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SGH und WGH (Details)

Die Events zum Abbau von Stress und Frust und zur Realisierung  unerfüllter Fantasien! Der SGH Die Idee des Spanking Gerichtshofes ...

Sonntag, 22. Oktober 2017

Der Ofen 

Wer fährt im Schritt von Loch zu Loch?
Es ist der Don, der traut sich noch!
Schlaglöcher links, rechts, geradeaus,
bald jedes Mal sieht’s schlechter aus!
Warum nur tut er sich das an,
was treibt ihn an, den alten Mann?

Er ist seit langem schon in Rente,
doch sein Ding ist‘s Ambiente
des SGH - zweimal im Jahr;
gerne nimmt er das noch wahr!
Nicht immer ist der Weg das Ziel,
hier lernt man das, doch hilft’s nicht viel.
Das Glashaus ist's, das zieht ihn an,
kein Krater stoppt den starken Drang.
Doch ein Feind viel stärker noch
droht dem Don mit hartem Joch:
Von unsrer Sonne ist bekannt,
vom Himmel ist sie dann verbannt
und meidet stets das Schwabenland,
just wenn der SGH verlangt,
man reise in das Fugger Land,
um Stock und Rute dort zu spüren,
wo strenges Regiment sie führen.

Laut Erfahrung vieler Jahre,
ist schönes Wetter Mangelware,
wenn der Richter drohend spricht,
mein Sohn, die Tat gehört sich nicht!
Man stäupe diesen wüsten Knaben
mit des Waldes schlanken Gaben;
und gleiches trifft in diesem Rahmen
die Hintern mancher frecher Damen.
So mal‘t sich aus der Donpascual,
den Tag sehr farbig - jedes Mal.
Die Illusion, sie war stets kurz,
pünktlich kam der Wettersturz.

War’s am Vortag noch recht warm,
am Abend gab es dann Alarm.
Pünktlich sagt‘ die Wetterkunde,
es regnet morgen junge Hunde.
Nun startet wieder banges Zagen,
schlägt Don und Randy auf den Magen.
Wieder werden sie sich sich fragen:
Können wir es wirklich wagen,
morgen Ärsche  zu entkleiden,
wenn Kälte rät, das zu vermeiden?
Denn kritisch sieht die Sache aus,
weil gläsern ist das ganze Haus,
und der Wärme schwachen Reste
strahlt nur aus die Schar der Gäste.

Mit des Geschickes dunklen Mächten,
ist kein ew’ger Bund zu flechten.
Dichterworte sind schon wichtig,
doch nicht immer völlig richtig.
Was er hat als Fakt besungen,
dem SGH ist es gelungen,
mit des Geschickes dunkler Macht,
zu flechten eine Art von Pakt.
Wer auch immer den verhandelt,
hat mit Mächten angebandelt,
die das Wetter ignorieren,
und den SGH hoffieren.

Denn wie die Fakten nüchtern sagen,
so hat sichs immer zugetragen:
Egal welch schlimme Wetterfront
dräute schon am Horizont,
sie  drehte ab und schlicht verschwand.
Wir sahen nicht einmal den Rand.
An Stelle kalter Regengüsse
Gab’s der Kälte auf die Nüsse!
Der Wetterfrosch erklomm die Leiter,
und trotz Prognose ward es heiter.
Die Sonne war - ganz unerwartet,
uns zuliebe durchgestartet.

Wer immer uns die Sorgen nahm,
wusste, dass wir’s brauchen warm.
Das Glashaus sucht der Sonne Wärme,
denn drinnen friert man sonst sehr gerne.
Doch der Pakt hielt bis zuletzt;
nicht einmal hat er uns versetzt.
Wann immer es sah böse aus,
schlussendlich kam die Sonne raus.
Nur neulich ward‘ die Sache eng,
Das Wetter zeigt' sich äußerst streng.
Regen gab es schon am Morgen,
und verstärkte uns're Sorgen.

Doch -  kürzlich hatte Gabriele,
des Clubs die gute, strenge Seele,
das Glashaus fertig renoviert.
Die Bühne nun ein Teppich ziert.
Nicht nur der Boden ward‘ erneuert,
das ganze Haus auch neu befeuert!
Wie oft hat sie mit uns verbittert,
um des Wetters Gunst gezittert?
Das Wetter musste sie wohl reizen,
für uns den Ofen einzuheizen,
Sie hatte schon vorab probiert,
dass das Ding auch funktioniert.

Als Don betritt den lichten Raum,
kann er‘s nicht fassen, ist‘s ein Traum?
Wärme aus dem Lüftungsrohr?
Die Brise kommt ihm himmlisch vor.
Vorbei das stete Wetter-Trauma.
Wie im Freien, in der Fauna
dem Winter folgen warme Brisen,
zart wehen über grüne Wiesen,
hier streichen über Teppichfliesen.

Wo keine echten Blumen wachsen,
sieht man bald schon nackte Haxen,
in Orange noch verhüllt,
- manche Robe gut gefüllt -
in Reih und Glied stramm angetreten
von wo man hoch zum Bock gebeten.
Was lange währt wird endlich gut,
der Ofen spendet reichlich Glut.
Vergessen sind die alten Zeiten,
als Kälteschauer sich verbreiten,
und Gänsehaut auf Po und Rücken,
Mann und Frau nicht grad‘ entzücken.

Mit Muße endlich wird enthüllt,
was diskrete Roben füllt.
Ohne Hast wird ausgepackt,
bis der Hintern völlig nackt.
Besonders jene zarten Globen,
die zum Vorschein aus den Roben
der Damen kommen wie Melonen,    
erzeugen ringsum Visionen.
Auch manch strammer Männerarsch,
setzt Fantasien schnell in Marsch.
Wer homo oder bi gestrickt,
des Mannes Po ganz gern anblickt.

Wenn der Stock faucht richtig  laut
und sich biegt auf nackter Haut,
genießt man wohlig fasziniert,
wie bald den Po ein Muster ziert.
Egal ob Mann, ob zarte Maid -
die auf dem Bock tun niemand leid.
Nur der nächste Kandidat,
hätte gerne einen Rat,
wie er alledem entflieht,
was er grad' da oben sieht.

Der SGH kann rein juristisch
nur bestehen weil sich
Spankos sehen formalistisch
als Spezies nonkonformistisch.
Das Fazit völlig non-juristisch:
So ein Ofen ist sehr wichtig.
Im Glashaus schafft er gutes Klima,
die Wärme fanden alle prima.
Doch uns‘re Sünder fühlen gerne
eine andere Art von Wärme.
Den Delinquenten wird es warm,
wenn der Rute herber Charme
den Hintern ziert mit feinen Knötchen.
Man wünscht sich dann, mit seinen Pfötchen
zu kneten seine heißen Brötchen.
Doch echte Hitze kommt vom Stock,
wenn man zappelt auf dem Bock!
Denn Energie in vielen Formen
folgt nicht bürgerlichen Normen.
Der SGH bringt’s auf den Nenner,
Wärme ist was für den Kenner.
Selbst Einstein hat das schon erkannt,
obwohl als Spanker nicht bekannt.

Der Ofen endet unsere Sorgen,
keine Angst mehr vor dem Morgen.
Und ich biete Wetten an,
dass das Wetter schön sein kann,
und dass die Sonne scheint im Land,
hat man was in Hinterhand.
Mit des Geschickes dunklen Mächten
muss man keinen Bund mehr flechten.

Nachtrag:

Wie so oft in diesem Leben
Wer schon hat, dem wird gegeben.
In des Tages früher Mitte,
immer heller ward‘ die Hütte.
Ins Freie konnte man sich trauen,
und den nackten jura hauen.
Im T-shirt durfte man sich aalen,
weil der lieben Sonne Strahlen
kamen raus ganz unerwartet.
Sie war schon wieder durchgestartet.

Donpascual, Oktober 2017)

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