. Es war Zeit das Feuer unter Antons Hintern zu schüren. Der äugte ohnehin viel zu oft in seine Richtung; einfach viel zu auffällig unauffällig.
Er fixierte die Jungs bewusst länger, als das ein Polizist und Nachbar routinemäßig macht, zahlte seine Zeche und verließ den Gasthof.

Draußen beschloss er, das Gebäude eine Weile zu beobachten. Vielleicht ergab sich ja was. Nach einer Weile kamen die jungen Männer aus der Schänke und trennten sich, um nach Hause zu gehen. Anton und Jonas gingen zusammen und begannen, sehr lebhaft zu reden. Der Polizist bekam Fetzen des Gesprächs zwischen den sich entfernenden Männern mit.
“Mensch, der hat keine Ahnung!” fing er auf. “Hätten das nicht .....” Der Rest war nicht mehr zu verstehen.
‘OK’ dachte Franki, ‘ die kaufe ich mir morgen.’
Das Bett mit der sexy Marga lockte doch viel mehr als der Drang, sich den Mann sofort vorzunehmen.

Am nächsten Morgen, schon früh  viel zu heiß und schweißtreibend, ging er zum Jonas statt zu Anton. Dessen Mutter öffnete die Türe.
“Das ist aber eine Überraschung, was verschafft mir die Ehre?”
“Ich hätte gerne ein paar Worte mit dem Jonas gesprochen.”
“Der ist unterwegs, soll ich ihm etwas ausrichten?”
“Nein, ist nicht so wichtig. Sagen sie ihm bitte einfach, er solle mal kurz bei mir rein schauen.”
Als Franki das Haus verließ, sah er den jungen Mann kommen, der sofort eilig in eine kleine Gasse einbog.
‘Der ist nervös und hat die Hosen voll’ lächelte der Wachtmeister in sich hinein.
‘Gut, da braucht’s nicht viel Druck. Den kriege ich noch heute klein.’
Geduldig beobachtete der Polizist die beiden Häuser. Nach einer Weile tauchte Jonas wieder auf und wirbelte erschrocken herum, als ihn Mannhold aus dem Schatten eines Baumes ansprach.
“Was wollen Sie von mir, ich habe nichts getan?”
“Ich habe doch nach nichts gefragt, “ kam es scharf zurück. “Komm bitte mit. Wir müssen reden.”
Jonas’ Widerstand war schon gebrochen, ehe sie die Wache erreichten. Es sprudelte aus ihm heraus. Im Prinzip war er ein guter Junge, den der Anton mehr oder minder gegen seinen Willen in dessen Aktionen einbezogen hatte, weil er eine zusätzliche Hand brauchte. Was tut man nicht alles aus Freundschaft? Außerdem war es aufregend, einen nackten Frauenarsch zu versohlen, gab er unumwunden zu.
“Wer war die dritte Frau?” fragte Franki, nachdem Jonas schon alle drei Überfälle gestanden hatte.
“Die Roswita Prechter.”
‘Wie hängt das zusammen’ fragte sich Mannhold?
“Das waren keine dummen Streiche, mein Freund. Was würdest Du sagen, wenn Dich jemand einfach übers Knie legen würde und Dir den Blanken versohlte?”
“Bitte sagen Sie nichts der Mama, die holt den Siebenstriemer,” stammelte er.
“Um so schlimmer, dass Du genau gewusst hast, was ihr den Frauen angetan habt!”
Mannhold wusste später nicht mehr, was ihn geritten hatte, als er sich den Teenager griff, Hose und Unterhose mit einem Ruck herunterzog und ihn über seine Knie warf. ‘Für ein männliches Wesen ein erstaunlich ästhetischer Hintern,’ schoss es ihm durch den Kopf, als der erste satte Klatscher einen deutlichen Abdruck seiner Hand auf der weißen Haut hinterließ.
Jonas jaulte schon nach dem dritten Hieb los und versuchte, von den Knien des Wachtmeisters zu rutschen, aber der nahm ihn in die Beinschere und prügelte ihn windelweich.
Als er den Jungen wieder auf die Beine stellte, heulte der wie ein Schlosshund, sein Hintern war feuerrot und seine eigene Hand brannte. Aber der Jungmann hatte seine Tracht akzeptiert ohne sich zu widersetzen. Offenbar war er von seiner Mama gut konditioniert.
“OK, ich muss Dich kurz einsperren und mir den Anton greifen, ehe Du ihn warnen kannst.”
Nachdem er den völlig gebrochenen jungen Mann in eine der Ausnüchterungszellen gesperrt hatte, machte er sich auf den Weg zu Anton.

(Teil 6 folgt)